Archiv 18.6.2005 - 28.6.2005

iTunes Podcasting nicht mit alten iPods?

Scheinbar wird PodCasting nur mit iPods ab dem Clickwheel-iPods unterstützt. Die mit dem alten mechanischen Wheel kriegen keinen Firmwareupdate, und die Touchwheel-iPods auch nicht. Was ich ehrlich gesagt ziemlich armselig finde. So alt ist gerade der Touchwheel-iPods ja nun wirklich nicht, das er schon rausfallen muss

verwirrtes Gesicht

Nicht das mich das gross kratzen würde - ich lese die meisten Blogs von Podcastern nicht, ich wüsste nicht warum ich mir die dann anhören wollen sollte - aber irgendwie störts mich einfach wenn Gadgets zu schnell als zu alt ausrangiert werden. Gerade wenn es hochpreisige Teile wie ein iPod sind.

Pfahl ist geständig

Pfahls-Prozess: Das "Phantom" vor Gericht - und zwar als Tenor. Und ein schwacher Hoffnungsschimmer am Horizont zeigt sich - das vielleicht doch mal eine der übelsten politischen Schmierengeschichten aufgedröselt wird.

Strucki hat wohl doch Schäden vom Schlaganfall

Jedenfalls würde das seine neueste Idee - die ich beim Schockwellenreiter gefunden habe - erklären: Arbeitslose als Übungsmaterial für die Bundeswehr einsetzen zu wollen.

Andererseits: damit könnte er dann mal wieder so richtig schön den bewaffneten Häuserkampf und Stürmen von Zivilbefestigungen üben. So richtig hübsch mit Handflammpatronen, Rammböcken, Splittergranaten ...

Hey, Arbeitslose sind doch nach Argumentation diverser Politiker (wenn ich dieses menschenverachtende Fördern und Fordern schon höre) sowieso der letzte Dreck, da machts auch nix wenn die Bundeswehrfreaks - deren sanfte Umgangsformen ja sprichwörtlich sind - dann schön auf den Gegner heiss gemacht werden.

Nunja, es ist wohl wahr: man kann garnicht blöd genug sein um Bundesminister zu werden.

Unternehmer gegen Softwarepatente

Softwarepatente: Unternehmer werfen Union "Betrug am Wähler" vor:

Unternehmerinitiativen aus mehreren Bundesländern warnen in einem offenen Brief (PDF) die Europaabgeordneten der CDU und CSU davor, "systematischen Betrug am Wähler zu begehen" und "unternehmerische Fehlentscheidungen (...) zu verschulden". Die Union solle endlich zugeben, Microsoft näher zu stehen als dem deutschen Mittelstand.

Auslöser war unter anderem SAP:

Die Walldorfer SAP AG hat kürzlich ganzseitige Anzeigen in EU-Zeitschriften geschaltet, in denen SAP auf die vorgeschlagene Richtlinie drängt. SAP fordert darin "Patentschutz (...) für Innovationen in der IT, wie sie von SAP (...) geschaffen werden". Diese Innovationen liegen jedoch ausschließlich im Softwarebereich. Software von SAP dient zur Buchführung, Auftragsbearbeitung und Rechnungslegung. Die SAP-Anzeige erwähnt dreimal das Wort "Geschäftsabläufe" (zwischen Unternehmen und innerhalb).

Natürlich sieht das die geballte Inkompetenz des Justizministeriums ganz anders und behauptet ebenfalls immer noch das reine Softwarepatente nicht möglich wären - obwohl die Realität schon längst anderes sagt. Und so werden wir (Open-Source Programmierer genauso wie mittelständische Softwarefirmen) auf dem Altar der Softwareindustrie geopfert - die bedankt sich dann auch artig mit grösserem Stellenabbau und Verlagerung von Softwareproduktion in Länder ausserhalb der EU.

Was für eine Moppelkotze

vcXMLRPC ist eine XML-RPC Implementation in JavaScript. Ganz praktisch für die Integration von JavaScript-Code und ServerCode, wenn man nicht jedes Encoding/Decoding von Hand zusammendengeln will. Allerdings hat das Projekt scheinbar 2001 aufgehört weiterentwickelt zu werden.

Beruhigende Prioritäten

FTPWelt.com: Erste Strafverfahren gegen Nutzer eingeleitet:

Parallel zu den Ermittlungen gegen die Nutzer werde die Anklage gegen die vier mutmaßlichen Drahtzieher aus Südthüringen und München vorbereitet, teilte Germerodt mit.

Genau. Bevor man die Drahtzieher festnagelt, geht man doch erstmal gegen die viel lukrativeren Endbenutzer vor. Beruhigend, das auch in Deutschland der Fokus immer auf den Kleinkriminellen (wenn denn sowas überhaupt für die FTPWelt-Benutzer als Bezeichnung zulässig ist) liegt und nicht so sehr auf den Drahtziehern ...

Kulturloser Landtag?

Kultur-Ausschuss im Landtag gestrichen?:

Die Kulturpolitik in NRW läge dann nur in den Händen der Landesregierung, bemängelt der Deutsche Kulturrat. Denn: Die Ausschüsse im Landtag haben die Aufgabe, die Arbeit der Regierung parlamentarisch zu begleiten und zu kontrollieren. Im Kulturausschuss werde somit eigentlich die Kulturpolitik demokratisch legitimiert, eine Abschaffung würde dieser Legitimation empfindlichen Schaden zufügen, so der Kulturrat.

