Archiv 20.8.2005 - 16.9.2005

Sie machen die gleiche Scheisse wie in den USA

Auch hier gibt der Staat einem Wahlmaschinenhersteller Rückendeckung und hält die Prüfberichte wegen angeblichem Know-How-Schutzes unter Verschluss:

Dass das BMI die Prüfberichte unter Verschluss hält, wiege vor dem Hintergrund eines Verzichts auf eine zusätzliche, von der Elektronik unabhängige Stimmenerfassung, besonders schwer, kritisiert Wiesner: "Welche Software im Wahllokal tatsächlich zum Einsatz kommt und wie manipulationssicher die eingesetzten Geräte sind, ist weder vom Wähler noch vom Wahlvorstand im Wahllokal zu ermitteln." Das Formular für die Wahlniederschrift sehe konsequenterweise auch gar nicht vor, dass auch nur die vorgebliche Programmversion protokolliert wird.

Für mich ist das genauso dubios wie der gleiche Mist in den USA. Wahlcomputer müssen - wenn sie vertrauenswürdig sein sollen - einer öffentlichen Diskussion standhalten. Der angebliche Know-How-Schutz des Herstellers darf nicht höher bewertet werden als das Recht des Bürgers auf Information wie die Stimmenzählung vonstatten geht. Das ist schlicht absurd, was das BMI sich da leistet - aber was erwartet man von der Behörde von Otto Orwell auch anderes

Und urplötzlich fühlt man sich wieder jung

Denn Kate Bush plant ein Comeback. Ok, es wird wohl nie ein zweites "Babooshka" geben, aber trotzdem.

Yep, passt.

And onwards:

Nur dann merkte ich: es ist mir vollständig egal. Mir ist es - schon länger - komplett wurscht, was Patalong oder die anderen Pfeifen da schreiben: ich weiss, wie der Hase bei denen läuft, ich habe erlebt, wie sie klauen, beeinflussen und tricksen, ich habe mit angehört, daß sie keine Eier haben, ich habe es lange genug verfolgt und ein Jahr lang aufgeschrieben. Es spielt keine Rolle mehr. SpOn spielt keine Rolle mehr, jedenfalls bei mir.

SPOn ist schon lange aus dem Feedreader raus bei mir, taucht nur noch indirekt über andere Blogs und manchmal über Google-News-Suchen auf. Aktuelle Informationen über das Tagesgeschehen liefern Tagesschau und Netzzeitung. Und all die vielen Blogs, die ich lese und die mir die nötigen Pointer geben, wo ich noch lesen sollte ...

DjangoScgi - Django-Projekte - Trac

Django mit Apache und SCGI und Django mit Apache und FCGI sind zwei überarbeitete Dokumentationen, wie man Django mit sowohl FCGI als auch SCGI unter Apache zum Laufen bringt. Ich verwende dieselben Teile wie bei meinen vorherigen Howtos, nur dass jetzt auch SCGI unterstützt wird.

Meine Galerie läuft derzeit mit der Apache+SCGI-Konfiguration, es ist ganz schön. Die Konfiguration in Apache ist viel schöner und sauberer als mit der FCGI-Konfiguration.

Seit 2007 funktionierten die Links auf dieser Seite nicht mehr, daher habe ich sie entfernt.

Gaspreiskalkulationen müssen offengelegt werden

E.ON muss Gaspreise transparent machen:

Der Gasversorger E.ON Hanse muss nach einer vorläufigen Einschätzung des Hamburger Landgerichts seine Preiskalkulation offen legen. Das Unternehmen müsse nachweisen, dass drei Preiserhöhungen seit vergangenem Oktober um insgesamt 25 Prozent gerechtfertigt waren, teilte die Kammer mit. Der schlichte Hinweis auf die Kopplung des Gaspreises an den gestiegenen Ölpreis reiche nicht aus.

Ok, noch kein Grund zum Jubeln, aber vielleicht hilft es etwas die doch recht seltsame Gaspreisentwicklung zu kontrollieren.

Security by complete Stupidity

Jetzt ist klar, wie man an die Telefonnummer von Paris Hilton kommt:

Die Hacker riefen in einem T-Mobile-Laden an und gaben sich als Mitarbeiter der Firmenzentrale aus. Es gebe Netzwerkprobleme, sagten sie, und ließen sich die nicht öffentlich bekannte Internet-Adresse der T-Mobile-Kundendatenbank geben sowie die nötigen Login- und Password-Informationen.

Autsch. Autsch. Autsch.

Google Blog Search

Google macht jetzt auch eine Google Blog Suche - aber warum muss jemand der als letzter ins Rennen geht so blöd (arrogant?) sein, diese Blogsuche nur als HTML auszuliefern und nicht auch alternativ als eigenes RSS, so das man mit den Suchergebnissen auch was tun könnte? Ich mein, eine performante Alternative zu Technorati oder Feedster wäre ja ganz nett, die sind einfach zu oft down. Aber was bringt das, wenn ich da alle Suchen immer selber und von Hand machen muss?

Korrektur: gibt XML-Links für die Suchergebnisse.

Doppelt blöd hält besser?

Als ob Kirchhoff alleine nicht schon Drohung genug wäre, jetzt will er auch noch mit Merz Tandem fahren - mir fallen dazu nur der verrückte Hutmacher und der Märzhase ein ...

Lügen-Linssen und die Finanzen

Tja, so stellt sich Linssen den Sparkurs vor - mit einem Haufen neuen Stellen, unter andrem Redenschreibern. Denn die brauchen wir ja ganz dringend in NRW, damit die Schwarz-Gelbe Peinlichkeit weggelabert werden kann.

