The Transporter
Drei Männer, 254 Kilo, das war der Deal!
Drei Männer, 254 Kilo, das war der Deal!
Surfin' Safari berichtet darüber das WebKit (das Objective-C API für den Renderer von Safari), WebCore (der Basis-Code) und JavaScriptCore (der Basis-Code für die JavaScript Implementierung) ab sofort Open Source sind. Mit CVS Repository und öffentlichem Bugtracking System.
Letzten Endes ist das natürlich damit ein Fork von khtml und kjs, aber durch die Offenlegung der Sourcen kann sich jetzt jede Seite bei der anderen frei bedienen und damit sollten die Probleme zwischen den Projekten erstmal vom Tisch sein. Zumal auch Contributions angenommen werden sollen.
In den WebObjects 5.3 Release Notes gesehen und gleich mal nachgeguckt: WebObjects ist jetzt Bestandteil der XCode 2.1 (für ADC-Member verfügbar) Distribution. Ich hab mir die über 700 MB mal gezogen und nachgeguckt: ja, da ist ein WebObjects.mpkg drin. Schon seltsam, denn bisher war WebObjects ein nicht ganz billiges Paket - ist jetzt der ganze Einsatz frei, oder braucht man für die generierten Anwendungen noch eine irgendwie geartete Runtime, die dann wieder Geld kostet?
Debian GNU/Linux 3.1 released - wow. Hat ja lange genug gedauert
Muahahahaha, es ist wahr. Ich fass es nicht. Die stampfen wirklich auf Dauer den PPC ein und wechseln zu dem Intel-Murks. Watt für ein Mist. Klar, Intel oder AMD bedeutet nicht gleich automatisch schlechte Rechner - SUN hat da ein paar schicke Kisten gebaut und SGI hatte da auch schon das eine oder andere feine Kistchen. Und wenn Apple bei der sonstigen Hardware weiterhin so stringent bleibt, gibts auch keine grossen Probleme mit der Stabilität und dem System. Und das es damit wieder die Chance für Clones gibt, ist sicherlich auch nicht so schlecht. Aber wer will denn auf seinem Apple einen Intel-Inside-Aufkleber sehen? Ekelhaft.
Das entscheidende bleibt natürlich weiterhin das Betriebssystem - und OS X auf Intel ist immer noch kein Windows, nur weil das Herz falschrum schlägt und der Prozessor nicht von Motorola mitdesigned wurde.
Oh, und wir kriegen natürlich dann auf Dauer auch das beschissene DRM-Zeug von Intel aufgedrückt ...
Ansonsten: es wird einen Emulator geben der bei Intel-Macs dann die PPC-Programme ausführen kann, wenn in dem Applikations-Bundle nicht schon ein Intel-Binary drin steckt. Von daher ist der Wechsel für User wohl wieder relativ problemlos - allerdings laufen die PPC-Anwendungen dann natürlich nur gebremst. Und nervig für User wirds wohl werden das dann diverse Programmierer irgendwann - einfach mangels Hardware - keine PPC-Binaries mehr erzeugen werden und damit neue Versionen und neue Programme auf den alten Macs nicht mehr laufen. Ausser jemand strickt einen X86-Emulator für den PPC-Mac in ähnlich transparenter Ausführung (und mit ähnlichen Performanceproblemen).
Update: woah, der Switch hats sogar ins Heute Journal gebracht
"Deutschland" als Scharfmacher für Softwarepatente im EU-Rat - darüber, wie die geballte Inkompetenz - von manchen auch Bundesjustizministerin genannt - sich schön vor den Karren der Interessenverbände spannt und uns alle verarscht. Nicht nur das die Bundesregierung sich damit gegen einen Entschluss des Bundestages verhält, auch straft sie ihre eigenen Aussagen Lügen. Wir leben wirklich in einer Bananenrepublik.
Aus der Movitz Mailingliste: Emacs on the metal. Jemand hat einen Emacs-Clone in Common Lisp geschrieben und diesen dann bootfähig als Movitz-Kernel-Image erstellt. Movitz ist ja ein System zur Programmierung von Embedded Applications in Common Lisp - und damit ist der Emacs-Clone somit der erste wirklich bootfähige Emacs geworden. Krank
Mail.app unter 10.4 verlangt immer eine Bestätigung beim ersten Öffnen einer Verbindung zu einem Server mit einem selbstsignierten Zertifikat - obwohl ich das Zertifikat in meiner x509Ancestors KeyChain drin habe und dort immer vertrauen eingestellt habe will er es ums verrecken nicht direkt annehmen. Hat irgendjemand eine Idee wie man Mail.app diese Albernheit austreiben kann? Das ist zwar nur beim Start von Mail.app, später beim Verbindung lösen und neu verbinden passierts nicht, aber nervig ist es trotzdem ... Als Meldung kommt immer "Dieses Zertifikat hat kein Root-Zertifikat" - was ja auch logisch ist, es signiert sich ja nur selbst. Irgendwie ist das mal wieder ziemlich dämlich - statt einfach dem "Immer Vertrauen" zu glauben meint Apple es besser wissen zu müssen. Ich hasse besserwisserische Software.