Nunja, bei so kulturlosen Barbaren in der Landesregierung ist es keineswegs unerwartet, das die Kultur keinen angemessenen Platz mehr bekommt ...

New Scientist SPACE - Breaking News - Hubble entdeckt den Herrn der Sternringe

Hubble späht den Herrn der Sternenringe aus - Saurons Auge starrt uns aus dem Weltraum an. Und das aus einer Entfernung von nur 25 Lichtjahren - das ist praktisch um die Ecke von hier.

Der Ring besteht aus Staubpartikeln, die den Stern Fomalhaut umkreisen, einen hellen Stern, der nur 25 Lichtjahre entfernt im Sternbild Pisces Austalis – oder dem Südlichen Fisch – liegt. Ein kürzlich mit dem Hubble-Weltraumteleskop aufgenommenes Bild – das das System unheimlich an das Große Auge Saurons aus der blockbustertrilogie „Der Herr der Ringe“ erinnert – bestätigt, dass der Ring von Fomalhaut seltsam in Bezug auf den Stern versetzt ist.

Interessanter als das Aussehen selbst (wobei das wieder einmal ein Beweis für die Notwendigkeit des Weiterbetriebs des Hubble-Teleskops für mich ist) ist natürlich der vermutete Grund für das Aussehen: Der Stern könnte ein Sonnensystem ähnlich dem unseren haben. Also mehrere Planeten in unterschiedlichen Entfernungen - möglicherweise sogar relativ kleine Planeten.

Seltsame Gerichtsentscheidungen sind International

Supreme Court rules against P2P, Apple to benefit?:

The U.S. Supreme Court ruled in favor of studios and record labels, saying that peer-to-peer software companies should be liable for the copyright infringement of people using their products

Vermutlich werden als nächstes in den USA auch Hämmer, Autos und Vorhangkordeln verboten. Ach ne, geht ja nicht - Mord ist ja nicht so ein schlimmes Verbrechen wie Copyright-Verletzungen ...

Wie das Gericht so eine Entscheidung allerdings im Context eines Netzes wie freenet aufrecht halten will - bei dem es eben keine zentrale Instanz oder Firma gibt - würd mich schon interessieren. Aber Fakten scheinen bei der ganzen Copyright-Diskussion rund um Film- und Musikindustrie ja sowieso völlig aussen vor zu sein.

PEP 342 -- Coroutines via Enhanced Generators

PEP 342 beschreibt einfache Coroutinen für Python. Coroutinen sind im Prinzip Mini-Threads mit manueller Kontrolle - man kann Code mitten drin einfrieren und mit einem neuen definierten Wert wieder aufstarten. Damit bieten Coroutinen den ersten Schritt zu primitiven Continuations - das einzige was noch fehlt wäre die Möglichkeit eine Coroutine zu kopieren.

Philip J. Eby schreibt über die Implementierung dieses PEP - der übrigens auf den Generatoren und Iteratoren von Python aufbaut.

Also los, Leute, sorgt endlich für die Kopierbarkeit von Generatoren und es ist geschafft

Satellitenfoto von Münster

Google Maps sind ja wirklich ganz witzig - auch wenn die Bilder teilweise doch leider etwas dünn sind in der Auflösung. Hier das Satellitenbild von Münster. Der blaue lange Flatschen ist der Aasee - eine von Hermann Landois künstlich angelegte Aufstauung der Münsteraner Aa. Der komische grüne Ring in der Stadt ist die Promenade - ein Überbleibsel der alten Stadtbefestigung und einer der Hauptverkehrswege für Radfahrer in Münster. Der grüne Auswuchs an dem Ring links, oberhalb des Aasee, ist der Schlosspark. Das blaue Band von oben nach unten am rechten Bildbereich ist der Dortmund-Ems-Kanal - die Verbreiterung im oberen Bereich die Schleusenanlage und die Abzweigung nach links in die Stadt rein der Stadthafen.

Und wie üblich erkenne ich das a) ich zu wenig Fotos von Münster und Umgebung mache und b) die Wikipedia beeindruckend viele Sachen enthält.

Scatman Eddy als Aussenbeppel - wir sind verloren.

Da geht er hin, der Datenschutz

Owl Content

Denn die Innenminister wollen einjährige Speicherung von Verbindungsdaten. Und die Forderungen sind sehr weitreichend:

Die Innenministerkonferenz hat sich auf ihrer unter dem Motto "Mit Sicherheit was los" stehenden Tagung am gestrigen Freitag in Stuttgart für eine mindestens zwölfmonatige Aufbewahrung von Telefon- und Internetdaten durch die Telekommunikationsanbieter ausgesprochen. Die tief in die Grundrechte einschneidende Maßnahme halten die Sicherheitsexperten insbesondere im Cyberspace für nötig.