Denn um die Wahlversprechen gehts doch überhaupt nicht - es geht nur drum an die Macht zu kommen und dran zu kleben und dann möglichst schnell möglichst viel abzuzocken.

Hirnfürze

Bayerns Hirnfurzproducer No 1 (ja, der schlägt sogar Scatman Eddy) fordert Internetfilter für Bombenbauanleitungen:

Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) hat die Wirtschaft aufgefordert, Lösungen für ein seiner Meinung nach sehr gravierendes Sicherheitsproblem zu finden: Bauanleitungen für Bomben im Internet.

Das viel grössere Sicherheitsproblem: durchgeknallte und inkompetente Innenminister. Kann man leider nicht einfach per Filter aus der Welt schaffen. Ok, kann man mit Bombenbauanleitungen auch nicht - die stehen ja eh in Büchern, die müsste man dann gleich mit verbrennen. Eine Lösung die sich vielleicht auch für Politikerauswurf anbietet ...

Die Träumer von der BfA

Aus meiner Renteninformation:

Sie können davon ausgehen, dass die errechnete Altersrente in Höhe von X.XXX,XX EUR aufgrund künftiger Rentenanpassungen tatsächlich höher ausfallen wird. Allerdings können auch wir die Entwicklung nicht vorhersehen. Deshalb haben wir - ohne Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes - zwei mögliche Varianten für Sie gerechnet. Beträgt der jährliche Anpassungssatz 1,5 Prozent, so ergäbe sich ab dem 65. Lebensjahr eine monatliche Rente von Y.YYY EUR. Bei einem jährlichen Anpassungssatz von 2,5 Prozent ergäbe sich eine monatliche Rente von etwa Z.ZZZ EUR.

Ehm. Sorry, aber wenn ihr wirklich von 1.5 Prozent oder 2.5 Prozent Rentenanpassung pro Jahr träumt, dann könnt ihr die Entwicklung wirklich überhaupt nicht vorhersagen ...

Witzig: Die Ankündigung von iTunes 5 aus der Perspektive eines anthropomorphisierten gebürsteten Metall-Benutzeroberflächendesigns

Common Scheme

Common Scheme ist eine Implementation eines gemeinsamen Modul-Standards für verschiedene Scheme-Implementationen inklusive eines Paketinstallers der seine Sachen aus dem Netz holen kann. Dazu kommen eine Reihe von ersten Modulen die darüber verteilt werden. Könnte sowas wie CPAN für Scheme werden.

Ähnliche Ansätze gabs schon öfter, aber leider immer nur für einzelne Schemes (z.B. MZScheme hat sowas). Eine Scheme-übergreifende Lösung könnte auf Dauer doch einiges einfacher machen - und Scheme etwas aus der akademischen Ecke holen. Verdient hätte die Sprache es.

Und das beste: Gambit-C und Chicken sind bei den unterstützten Schems dabei

Leider fehlt MZScheme in der Liste der unterstützten Schemes - es wäre schon ziemlich cool seine Programme mit DrScheme zu entwickeln und dann hinterher einfach durch Chicken zu jagen um sie schnell zu bekommen ...

I want one!

Erste Lebenszeichen von Open Genera auf PowerMac - das wäre echt ein Hammer, wenn Open Genera nicht mehr nur auf seltsamen OpenVMS Kisten liefe, sondern auch auf einem PowerMac - da würd ich mir glatt doch noch einen Desktop-Rechner für kaufen

Beware the Monster Chick!

Dass Dinosaurier gefedert waren - geteert wurden sie erst beim Asteroideneinschlag (ok, sorry, blöder Witz) - ist ja schon lange in Diskussion, zumal es ja passende Funde gibt. Aber das hier war mir schon neu:

“The way these creatures are depicted can no longer be considered scientifically accurate,” he said. “All the evidence is that they looked more like birds than reptiles. Tyrannosaurs might have resembled giant chicks.”

Chicks? Wohl eher Chickens, oder?. Ausser die Chicks in der Heimatstadt des Schreiberlings sind overly impressed by feathers

Qualitätsjournallie

Im WDR wars vor kurzem noch korrekt im Morgenmagazin, aber die Tagesschau ist sich nicht zu blöd den dummen Witz nochmal auszuwalzen:

Den Straßburger Abgeordneten sei es gedankt, wir sind noch einmal davongekommen, an diesem sonnenverwöhnten Septembertag: Die EU-Richtlinie "zum Schutz vor optischer Strahlung am Arbeitsplatz" ist gekippt und bleibt somit für hoffentlich immer im Dunkel der Archivschränke verschwunden.

Liebe Journaillie: bei der Verordnung ging es primär um künstliche optische Belastung, nicht um die Sonne. Es ging keinesfalls darum irgendwen zu verhüllen der Bierseidel schleppt - es ging darum, das Arbeitgeber verpflichtet würden, Mitarbeiter auf Belastung durch UV-Strahlen aktiv hinzuweisen und darüber zu informieren. Der Hinweis hier: >Nackte Oberkörper auf der Baustelle, tiefe Dekolletés im Biergarten, Bademeister ohne Vermummung.

ist also kompletter Mumpitz.

Man mag sich fragen ob so eine Verordnung Sinn macht - aber dieses dumme Rumgereite auf etwas das nicht Ziel der Verordnung war ist eigentlich nur peinlich und lächerlich. Peinlicher und lächerlicher als jede EU-Verordnung jemals sein könnte ...