Das diese Datenwüste gegen Datenschutzbestimmungen verstossen und vom Bundestag bisher immer abgelehnt wurden, ist den Innenministern völlig egal. Und Schily hat auch schon konkrete Pläne, wie er diese Hürde umgehen kann:

Der SPD-Politiker verwies in Stuttgart aber auf die Pläne zur pauschalen Überwachung der Nutzer, welche die nationalen Regierungsvertreter in Brüssel über den EU-Rat unter Missachtung des EU-Parlamentes gerade vorantreiben. Dabei geht es um die Verpflichtung der Anbieter zur Aufbewahrung sämtlicher Verbindungs- und Standortdaten über Monate und Jahre hinweg, die bei der Abwicklung von Diensten wie Telefonieren, E-Mailen, SMS-Versand, Surfen, Chatten oder Filesharing anfallen.

Ganz einfache Lösung - nutzen wir die undemokratischen EU-Entscheidungen, da kann eine Regierung am Bundestag vorbei entscheiden. Das hat die Bundesregierung bei den Softwarepatenten ja schon vorgemacht. Und dann kann man sich hinterher darauf berufen, das man ja nur EU-Recht umsetzen würde. Hat zwar mit Demokratie nichts mehr zu tun, aber scheiss drauf. Demokratie interessiert Otto Orwell und seine Kollegen sowieso nicht mehr.

Nett auch, wie die Innenminister mit der - berechtigten - Kritik umgehen:

Bedenken von Bürgerrechtlern, dass mit der Vorratsdatenspeicherung die komplette elektronische Kommunikation der Menschen überwacht und die Nutzer unter einen unverhältnismäßigen Generalverdacht gestellt würden, wies Rech zurück. Der Begriff des "gläsernen Bürgers" ist seiner Meinung nach "überstrapaziert".

Notfalls wird dann den Datenschutzbeauftragten einfach mal das Maul verboten, so wie Otto Orwell das ja schon versucht hat. Das auch die Wirtschaft massiv dagegen ist, weil das ganze unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen wird, ist denen auch egal. Schwachsinnige Entscheidungen im Namen der angeblichen Sicherheit und angeblichen Bösartigkeit des Internet haben ja sogar vor Gericht bestand - wie man an den absurden Sperrverfügungen des Düsseldorfer Regierungspräsidiums sehen kann. Zum Glück darf man noch darüber berichten, wie ein Gericht erst kürzlich festgestellt hat. Noch. Da wird Otto sicher auch was einfallen ...

Das Netz dürfe "nicht zu einem rechtsfreien Raum verkommen", erklärte Rech unter Bezugnahme auf die oft geäußerte Angst der Sicherheitspolitiker vor angeblich unregulierten Online-Gefilden.

Sorry, aber wenn die Bestrebungen der Innenminister durchkommen, ist das Internet ein rechtsfreier Raum. Frei vom Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Frei von Datenschutz. Frei von Verhältnismäßigkeit der Mittel.

Für mich folgt daraus eines ganz klar: der Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit von Projekten wie gnupg, tor und mixmaster muss auf der Client-Seite deutlich steigen, damit wir überhaupt eine Chance haben um uns vor dieser Sammelwut der Innenminister zu schützen. Ausser man will irgendwann sein Bewegungsprofil im Internet öffentlich zum Download finden oder dem netten Herrn vom Verfassungsschutz erklären, warum man auf der linksradikalen Website war ...

John Cleese speaking

To The Citizens Of The United States Of America:

In the light of your failure to elect a competent President of the USA and thus to govern yourselves, we hereby give notice of the revocation of your independence, effective today. Her Sovereign Majesty Queen Elizabeth II will resume monarchical duties over all states, commonwealths and other territories. Except Utah, which she does not fancy.

Lesen. Wirklich.

Teufelsgrinsen

Auf dem LinuxTag vorgestellt: ein Bildbetrachter für Blinde - way cool!

LiveSearch mit WordPress klappt

Ich hab mir gerade mal LiveSearch angeguckt und ein bischen herumgespielt damit. Liess sich mit etwas Hacken in WordPress integrieren. Wenn ihr jetzt in das Suchformular rechts einen Begriff eingebt, kommt nach einer kurzen Verzögerung eine Liste von Suchergebnissen - und zwar die Titel der Postings. Das ganze benutzt die normale WordPress-Suche, das sind also die gleichen Ergebnisse die ihr auch bekämt wenn ihr einfach Enter drücken würdet - nur dank Ajax einfach fixer und als direkte Inline-Liste. Witzige Sache. Sollte mit aktuellen IEs, mit Mozilla-Abkömmlingen und aktuellen Safaris funktionieren.

Was allerdings seltsamerweise bei mir nicht funktioniert, obwohl meines Erachtens der Code identisch ist zu der BitFlux-Seite, sind die Cursor-Tasten zur Bewegung in den Suchergebnissen. Irgendwie findet der nicht die erste Zeile oder sowas - sehr seltsam. Aber der Teil interessiert mich eigentlich eh nicht so doll, von daher störts mich nicht wenn der nicht funktioniert.

Hmm. Safari funktioniert tadellos, aber mein FireFox unter OS X will irgendwie nicht. Sehr seltsam das ganze. Genauer gesagt tuts das mit dem FireFox erst, wenn ich einmal ein Zeichen mit Backspace gelöscht habe oder einmal Space eingebe. Danach läufts sauber. Kann mir das mal jemand erklären? Witzigerweise funktioniert die Cursortastennavigation in den Suchergebnissen mit dem FireFox - wenn man denn mal eine Liste von Ergebnissen hat ...