Erster Fallout von Schwarz-Gelb

Schwarz-Gelb auf dem ideologischen Kreuzzug gegen Windenergie:

Das Bundesumweltministerium sieht in der Initiative der Landesregierung eine "frontale Kampfansage" an die Windenergie. "Dies bedeutet, dass in NRW keine Windkraftwerke mehr gebaut werden dürfen", sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag zu wdr.de. Wenn das Beispiel Nordrhein-Westfalen Schule mache, seien die deutschen Klimaschutzziele nicht mehr zu erreichen. CDU und FDP kämpften "aus ideologischen Gründen" gegen die Windenergie.

War ja klar, die Union muss ja fleissig den Energie-Monopolisten in den Arsch kriechen, da stört das Flattern der Windrotoren ...

Alles nur geklaut

CDU gesteht: Merkel schrieb bei Reagan ab:

Ja, das Schluss-Statement von Unions-Kanzlerkanidatin Angela Merkel beim TV-Duell mit Bundeskanzler Gerhard Schröder war an eine Rede des früheren US-Präsidenten Ronald Reagan angelehnt.

Soso, nicht mal das eigene Lobhudeln und Rumblähen kann sie selber. Darf sowas Kanzler werden?

Django-Galerie-Status

Erneut Neuigkeiten von meinem Galerie-Projekt - es macht gute Fortschritte, auch wenn einige meiner neuesten Arbeiten nicht direkt sichtbar sind. Ich habe viel an dem Code gearbeitet und viele Änderungen an der Admin-Oberfläche vorgenommen. Dinge im Quellcode, die für andere Djangonistas interessant sein könnten:

  • Ich habe immer noch eine vollständig dateisystembasierte Galerie - aber ich habe einen im Datenbank gespeicherten Cache hinzugefügt. Wenn nun Inhalte vom Dateisystem geladen werden, prüft der Code direkt seinen Datenbank-Cache und aktualisiert diesen entsprechend. Dies führte zu einer umfangreichen Überarbeitung des Codes, so dass nun tatsächlich alles durch Modellobjekte gesteuert wird - die Cache-Einträge sind nur Teil des Django-Modells. Dadurch wird der Code viel einfacher und ermöglicht die nächsten beiden Änderungen.
  • Ich habe eine automatische Sitemap für Galerien hinzugefügt. Die ersten Versionen durchsuchten das Dateisystem, aber jetzt verwendet es einfach den Datenbank-Cache, um eine Ordnerhierarchie mit Miniaturansichten zu erstellen.
  • Ich habe RSS-Unterstützung hinzugefügt. Die Hauptgalerie-Auswahl verweist auf einen RSS-Feed über alle Galerien und die Ordner- und Bildansichten innerhalb einer Galerie verweisen auf einen RSS-Feed nur für Bilder innerhalb dieser Galerie. Dies macht von dem RSS-Framework von Django Gebrauch.
  • Die Ansicht, die Galerie-Ordner und Bilder anzeigte, wurde überarbeitet, um viel mehr von Django-ähnlichen Dingen Gebrauch zu machen: anstatt von Lazy Closures, die an die Vorlage übergeben werden, verwende ich nun benutzerdefinierte Vorlagen, die helfen, den Code der Ansicht drastisch zu reduzieren (ok, der Code wird in die Taglib verschoben, aber das ist eine viel bessere Entkopplung als zuvor).

Das Ergebnis: Die Galerie ist viel schneller, ich habe RSS laufen und habe automatische Sitemaps. Der Code selbst ist viel einfacher, da er modellgetriebener ist - der frühere Konflikt zwischen Bildordner-Modell-Dingen auf der einen Seite und FSObject-Instanzen auf der anderen Seite ist verschwunden - und die Cache-Wartung ist automatisch. Und die XMLRPC-Integration ist auch viel schneller. Alles in allem einige sehr nützliche interne Änderungen.

Andere Änderungen gibt es in der Verwaltungs-Oberfläche, wo Sie nun nicht nur die AJAX-Funktionen zum Ändern von Objektnamen und dem versteckten Zustand haben, sondern dies auch über einen Dateimanager tun können. Dieser Dateimanager wird auch um einfache Verwaltungsfunktionen wie Verschieben, Löschen usw. erweitert. Er kann bereits neue Ordner erstellen.

Manchmal spinnen die Debianistas

Aus der Antwort auf einen Bugreport von mir über eine völlig falsche Version von mod_perl 2:

I'm afraid you will be out of luck here, if I understand the issues correctly. The official release of mod_perl 2.0 never made it to Sarge, the 1.999.21-1 packages in Sarge is a pre-release. The problem was that shortly before mod perl2 went stable, the upstream developers decided to rename lots of things in the API, and Sarge shipped the old API. Thus, mod perl 2.0 as shipped with Sarge won't run in the rest of the world, and vice-versa. Also, the documentation will be confusing. [...] So, well, this isn't a good situation, but it is something we have to live with.

Bitte was? Die haben ja wohl ein Rad ab. Nochmal zum Mitmeißeln: die mod perl 2 Version in Debian Sarge - die aktuelle stabile Debian - ist weder mit der alten mod perl 1 Version noch mit der wirklichen mod perl 2 Version kompatibel, weil es eine 1.99sonstwas ist, die ein ziemlich an deres API hat. Anwendungen die darauf aufbauen sind nicht portabel von der alten Version und nicht portabel zur neuen Version. Wer mit der Debian Sarge und Apache2 und mod perl arbeiten will, muss sich erst einen Backport besorgen, denn die Version da drin ist einfach nur völlig falsch.

Sowas ist doch hirnrissig. Klar, gut, die mod perl 2 ist nicht rechtzeitig zum Release fertig geworden, aber die derzeitig in Sarge befindliche Version ist schlichtweg Müll. Und anstatt die rauszuwerfen wird so eine Zwischenversion reingepackt und jedem der mod perl Anwendungen auf Apache 2 portieren will das Leben schwer gemacht - und zwar gleich doppelt, denn mit dem nächsten Release darf man dann nochmal portieren.