Update: seltsamerweise funktioniert jetzt im Safari die Cursor-Tasten-Navigation. Irgendwas ist hier sehr strange ...

Microsoft und RSS

Na toll, Microsoft springt auf RSS auf und was machen sie? Klar, eine Erweiterung, die natürlich mit vielen Parsern Probleme machen wird: Simple List Extensions Specification.

Wo die Probleme liegen können? Nunja, Phil Ringnalda hat es ziemlich gut beschrieben. Und wenn ich mir obige Formatbeschreibung von Microsoft angucke ist mir nicht wirklich klar warum sie überhaupt diese Erweiterung brauchen ...

Safari und der Rabenhorst

Weiss irgendjemand warum sich der Safari von Tiger auf dem Rabenhorst verabschiedet? Und wenn es jemand weiss, kann er es dem Kai mitteilen, damit der das behebt und ich nicht jedesmal einen Artikel neu schreiben muss, nur weil ich wieder mal was dafür bei ihm nachgucken wollte?

Das seltsame: wenn ich mit PithHelmet bei seiner Site JavaScript abschalte, passiert nix. Nur hat seine Site kein JavaScript - einzig der Jabber-Status (der übrigens ohne JavaScript-Aktivierung extrem gross angezeigt wird) wird über ein OBJECT-Tag statt über ein img-Tag eingebunden. Obs das OBJECT-Tag für PNGs ist, was den Safari in den Orkus schickt?

Ah, ja, nach ein bischen graben, es scheint wirklich so zu sein. Geht zu dieser Seite und ihr werden das gleiche Problem haben - der Safari crashed. Anscheinend wird das OBJECT-Tag benutzt um PNGs auch auf älteren IEs anzuzeigen - dabei wird das gleiche PNG per OBJECT Tag und enthaltenem IMG Tag referenziert. Führt nur leider zu crashes mit Safari 2.0.

Warum jetzt aber das deaktivieren von JavaScript (nicht das deaktivieren von Plugins, was man ja beim OBJECT-Tag eher vermuten würde!) dazu führt das der Safari nicht crashed und das PNG falsch (zu gross) darstellt, das kapier ich ehrlich gesagt nicht so ganz ...

Oh, und der Bug mit object-Tags scheint schon länger zu existieren - älteste Reports aus 2003 die ich in Google gefunden habe. Wäre doch mal nett wenn Apple den Bug auch wirklich fixen würde. Oder irgendjemand anderes, wo doch jetzt der Source frei verfügbar ist.

Bei der Suche nach Debugging-Hilfe bin ich übrigens über diesen Artikel über CrashReporterPrefs gestolpert - in Tiger kann man den Crash-Dialog erweitern und dann auch gleich einen Debugger anhängen wenn ein Crash auftritt. Sehr nett zum Wühlen in CrashDumps

Übrigens hat OmniWeb - obwohl es auch auf dem WebCore-Framework aufsetzt - das Problem nicht. Wär ja auch zu einfach gewesen ...

Update: der Übeltäter ist gefunden. Es waren die WebDevAdditions für Safari - ich habe einfach die aktuelle b11 installiert und schon fluppt alles wieder ganz normal.

Merkelmaulkorb

Merkel legt der Union Mehrwertsteuer-Maulkorb an:

CDU-Chefin Angela Merkel hat einem Pressebericht zufolge in ihrer Partei und Fraktion einen Maulkorb zum Thema Mehrwertsteuererhöhung erlassen.

Natürlich nicht weil die Union keine Mehrwertsteuererhöhung machen will - sondern weil die Wähler nicht auf die Idee gebracht werden sollen das die eine Mehrwertsteuererhöhung fest planen und dann womöglich die anderen Parteien wählen.

Das erschreckende an so viel Dummheit in der Strategie? Mit dem deutschen Wähler wird das vermutlich sogar funktionieren ...

Umweltschützer kritisieren Walfangkommission

Wer geglaubt hat das die Sitzung der Walfangkommission ein Erfolg für die Tierschützer war, wird eines besseren belehrt:

Japan kündigte an, die Quote für den wissenschaftlichen Walfang auf mehr als tausend Wale zu verdoppeln. Künftig sollen zudem nicht nur Zwergwale, sondern auch stark bedrohte Finn- und Buckelwale gejagt werden. Homes bezeichnet das als «Katastrophe für den Artenschutz».

Unter dem Mäntelchen der angeblichen Wissenschaft wird der Wahnsinn also weiter gehen - egal ob dann irgendwann keine Buckelwale oder Finnwale mehr da sind. Auch die Bedrohungen für Kleinwale nimmt in Zukunft nicht ab - denn über Änderungen im Fischfang wird nicht diskutiert. Egal ob dabei auch Tausende von Kleinwalen sterben.

Und alles natürlich wieder nur für den Kommerz. Selbst Norwegen - die ja durchaus eine eigene Walfanghistorie haben - tötet Wale hauptsächlich um sie nach Japan zu verkaufen, da es dort mehr zu verdienen gibt ...

WebObjects 5.3 und Linux?

Apple releases WebObjects 5.3 Update:

Deploys to virtually any J2EE server or the WebObjects J2SE application server

Also los - wer hostet die erste WebObjects-Anwendung unter Linux in einem OpenSource J2EE-Server?

CardSystems Exposes 40 Million Identities

Bruce Schneier mit einigen Überlegungen und möglichen Forderungen zum kürzlichen Sicherheitsdebakel bei einem grossen amerikanischen Kreditkartenauthorisierer. Scheinbar hätten die Daten überhaupt nicht auf deren System gewesen sein dürfen - aufgrund der hohen Ansprüche die Kreditkartenunternehmen (zumindestens in den Unterlagen) an Authorisierer stellen, müsste eigentlich Card Systems rausfliegen bei Mastercard und Visacard.

Frauen sind in der US-IT-Branche weiterhin unterrepräsentiert - für Jutta geblogmarkt.

Microsofts Allmachtsphantasien

Microsoft will Sender ID erzwingen:

Nun will Microsoft das System offenbar im Alleingang durchsetzen, denn demnächst sollen alle E-Mails an Hotmail-Nutzer, die ohne Sender ID kommen, für die Hotmail-Nutzer sichtbar markiert und damit als potenzieller Spam ausgewiesen werden.

Toll. Ganz grosse Strategie. Die Workinggroup wurde aufgelöst weil es keine Einigung geben konnte weil die Patentsituation bei Sender-ID nicht gelöst wurde von Microsoft - und jetzt will Microsoft das ganze einfach mal wieder erzwingen.

Ich denke aber mal das in diesem Fall Microsoft sich ins eigene Fleisch schneidet: es gibt längst deutlich bessere Webmaildienste, die auch deutlich besser in der Netzgemeinde mitspielen. Hotmail hat lange nicht mehr die Bedeutung die es noch vor dem Verkauf an Microsoft mal hatte. Von daher ist meine Prognose das sich nicht sonderlich viele von diesem Schritt beeindrucken lassen. Leidtragende sind eh die Hotmail-User und evtl. deren Korrespondenten, die eben auf einem dann noch minderwertigeren Maildienst hocken als sowieso schon ...

OXlook - Open-XChange verbindet sich mit Outlook - geblogmarkt für die Firma. Don't ask ...

Suchmaschinen haften nicht für gespeicherte Thumbnails

Kein Schadensersatz für Bilder-Wiedergabe in Suchmaschinen-Thumbnails - was ja sogar eine sinnvolle Begründung vom Gericht bekommen hat, denn die Thumbnails sind nur für die Suchanfragenbearbeitung zwischengespeichert. Wobei die Begründung schon so logisch ist, das man fast erwartet das in der Berufung das ganze gekippt wird und die Hamburger Variante (Suchmaschinen dürfen Bilder nur mit Zustimmung verwenden - was Bildersuchmaschinen defakto unmöglich machen würde, jedenfalls in der Breite wie sie sinnvoll wäre) sich durchsetzt ...

Ich halte USB-Sticks ja eigentlich für überflüssig und albern. Aber das SwissBit Victorinox retroALOX 1GB hat einen hohen Habenwollen-Faktor.

The diaries of Franz Kafka, 1910-1923

Ich bin weder der erste noch der originellste der drüber schreibt: Franz Kafka blogged. Aber egal wie spät ich aufspringe, das ist mal ein Blog das man wirklich lesen sollte. Und an dessen Intelligenz wohl auch ein Megawattwurm nix auszusetzen haben kann

The Hitch Hiker's Guide to the Smalltalk Compiler ist eine schon ältere aber immer noch gute Beschreibung der Compilerklassen in Smalltalk-80 Abkömmlingen wie VisualWorks Smalltalk und Squeak.

Über Moleskines ...

... schreibt Astrid Paprotta - herrlich.

Ich gestehe aber das ich auch Moleskines benutze - die Red-Black sind auch ganz nett, aber mir zu dick. Wobei das Moleskine auch gerne ein bis zwei Zentimeter kleiner sein dürfte. Mit Kugelschreiber kann man sie auch gut benutzen ...

Verlogene Heuchler

Staatssekretärin hält Verbesserungen bei Softwarepatent-Richtlinie für möglich - wärend ihre Chefin im EU-Parlament für die Ratsvorlage klappert. Klar, sicher, die lassen sich ja auch so doll von Softwarepatentgegnern informieren - hat man ja daran gesehen wie die Regierung die Aufforderung des Bundestages umsgesetzt hat ...

Webspammer mit neuen Tricks?

Scheinbar lernen die Webspammer ein paar neue Tricks. Jedenfalls bin ich über Links auf mich gestolpert die aus einem WordPress-Blog stammen das nur aus wilden HTML-Schnipseln besteht die scheinbar aufgrund von Suchen nach "house" entstanden sind - und in der Blogrolle des Blogs stehen dann diverse typische Müllsites. Könnte also sein das Spammer jetzt Pseudosites aufbauen mit Links und Inhalten die darüber die Suchindizes von Systemen wie Technorati oder den Pingdiensten vollmüllen sollen.

Oh, und die Texas-Holdem-Spacken haben auch ein paar neue Tricks gelernt - die URLs haben jetzt stärker wechselnde Servernamen und Dateinamen so das normale Stichwortfilter nicht mehr ganz so gut funktionieren und mir öfter mal Spam zur Moderation vorgelegt wird - lange Zeit sind die Sachen direkt in die Tonne gegangen weil die Typen wirklich zu dämlich waren ...