Und heute nacht dann der Hammer:

The only valid complaint in this bug report is the fact that we don't include pre-2.0 API docs in sarge. Debian makes absolutely no guarantees that the version of a package shipped in a stable release will match whatever the current API is on its upstream website.

Zusammenfassung: wir haben nichts verstanden und bestehen darauf uns wie Vollidioten zu verhalten. Statt die schrottige Release - die auch von Upstream als "don't use" eingeordnet ist - wenigstens rauszuwerfen wird jetzt einfach nur als Wishlist-Bug die fehlende Dokumentation gelistet.

Nacht der Museen in Münster

Wie jedes Jahr war wieder mal die lange Nacht der Museen in Münster. Irgendwas muss aber gegenüber letztem Jahr passiert sein. Letztes Jahr war das Interesse zwar gross, aber man konnte es noch als durchaus erträglich bezeichnen. In den Museen konnte man sich - zwar mit mehr Besuchern also sonst - durch die Räume bewegen. Nur das Picasso-Museum war auch letztes Jahr schon überfüllt und wurde nur Grüppchenweise zum Betreten freigegeben.

Diesesmal war daran nicht zu denken - das Landesmuseum für Kunst und Kultur ist ja nicht gerade klein. Trotzdem kam man in manche Räume nicht mehr rein vor lauter Leuten - die dann auch noch mit Führungen zu regelrechten Besucherpfropfen ganze Teile des Museums unerreichbar machten.

Absolut irre das ganze. Wahre Menschenhorden wälzten sich da durch die Stadt und bliesen zum gesammelten Angriff auf die Museen. Irgendwie leicht surreal das ganze

Parser für Python-ähnliche Konfigfiles

Philip J. Eby hackt mal wieder. Diesmal einen Parser für Konfigurationssprachen deren Syntax an Python angelehnt ist. Besonders interessant: mit dem Parser kann man sehr schön abstrakte Sprachen aufbauen die in Teilen einfach Python für Code benutzen - man kann enthaltene Python-Blöcke nämlich von der Token-Form wieder in sauber formatierten und eingerückten Python-Code umwandeln. Der Parser kennt natürlich all die Randfälle der Sourceformatierung in Python und kommt mit denen auch klar.

Interessant ist das ganze deshalb, weil man mit Python ja leider keine Makrosprache hat und deshalb eigene Syntaxerweiterungen und Sprachen mit domain-spezifischer Syntax und Semantik nicht direkt in Python abbildbar sind - aber man kann über diesen Parser einen Translator für solche DSLs bauen und diese dann wieder in Python wandeln. Dazu dann noch ein bischen Import-Magic und man hätte sowas wie poor-mans-macros für Python ...

Prioritäten

Eigentlich wollte ich mir ja jeden Kommentar zu New Orleans verkneifen - schliesslich weiss man nicht was das Denken mehr bestimmt, die Trauer über die unnötigen Opfer oder die Wut auf die Stümperhaften Aktivitäten der Regierung dort, aber wenn ich sowas wie bei Rogers Cadenhead lese: Go to the Back of the Bus Line dann wird mir echt übel. Denn das ist nicht mehr nur noch stümperhaftes Vorgehen, das ist Rassismus pur (und bevor mir wieder Antiamerikanismus und anders vorgeworfen wird: guckt euch die Hautfarbe der Mehrheit derer an, die in New Orleans komischerweise nicht evakuiert werden konnten).

Es ist schlicht zum Kotzen. Und jetzt kommt auch noch die religiöse Rechte und gibt Schwulen und Abtreibungskliniken die Schuld am Hurrican.

Und der Präsident? Macht einen Abstecher nach Biloxi und lässt von Hilfskräften vorher genau die Stelle räumen, die er besucht - und nach dem Besuch verschwinden die Hilfskräfte wieder. War übrigens in der Tagesschau - die Reporterin konnte das selber nicht ganz fassen was da abgegangen ist ...

ID ist grober Unfug

Intelligent Design ist keine Wissenschaft:

Sie speist sich aus Denkfaulheit und Arroganz: »Ich bin ein kluger Kerl, und ich kann nicht verstehen, wie das alles durch Evolution entstehen konnte. Also konnte es nicht durch Evolution entstehen.«

Ein sehr guter (weil ehrlich verärgerter) Artikel in der Zeit über den Mumpitz mit dem Kreationisten immer wieder ihre Hirnfürze an die Schulen zwingen wollen. Ein Thema, das eigentlich schon seit Darwin zu den Akten gelegt worden sein sollte - und leider trotzdem immer wieder von Religionsspinnern hochgekocht wird.

Es wäre ja mal an der Zeit das die grossen Kirchen klare Stellung zu dem Thema beziehen und die Spinner als das deklarieren was sie sind - aber zu sowas kann man sich dort nicht durchringen. Immerhin verdient man mit den simplen Antworten auf komplexe Probleme ja einen Haufen Geld. Und wen schert da schon die Realität ...

MochiKit Tutorial Teil 1

Es ist der erste Teil des MochiKit Tutorial online. Sehr interessante Lektüre - einige der Punkte sind durchaus bedenkenswert. Und MochiKit hat sich bei mir im Echteinsatz auch schon bewehrt - und ja, ich benutze fast ausschließlich JSON dabei.

Und sie laufen immer noch

Unsere kleinen Freunde auf dem Mars sind immer noch unterwegs. Spirit hat jetzt einen Berg erstiegen und geniesst die Aussicht auf die Landschaft.