Nerviges Pack.

verwirrtes Gesicht

NeoOffice/J 1.1 Final ist raus

NeoOffice/J ist zwar ein Softwaremonster - aber das sind alle anderen Office-Pakete (jedenfalls die mit entsprechend grossem Leistungsumfang) auch. Und im Gegensatz zu den anderen ist NeoOffice/J nicht nur Freibier sondern auch freie Rede. Also gehet hin und loaded down, auf das Microsoft einen Tritt mehr in den Allerwertesten bekommt

Altfühl-Surfing

Softlanding Linux System war die erste Linux-Distribution die ich benutzt habe. Hatte sie mir auf 5 1/4" Floppies von einem Bekannten um drei Ecken über die Uni kopieren lassen. Slackware - die daraus entstanden ist - habe ich natürlich als High-Tech-User nur belächelt und ignoriert, benutzte sie doch weiter das veraltete a.out-Executable-Format. Gewechselt bin ich dann ziemlich früh auf Debian(noch eine 0.9er Version) - der ich allerdings erst seit der Version 1.2 durchgängig treu bin.

Auf meinen Desktoprechnern alle möglichen Systeme - und leider viel zu viele PC-Systeme davon, denn meinen Mac hatte ich ja noch nicht von Anfang an. Also schlug ich mich mit OS/2, diversen Windows-Versionen und immer wieder DOS mit irgendwelchen Multitasker-Aufsätzen ( Desqview war cool) rum.

Auch Exoten bekamen eine Chance: mit dem Mac auch mal BeOS für eine ganze Weile - aber das Angebot an Software war mir zu öde. Und auf dem PC war die schrägste Nummer ein von mir abgespecktes Windows 3.1 das als Bootloader für ObjectWorks (in Visual Works aufgegangen) diente und dann in Smalltalk mein System verwaltet - war aber wegen des Systembruchs auch keine Lösung.

Linux auf dem Desktop? Ich eigentlich nur ungern. In der Firma eine Zeit lang, zu Hause auch immer mal wieder (gerne auch auf einem Mac), aber irgendwie hats nie richtig klick gemacht. Zu sehr vom Mac verwöhnt, denke ich mal. Obwohl es seltsam ist - denn gerade für Linux gibts die meisten Programmiersprachen-Implementationen, und Programmieren in exotischen Sprachen ist bis heute mein liebstes Spiele-Genre geblieben ...

Server? Seit Debian nur noch Linux. 9 Jahre jetzt. Wobei das in Zeiten von Apache+Gedöns eigentlich schon fast wurscht geworden ist, was drunter läuft. Auch seltsam wie wir den heiligen Gral der Programmierung - voll portable Software, die sich nicht um Betriebssysteme schert - erreicht haben. Ganz ohne Java übrigens. Der neue Desktop ist eh der Webbrowser.

In meiner beruflichen Laufbahn kommen übrigens noch so Sachen wie MVS Systemprogrammierung in Assembler und längere Jahre Cobol-Knechten hinzu. Aber ich erspar uns mal die Links ...

Apple sued over iTunes interface

Patentwahnsinn diesmal gegen Apple:

These areas include iTunes' menu selection process, the ability of the software to transfer music tracks to a portable music player, and search capabilities such as sorting music tracks by genre, artist and album.

Übersetzt: der Typ behauptet Patente darauf zu haben wie man Menüs in iTunes selektiert, auf das Kopieren von Musikdateien auf einen portablen Player und auf die Sortierung von Musikstücken nach Genre, Interpret und Album. Toll. Ganz grossartige Schöpfungshöhe.

Natürlich werden jetzt wieder die Patentbeführworter haufenweise Gründe haben warum das angeblich in Europa nicht möglich wäre. Und werden solchen Humbug wie den da oben so lange ins Reich der Phantasie verweisen, bis die Fälle real in Europa vor Gerichten verhandelt werden.

Klar, es lässt einen grinsen wenn ein Laden der selber gerne mit der Prozesskeule gegen nachgeäffte Oberflächen vorgeht mal selber am empfangenden Ende einer solchen Prozesskeule steht. Aber die Sache an sich ist sehr bedenklich - was mit Patenten heutzutage getrieben wird, hat nichts mehr mit der ursprünglichen Intention - dem Schutz des Erfinders vor Ausbeutung durch die mächtigen Firmen - zu tun.

Der Horror von Sony DRM

Wer wissen will was das digital Rights Management von Sony wirklich für einen Windows-User bedeutet: Michael Amor Righi beschreibt die Freuden die er mit einer CD und der DRM-Software, speziell der Entfernung derselben hatte ...

Gefunden bei zenzizenzizenzic

Der Staat sieht alles

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Beim Kulturblog ein Hinweis auf einen FAZ-Artikel über die steuerliche Identifikationsnummer und das darauf aufbauende Zentralregister der gesamten Bundesbevölkerung. Ja, die steuerliche Identifikationsnummer kriegt jeder - auch Neugeborene. Kommentar vom Kulturblog:

Die BRD als Staat ist auf dem besten Wege jeden Bürger generell zu verdächtigen und zu kriminialisieren und die Ausführenden machen sich mitschuldig an dieser Entwicklung. 1984, Brave New World und Globalia lassen grüßen.

Gefunden über Zenzizenzizenzic

Google Sitemap Generator for WordPress

Wer an Googles neueste Spielerei teilhaben will, es gibt ein WordPress Plugin dafür. Ich selber habe mich noch nicht so ganz entschieden wer eigentlich von den Sitemaps mehr hat - die Site-Admins oder Google. Ich tippe mal das es - ähnlich wie bei rel="nofollow" - wohl eher zu Googles Gunsten ist.

del.icio.us mal Wiki = Code Snippets

Code Snippets ist ein System in das man kleine Code-Schnipsel reinhauen kann und denen Tags verpassen kann. Also wirklich sowas wie ein Wiki für Sourcecode mit Tags. Man kann fix nach Tag-Kombinationen gruppieren und dann alle Schnipsel für dieses Thema sehen. Und kann natürlich leicht eigene Snippets zufügen. Könnte mit etwas mehr Masse sehr interessant sein - sozusagen lebende Cookbook-Bücher.

Der Grundrechtereport 2005

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zeigt wie auf Schleichwegen am Grundgesetz vorbei manövriert wird um unsere Grundrechte langsam auszuhöhlen. Technische Machbarkeit und Datenbegierlichkeiten führen zu immer stärkerer Unterwanderung der Rahmen die durch das Grundgesetz gestellt werden. Das Bundesverfassungsgericht verkommt dabei zu einem rein theoretischen Fingerzeiger - denn wie wir ja mitlerweile wissen ist den Staatsapparaten auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht Anlass genug seine Begehrlichkeiten einzuschränken.

EU-Abgeordnete kippt bei Softwarepatenten

Jedenfalls schwenken die EU-Abgeordnete auf Kurs des EU-Rates ein. Das ist was sich Leute wie die geballte Inkompetenz der Bundesregierung - manche nennen sie auch Bundesjustizministerin - unter Demokratie vorstellen. Es gab ein deutliches Votum des EU-Parlaments. Es gab eine einstimmige Beschliessung der Bundestagsfraktionen. Es gab deutliche Proteste und deutliche Warnungen der Experten. Und wer wird am Ende gewinnen? Die Lobbyisten.

Wenn das Demokratie sein soll, dann heiss ich Heinzelmann. Und da wundern sich die Prolethiker in Berlin, wenn die Bürger der EU-Verfassung - die solchem Mummenschanz ein Verfassungsmäntelchen verpasst hätte - eine Absage erteilen.

Auf dem Altar der Monopolbildung opfern diese Idioten die mittelständische Softwarewirtschaft und Open Source. Nur um irgendwelchen schleimigen Lobbyisten in den Arsch zu kriechen - wofür die von denen vertretenen Unternehmen dann auch fleissig Arbeitsstellen abbauen, Firmenteile an ausser-europäische Investoren verhökern und Produktion ins Ausland verlagern.

Ganz grosse Strategie.

zorniges Gesicht

Finn- und Buckelwale sollen wieder gejagt werden?

Japan will jetzt auch Finn- und Buckelwale jagen

Die japanischen Walfänger sollen künftig im IWC-Schutzgebiet der Antarktis jährlich fast 900 Zwergwale jagen können. Nach einer zweijährigen Übergangszeit soll die Fangzahl für Finn- und Buckelwale auf jeweils 50 Tiere erhöht werden. Beide gehören zu den stark gefährdeten Tierarten. Japan erklärt die Quotenerhöhung mit einer angeblichen Erholung der Walbestände.

Wie pervers muss eine Gesellschaft eigentlich sein wenn sie die Natur den wirtschaftlichen Interessen so weit unterstellen das selbst vom Aussterben bedrohte Tierarten nicht verschont werden. Unsere Natur ist unwiederbringlich - alles was wir vernichten ist weg. Kommt nicht wieder. Aber scheiss egal - wenn irgendwelche Idioten etwas kaufen, wollen andere daran verdienen. Und denken sich die absurdesten Lügen aus um es zu rechtfertigen.

Selbst wenn es eine Erholung der Tierbestände gäbe: die Bestände sind dermaßen dezimiert, das jede Erholung dringend nötig für das Überleben der Tiere ist. Große Wale haben grosse Reviere und nur wenig Kälber - wenn der Bestand zu gering wird, finden sich die Wale nicht mehr häufig genug zur Fortpflanzung. Ähnliche Probleme gibt es ja heute schon bei den Blauwalen.

Staats-GmbH für Steuersoftware wird aufgelöst - einfach nur noch peinlich das ganze. Und was da an Geld verbrannt wurde ...

Studiengebühren in NRW

Und zwar schon ab Sommer 2006:

Es war eine wenig kontroverse Sitzung vor zwei Wochen: In nur drei Stunden war das Großthema "Bildung" abgehakt. Ergebnis der harmonischen Koalitionsrunde von CDU und FDP: Die "schnellstmögliche" Einführung von Studiengebühren, möglicherweise schon ab Sommer 2006.

Abzocken geht ganz fix und den Bürgersöhnlichen und -töchtern das Studium endlich wieder von den lästigen Arbeiterkindern freizumachen geht für bürgerliche Parteien noch viel fixer. Ist zwar gerade in NRW mit dem extrem hohen Arbeiteranteil eine absolute Frechheit, aber was schert das Zerrüttgers und Konsorten. Die werden das Land schon kaputtschaffen - schneller als es die SPD jemals gekonnt hätte ...