Neben Cassini-Huygens ist die Mars-Geschichte mit dem Mars-Explorer und den beiden sympatischen Fernlenkrobbis eines der für mich spannendsten Raumfahrt-Projekten. Viel spannender als veraltete Space-Shuttles zu langweiligen Routine-Aktionen mit ausgedehnten Reparatureinlagen zu schicken ...

Von der Mars-Sorte hätte ich gerne noch ein paar mehr.

Wahlkampfbeitrag?

Achne, die Ausstellung ist ja Schmarotzer in Bonn - und der Bundestag liegt ja jetzt in Berlin ...

geocaching Status

4 Caches gehoben, 2 lokalisiert aber wegen Muggels nicht gehoben, 1 nicht gefunden (dafür aber ne Zecke). Garnicht so übel für den Anfang ...

GPS Receiver Information, Software, and Hardware Reviews of Garmin, Lowrance, Magellan and other GPS Receivers - genau das was dran steht: haufenweise Informationen und Links rund um GPS.

Working with Garmin Receivers - A User Manual - genau was der Titel sagt. Ein recht interessantes Buch über verschiedenste Garmin-Empfänger und Themen rund um Garmin GPS Geräte.

GEMA und das Internet

Und wieder erwischt es eine privat betriebene Site die diesmal Spieletrailer online gestellt hat und dafür jetzt für die Hintergrundmusik GEMA-Gebühren zahlen soll.

Und die GEMA und die Musikindustrie? Die machen weiter ihren Job und gehen dabei auch über virtuelle Leichen. Macht nix, ist ja nur Internet. Sind ja auch nur virtuell schon vor dem Einstieg ins Berufsleben verurteilte und verschuldete Jugendliche. Und überhaupt, wo kämen wir denn hin, wenn einfach jeder einfach so zum Spaß irgendwelche Filmchen ins Netz stellt…

Wobei es nicht nur das ist - es geht meines Erachtens weit darüber hinaus. Es werden nicht nur aus absurden Anlässen Menschen kriminalisiert für wirkliche Bagatellgeschichten, sondern letztendlich verdienen GEMA und Musikindustrie (und komm mir bitte jetzt keiner mit den Künstlern - die stecken in der Verwurstungskette ganz hinten und von den 5 Euro die die für die Spieletrailersite bekommen würden können die sicher ganz doll einen drauf machen) doppelt und dreifach an Verwertungsrechten - selbst wenn diese nur verstümmelt berührt werden, wie z.B. bei Spieletrailern (für deren Hintergrundmusik ja in der Regel schon - sofern es originale Spielmusik ist - der Spielehersteller abgedrückt hat).

Wo bleibt eigentlich das Recht auf Zitate in angemessenem Rahmen? Bei Schriftwerk gibt es das - warum gibt es sowas nicht bei Musik?

Mauscheleien vor Gericht

Nur noch mal zur Zusammenfassung der ganzen Pfahls Geschichte. Das war der Vorwurf:

Der frühere CSU-Politiker und Staatssekretär in der Regierung Kohl soll 1991 für ein Panzergeschäft mit Saudi-Arabien von Schreiber 3,8 Millionen Mark oder umgerechnet knapp zwei Millionen Euro Schmiergeld erhalten und nicht versteuert haben.

Und das ist der Deal:

Pfahls und seine Verteidigung trafen eine Absprache mit dem Gericht: Für ein Geständnis zu Beginn des Prozesses, in dem der 62-jährige Pfahls die Zahlungen des Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber zugegeben hatte, bekam der Angeklagte die Zusage auf eine Höchststrafe von zwei Jahren und drei Monaten und die Möglichkeit einer vorzeitigen Haftentlassung nach Verbüßen der Hälfte der Strafe.

Wer ausser mir hat noch den Eindruck das je höher die Summen sind um die es geht, desto banaler die Strafe ist? Vor dem Recht sind alle gleich? Vergesst es.

Wobei ich mich ernsthaft frage wieso ich was anderes erwartet habe nachdem schon Kohl mit dem Bruch seines Amtseides ohne grössere Probleme davongekommen ist - und mir werfen die Leute vor ich sei Zyniker - die Realität übertrifft mich doch regelmäßig bei weitem ...

Öffentliche Dienst-Nichtleistungen

Man stelle sich eine Einrichtung der Landesregierung vor, welche die Aufgabe hat das ganze Land zu vermessen. Sinnvolle Sache, schliesslich muss man ja wissen wo Platz ist und wo nicht, wo Flüsse, Häuser, Straßen, Eisenbahnen und Grundstücke sind und was noch so alles rumsteht.

Man stelle sich weiterhin vor, das diese Einrichtung natürlich von Steuergeldern betrieben wird - sinnvoll, da es ja eine Dienstleistung an der Gesellschaft ist. Die dort arbeitenden Vermessungstechniker werden aus dem Steuersäckel bezahlt und machen das, was sie am besten können - Gegend vermessen.

Man stelle sich weiter vor, das man diese Daten auch für Kartenmaterial für Privatleute nutzt. Löblich - auch wenn die Karten mit fast 8 Euro deutlich teurer sind als andere Karten, dafür basieren sie auf wesentlich präziseren Daten und sind mit 1:25000 schön detailliert - als Wanderkarten ideal.

Man stelle sich weiter vor, das diese Einrichtung auch einen Online-Dienst betreibt, in dem an in allen Karten reinzoomen kann - bis runter auf den Maßstab 1:1000. Sehr nett, um sich mal Gegend detaillierter anzuschauen. Leider ist das Fenster sehr klein und damit die Übersicht nicht wirklich sehr gut gegeben. Dafür kann man Luftbilder einmischen.

Man stelle sich weiter vor, das diese Einrichtung auch die Kartendaten in digitaler Form rausgibt - mit einer Software nur für Windows. Das ist doof. Das ist selten dämlich - Java gibts seit 15 Jahren, sollte auch in solchen Ämtern und Einrichtungen bekannt sein. Zudem ist die DVD mit ihren fast 50 Euro nicht ganz billig (bzw. ist es die 1:50000 nicht - die 1:25000 sind zwei DVDs, keine Ahnung über den Preis - warscheinlich das doppelte). Und sagte ich schon, das die so blöd waren das nur für Windows zu machen?

Man stelle sich jetzt noch vor, das die Daten auf der Windows-DVD zwar auf einem Standardformat als Grundlage basieren (GeoTIFF - im Prinzip Kartenmaterial als TIFF mit zusätzlichen Geo-Daten für die genaue Positionsbestimmung der grafischen Kacheln). Aber auf der Windows-DVD sind diese Daten verschlüsselt - um auch ja zu verhindern das irgendein User eines nicht öffentlich-amtlich zugelassenen Betriebssystems darauf zugreift. Das ist scheisse.

Jetzt stelle man sich noch vor, das auf Nachfragen dieses Amt einem mitteilt, das man selbstverständlich die Daten auch im Standardformat bekommen kann - für läppische 3 Euro pro Quadratkilometer Kartenabdeckung. Das ist eine Frechheit. Wenn man sich all das zusammen vorstellt, dann hat man das Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen.

Wofür zahle ich nochmal meine Steuern? Damit ich doppelt verarscht werden kann?

Musiklabelchefs immer noch völlig verblödet

Denn ihnen reicht ihre Abzocke nicht mehr:

Zu viele eigene Online-Musik-Portale waren gescheitert und Apples Konzept der direkten Bindung an den iPod versprach Erfolg. Mittlerweile hat iTunes mehr als eine halbe Milliarde Titel verkauft und die Labels wollen einen größeren Teil des Kuchens abhaben. Derzeit bekommen sie von den 99 US-Cent pro Song "nur" rund 70 US-Cent.

Mal drüber nachzudenken das ihre eigenen Müllshops unter anderem genau an den absurden Kosten und den noch hahnebücheneren Rechtebeschneidungen gescheitert sind und das der Erfolg vom iTunes Music Store genau an seinen Eigenschaften wie Preis und Möglichkeiten liegt, das kommt diesen Knallköpfen nicht in den Sinn.

Sorry, aber eine Industrie die von derartig mental minderbemittelten Vollidioten geleitet wird hat es nicht anders verdient als gnadenlos unterzugehen. Klar, schade um die Arbeitsplätze und schade für manchen Musiker. Aber erst wenn dieser Moloch Musikindustrie von ihren Managern zur Bedeutungslosigkeit kaputtorganisiert wurde kann die Musik tatsächlich mal wieder einen Neuanfang machen - und dann vielleicht mal vernünftig.

Montgolfiade in Münster

Montgolfiade in Münster

Montgolfiade in Münster

Gabs heute beim Blick aus dem Fenster. War aber nicht alles - nachdem ich ein bischen rausgeguckt habe, waren ganze Schwärme von den Dingern zu sehen. Sah schon ziemlich cool aus.

Die Bilder sind nicht sonderlich gut, das waren Schnellschüsse ohne grosse Planung - auch wenn Ballone nicht wirklich schnell sind, wenn man sie so im Rudel sieht, merkt man erst das sie durchaus fix die Position ändern.

Und ja, da flogen wirklich ne Pulle Potts, ne Colapulle und eine Eistüte am Himmel rum ...

Montgolfiade in Münster

Montgolfiade in Münster

Montgolfiade in Münster

Nachrichten vom Galerieprojekt

Nachrichten von meinem Django Gallery Projekt: Es kommt gut voran. Wenn Sie Beispielcode für AJAX mit Django oder XML-RPC mit Django möchten - sehen Sie sich den Quellcode an. Ich habe Teile der Blogger API, metaWeblog API und MoveableType API implementiert - gerade genug, damit Photon Bilder in meine Galerie posten kann. AJAX wird verwendet, damit angemeldete Benutzer den Titel von Bildern und Ordnern einfach durch Klicken auf den Titel ändern können und um das Werkzeugkasten auf der Rückseite von Bildern zu aktivieren. Zusätzlich enthält die Galerie die üblichen PIL-Funktionen wie das Erstellen von Thumbnails - ich bin besonders stolz auf das Aussehen der umgedrehten Ecke für Ordner-Thumbnails. Andere interessante Dinge, die sich lohnen zu untersuchen, könnten die Verwendung von lazy evaluation sein, um Inhalte in die Vorlage zu schieben, ohne sie vorher zu berechnen - sie wird nur berechnet, wenn die Vorlage sie tatsächlich verwendet. Und interessant könnte die Abstraktion des dateisystembasierten Inhalts sein - nur der Basispfad wird im Datenbankmodell gespeichert, der Rest der Galerie befindet sich im Dateisystem (und kann so leicht mit FTP, SSH oder direkt auf der Unix-Shell verwaltet werden).

Zusätzlich können Sie es sich für die Handhabung der Authentifizierung ansehen - die Benutzerregistrierung ist noch nicht abgeschlossen, wird aber irgendwann folgen. Ebenso Kommentare und RSS - aber ich muss das zuerst schreiben. Und ich beginne, Dokumentation zu schreiben - Docstrings im Code und Dokumentationsseiten im Wiki.

iTAN-Verfahren auch nicht sicher

Die iTANs (indizierte TANs - wie von der Postbank jetzt eingeführt) sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss gegen Phishing-Attacken. Der klassische Angriff wäre einfach beim Phishing den Benutzer auf eine eigene Site umzuleiten und dann parallel mit den Eingaben des Benutzers die Transaktion mit der Bank abzuwickeln - nur natürlich in anderer Form als dem Benutzer gezeigt wird. Statt einfach eine TAN abzufordern wird eben erst der Bankserver angesprochen und die von dort verlangte TAN dann vom Benutzer abgefordert. Mit dieser TAN kann dann problemlos eine Buchung vorgenommen werden wärend der Benutzer im vermeintlichen Sicherheitsupdate - oder was auch immer die Phishing-Attacke vorgegaukelt hat - verbringt.