Uuuuups!!

Uuuuups!!

Uuuuups!!

Ich wars nicht. Ehrlich.

Handwerk will Krankheitstage mit Urlaub verrechnen

Sagt zumindestens Verbandspräsident Otto Kentzler. Und das erschreckende: scheinbar gibt es sowas idiotisches schon:

Dem Bericht zufolge gibt es bereits eine derartige Regelung: Im bayerischen Manteltarifvertrag für Konditoren sei bereits vorgesehen, für je fünf Krankheitstage einen Urlaubstag zu streichen. Der maximale "Urlaubsverlust" ist dabei allerdings auf drei Tagen pro Jahr begrenzt.

Was allerdings jetzt die Krankheit (in der man ja vom Arzt als arbeitsunfähig geschrieben ist) mit Erholungszeit (als die Urlaub definiert ist) zu tun hat und wie sowas zusammen geht wird natürlich nicht erklärt.

Oh, und das der Krankenstand eh schon auf Tiefstandrekord ist, das interessiert diesen Hampelmann vom Handwerksverband natürlich nicht - wozu sich von Fakten und Realität beeindrucken lassen wenn man statt dessen seinen populistischen Müll abladen kann ...

Kassen: Streit um Verwendung des Sonderbeitrags

Bei der Gesundheitsreform wird mal wieder der Arbeitnehmer bestohlen:

Die Einnahmen aus dem zusätzlichen Beitragssatz fließen den Krankenkassen zu. Eine Verknüpfung mit einzelnen Leistungen besteht nicht.

Eine absolute Frechheit das ganze. Erst wird rumgelogen das die Beitragssätze durch die Gesundheitsreform gesenkt werden. Dann werden die Arbeitnehmer gesondert zur Kasse gebeten um Leistungen zu sichern die jetzt nicht mehr gesichert sind. Und die Gesundheitsministerin behauptet immer noch ihre idiotische Reform das beste seit geschnittenem Weissbrot wäre.

Vor allem die Begründung warum überhaupt die Bindung an die Leistungen für die Sonderzahlungen aus dem Gesetzestext rausgenommen wurden ist eine Frechheit:

Im Gesetzestext vom Herbst 2004 wurden die beiden Leistungen aber aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht genannt. Hintergrund: Rentner beispielsweise hätten gegen einen Sonderbeitrag für Krankengeld vor dem Verfassungsgericht klagen können, weil sie gar kein Krankengeld beziehen können.

Letztendlich wird damit aus einer reichlich dubiosen Mauschelei um Klagen zu vermeiden ein direkter Griff in die Tasche der Arbeitnehmer - denn die Leistungen werden dann auf Dauer wohl trotzdem gekürzt, oder es wird nochmal zugelangt. Man hätte natürlich das ganze auch gesetzeskonform und korrekt umsetzen können. Oder gar auf die Idee kommen können das die gleichmäßige Belastung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Sinn macht. Aber dazu reicht die Kompetenz im Gesundheitsministerium wohl nicht ...

Auf die Art und weise werden Arbeitnehmer deren Bezüge hoch genug sind doch regelrecht aus der gesetzlichen Krankenkasse vertrieben - denn solche Verarsche macht keiner gerne mit. Und wenn die ganzen Gutverdiener aussteigen, wird das Gesundheitssystem noch mehr gebeutelt sein und noch weniger Geld da sein.

Den Prolethikern in Berlin ist das wurscht. Die sind alle privat versichert ...

Softwarebeschreibung von metaowl.de

Wen interessiert was ich an Plugins eingesetzt habe um die Metaeule zusammenzudengeln: hier ist eine erste Beschreibung. Im Prinzip sind alle Teile normal verfügbar, ich hab nur kleine Plugins und ein bischen Glue-Code und ein paar kleine Patches selber schreiben müssen. Schon ein ziemlich gutes Zeichen für WordPress und die verfügbaren Plugins, wenn man damit so weit kommt ohne selber allzuviel Hand anlegen zu müssen.

Ausgerechnet NRW ...

WASG: Lafontaine will in NRW die Nummer eins sein - och Menno, muss die Blendgranate ausgerechnet in NRW aufgestellt werden? Ich hätt ja nix gegen die WASG, aber sorry, Lafontaine ist schlicht indiskutabel. Zu viele haben sein Agieren gegen die Gewerkschaften in den 80ern vergessen, zu viele seinen hohlen Populismus. Lösungen für NRW oder den Bund bietet der auch nicht - nur leere Sprüche.

Mal ne Frage an die Mac-Spezis

Ich hab da so ein seltsames Problem: seit einiger Zeit tauchen im "Öffnen mit" Menü alle Applikationen zwei oder dreimal auf. Gibts irgendeinen Weg dem Rechner den Unfug abzugewöhnen? Ich vermute das ist durch die Backups gekommen - da sind dann ja auf externen Platten die gleichen Anwendungen nochmal drauf, aber irgendwie sollten die doch mal verschwinden, auf meiner normalen Platte gibts Photoshop definitiv nur einmal ...