Das RedTeam hat dazu ein Szenario zusammengestellt und mit den Banken gesprochen:

Laut Umfrage des RedTeams wurde das geschilderte Problem von den Banken zwar weitestgehend verstanden, allerdings nicht ganz ernst genommen. Man wolle an der Darstellung der sicheren iTANs weiterhin festhalten. Eine Bank argumentierte, dass der Angriff sehr schnell sein und innerhalb von sieben Minuten stattfinden müsse. Ein anderes Institut wolle erst dann von seinen Aussagen Abstand nehmen, wenn der erste Schadensfall bei einem Kunden eingetreten sei.

Die selbe arrogante Haltung die bei Banken schon immer gegen Missbrauch eingenommen wurde - anstell die Probleme selber anzugehen oder auch mal Sicherheitsprobleme aktiv zu beschreiben und so die Mündigkeit der Kunden ernstzunehmen wird abgewiegelt und gelogen. Und für so einen Mist müssen wir dann Buchungsgebühren bezahlen.

JavaScript + CSS Box-Modell Rätsel

Also ich hab da so eine HTML-Table. In der sind alle TDs mittels text-align: center zentriert von ihrem Inhalt her. In diesen TDs hab ich zwei DIVs, die übereinander angezeigt werden. Die obere enthält ein IMG, die untere einfach nur einen Text. Beide Inhalte werden auch brav zentriert. Jetzt tausche ich per JavaScript DOM Funktionen die obere DIV mit dem IMG drin gegen eine andere DIV aus, die nur zwei DIVs enthält, die wiederum Text enthalten. Die Texte in den inneren DIVs der neuen DIV sind brav zentriert. Nur die DIV selber, in der die inneren DIVs liegen, ist bezogen auf die umfassende TD nicht mehr zentriert. Das Problem ist mit Safari und Camino reproduzierbar - irgendwie geht die Eigenschaft "Inhalt zentriert ausrichten" flöten für die neu zugefügten Element. Ich hab schon alle möglichen CSS Attribute durchgeguckt und mit allem möglichen rumprobiert (z.B. gucken ob die alte DIV mit dem IMG drin oder das IMG selber einen Wert für left hinterlegt hat), aber irgendwie will das ums Verrecken nicht funktionieren.

Der Hintergrund für das ganze: per Klick auf ein Icon soll ein IMG komplett gegen eine gleichgrosse DIV ausgetauscht werden, in der ein paar Schalter drin sind mit denen Eigenschaften des IMG geändert werden können. Im Prinzip sowas ähnliches wie die Widgets bei Dashboard machen - Konfiguration auf der "Rückseite" eines Bildes.

Im Moment übernehme ich nur die Höhe des Bildes, damit passt die vertikale Ausrichtung perfekt. Nur halt bei der horizontalen Ausrichtung bleibt jetzt alles dynamisch an der Stelle. Wenn ich zwei Zellen übereinanderstehen habe und beide umschalte auf Konfiguration wird die Tabelle in der Breite verändert. Was dann hässliches Zucken gibt. Aber ich will jetzt nicht die TDs statisch aufspannen, denn dann würde sich das Layout nicht mehr dynamisch an die Browserbreite anpassen.

Achso, das ganze muss auch noch mit dem Safari funktionieren, ist schliesslich mein Hauptbrowser

Upadte: in den Kommentaren stehen Links auf Testseiten mit denen man sich das ganze im Effekt mal angucken kann.

Karlsruhe macht Weg für Neuwahlen frei

Bin das nur ich, oder hat sonst noch jemand das Gefühl das sich Karlsruhe aus der Diskussion um die rechtmäßigkeit der Neuwahlen verpissen wollte? Die Begründungen lesen sich jedenfalls so als ob damit jetzt ein Freibrief für Kanzler und Präsident ausgestellt wurden - sind die beiden sich einig, gehts ratzfatz weg mit dem Bundestag. Eine angeblich schlechte Prognose und die Zustimmung dazu reichen ...

Wozu haben wir dann eigentlich noch Regeln zur Auflösung des Bundestages im Grundgesetzt, wenn es selbst das Verfassungsgericht scheinbar nicht mehr sonderlich interessiert?

JavaScript und die escape() Funktion

Note to self: escape() in JavaScript ist nur latin-1 tauglich - ein utf-8 String mit Sonderzeichen schickt diese als latin-1 Zeichen über die Leitung. Ziemlich dämlich wenn man mit Ajax ein Formular dengelt und dann daraus einen Wert an eine Funktion im Backend schickt und das eigentlich utf-8 erwartet. encodeURIComponent ist die Antwort, nicht escape.

MochiKit – erste Erfahrungen

Ich hatte ja schon kurz MochiKit – A lightweight Javascript library erwähnt. Jetzt hab ich es bei viele-bunte-bilder.de (seit 2007 offline) benutzt (damit der Besitzer einer Galerie die Bildnamen und Ordnernamen ändern kann). Ziemlich geniale kleine Library für JavaScript. Macht die Arbeit mit JavaScript deutlich angenehmer.

Armstrong EPO-gedoped bei erstem Toursieg?

Scheinbar gibt es Belege dafür, das Armstrong beim ersten Toursieg gedoped hat:

In sechs Urinproben, die während der Tour de France 1999 bei Armstrong genommen wurden, fanden Dopingforscher bei zu wissenschaftlichen Zwecken durchgeführten Tests fünf Jahre später EPO. Dr. Jacques de Ceaurriz, der Direktor des Labors, das diese Tests durchführte, bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht in der Dienstagsausgabe der Sportzeitung L'Equipe.

Ein ziemlicher Hammer, das ganze. Und es sieht nicht so aus das es diesmal nur unbeweisbare Behauptungen sind.

Aldag hört auf?

Och menno: Rolf Aldag beendet zum Ende der Saison seine 15-jährige Karriere als Radprofi. Geht doch nicht so einfach. Mir hat die Gerüchteversion - in der er mit Zabel zu Domina Milka - abwandert besser gefallen. Ok, ich gönn ihm seinen Ruhestand und vielleicht kriegt man ihn ja öfter dazu Radrennen zu kommentieren, denn das kann er definitiv kompetenter als die Schlaftabletten der ARD und ZDF Sportredaktionen, aber irgendwie wird er mir fehlen als Fahrer.

Canon EOS 5D, full-frame 12.8 megapixel

Tja, die Gerüchte waren also spot on bezüglich der Canon EOS 5D - leider auch beim Preis. Ein paar Hunderter runter wären doch schon schöner. Die technischen Daten klingen jedenfalls auch beim zweiten Mal noch klasse. Jetzt müsste ich nur irgendwie mein Konto überreden das richtige Vorzeichen anzunehmen und mal die Farbe zu wechseln

Armer Jörg Jaksche - schon wieder

Och menno, schon wieder ein Defekt auf der Etappe im letzten Anstieg und dann auch noch wieder jemand der ihm den Etappensieg wegschnappt, obwohl er sich nochmal nach dem Defekt rangekämpft hat. Irgendwie wills einfach nicht klappen mit einem Etappensieg für ihn. Wirklich schade, denn er kämpft wirklich beeindruckend an diesen extrem steilen Bergankünften.

Auch beeindruckend: 30 Sekunden hat Jan Ullrich auf Levi Leipheimer verloren. Das ist schon ein deutlich besseres Polster für Leipheimer für das Zeitfahren. In der Tour waren es auf 55 Kilometer 2:50 - bei dem 33 Kilometer Rennen bei der Deutschlandtour könnte das den Gesamtsieg von Leipheimer unter Umständen retten, das er heute auf 1:29 Vorsprung ausbauen konnte.

Jetzt wirds sich beim Zeitfahren zeigen wie stark Leipheimer da ist - er kanns eigentlich, vor allem wenn er gut drauf ist. Und das scheint er im Moment ja zu sein. Andererseits ist Jan Ullrich ein absolut überragender Zeitfahrer, von daher ist da definitiv alles offen.

PostgresPy ist eine Sammlung verschiedener Python-Module rund um Postgres. Serverseite und Clientseite.

DjangoGallery - Beispiel-App mit Beispielinstallation

Wieder einmal auf Englisch, da auch für #django interessant

Ich habe den Quellcode hochgeladen und das Repository sowie eine Trac-Instanz für meine Django-Projekte verfügbar gemacht. Das erste Projekt, das dort zu finden ist, ist die DjangoGallery - das ist das, was ich auf viele-bunte-bilder.de verwende. Ich habe eine erste Version einer Installationsanleitung geschrieben, die zeigt, wie man die Galerie auf der eigenen Website zum Laufen bringt - man könnte sie sogar in das eigene Projekt integrieren (allerdings werden einige kleinere Änderungen am Quellcode erforderlich sein - hauptsächlich das Ersetzen des Projektnamens "gallery" durch den Namen Ihres Projekts).

Die Anwendung ist noch nicht vollständig fertig. Es gibt viele Pläne, wie man sie erweitern kann, da sie meine Hauptmotivation sein wird, alle anderen Galerie-Software, die ich betreibe, zu entfernen (ich habe bereits PHP Gallery ersetzt und jetzt ziele ich auf meine alten mod_perl-Dinge ab und das letzte wird meine Wordpress-basierte Galerie sein), also seien Sie gewarnt, dass sie sich im Laufe der Zeit ändern wird.

Wenn Sie Fehler finden, können Sie gerne Tickets einreichen. Sie können auch Verbesserungswünsche einreichen - aber da das Hauptziel dieses Projekts darin besteht, meine eigenen anderen Galerieprojekte zu ersetzen, ist es unwahrscheinlich, dass ich viel Arbeit neben dem investieren werde, was nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Zumindest vorerst - es gibt keine Grenzen dafür, was mit dem Code gemacht werden kann, nachdem ich alle PHP- und Perl-Codes ausgelagert habe.

Seit 2007 sind diese Links nicht mehr funktionsfähig, daher habe ich sie entfernt.

Kibot ist ein in Python geschriebener IRC bot. Mit einfacher Pluginschnittstelle, so das man den gut als alround-bot auf einen Channel loslassen könnte.

Kompetenz, Inkompetenz, Inkontinenz?

Keine Ahnung was es ist, aber ich finds putzig jemanden in ein Kompetenzteam zu berufen, dessen Ideen mit dem eigenen Parteiprogramm nicht konform gehen. Ich mein, anständige Sozis warten normalerweise mit der Demontage ihrer Experten bis diese wenigstens die Chance hatten so zu tun als ob sie ihren Job verstünden, aber das was der Unionskauder hier abzieht ist nur noch als Brandbeschleuniger zu bezeichnen