Verfassungsschutz will PDS weiter beobachten - schon absurd welcher Zampado um ein paar verbliebende Linke getrieben wird. Der Hass auf und die Angst vor Kommunismus und Marxismus ist in Deutschland ja eh immer noch so ungebrochen wie in den USA zur Mac Carthy Zeit.
Das heute die Verfassung und die den Menschen darin zugesicherten Grundrechte viel mehr durch den Neoliberalismus und die Einflüsse der Wirtschaft auf die Politik und Gesellschaft gefährdet sind, schert dagegen niemanden.
Und man kann ja so herrlich damit Politik machen wenn man öffentlich erklärt das die PDS weiter vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Gerade vor potentiellen Bundestagswahlen ja ganz wichtig.
Anacron for Mac OS v10.4 (Tiger) - System/Disk Utilities ist eine Portierung von Anacron auf OS X mit Unterstützung für den neuen launchd von Tiger. Anacron sorgt dafür das regelmäßige Aufräumjobs auch bei Rechnern die nicht ständig laufen angestossen werden - ansonsten laufen irgendwann die Logfiles über.
Fragt mich nicht warum Apple das nicht schon lange als Systembestandteil mit ausliefert und installiert, denn die Desktop-Rechner von Apple-Usern werden in den seltensten Fälle nonstop durchlaufen - und es gibt nix ekligeres als Systeme denen die Logfiles explodieren. Sei es weil sie über 2 GB gross werden oder weil die Platte voll läuft oder weil der Backup wegen der grossen Logfiles unnötig lange braucht.
Keine Anwaltsgebühren für Abmahnungen bei Mehrfachvertretung - noch nicht der ersehnte Durchbruch, aber mal ein erstes Zeichen von Intelligenz. Schön wäre auch wenn generell die Mehrfachvertretung (wie sie z.B. von Walldorf und Stättler ja bei der Musikindustrie und den Brennprogrammen vorliegt) ähnlich betrachtet würden. Zumindestens da wo nicht explizit Rechte der konkreten Firmen vertreten werden sondern eher allgemeine.
Österreichische Gesundheitskarte verletzt den Datenschutz von Arbeitslosen - nur zur Dokumentation das Politikerwahnsinn auch ausländische Politiker befällt. Ist wohl ne europäische Seuche. Sollten wir nicht langsam mal strenge Quarantäne-Vorschriften erlassen?
Der Diskussion Shirt Pocket Discussions - SuperDuper! and FileVault(eine noch etwas klarer Erklärung ist in dieser Diskussion) kann man entnehmen das es ein paar Probleme mit SuperDuper! Backups gibt wenn man FileVault benutzt um sein Homeverzeichnis zu verschlüsseln: wenn der angemeldete Benutzer ein FileVault-Benutzer ist, wird sein sparse image (das File wo das eigentliche Homeverzeichnis liegt) nicht korrekt gesichert und bei einem Start von dem Backup kann es nicht korrekt gemounted werden.
Der Hersteller schlägt in der Diskussion vor sich einen zweiten Benutzer einzurichten der kein FileVault benutzt und sich aus den FileVault-Accounts abzumelden um einen Backup dann unter diesem Benutzer zu starten.
Alternativ kann man natürlich auch für sein Homeverzeichnis einen getrennten Backup anlegen - das FileVault-Image ist ja ganz normal gemounted wenn man angemeldet ist. Allerdings geht dabei die Verschlüsselung flöten. Das wiederum kann man natürlich wieder mit einem verschlüsselten SparseImage auf einem Backupmedium lösen.
Alles in allem natürlich nicht die ultraeinfache Mac-User-kompatible Bedienung die man sich wünschen würde. Gerade das Homeverzeichnis ist es ja das die ganzen wichtigen Sachen enthält und dessen Inhalt man tunlichst regelmäßig sichern sollte - aber gerade das wird hakelig zu sichern sobald FileVault im Spiel ist.
Man kann natürlich auch auf FileVault verzichten - aber irgendwie will ich meine privaten Daten auf dem Notebook nicht als einziger Sicherheit einem OpenFirmware Startpasswort anvertrauen ...
Als Nachtrag zum vorigen Eintrag über die Probleme mit dem Backup von FileVaults aus einem aktiven FileVault-Account heraus hab ich mir mal genauer angeguckt was Apple da eigentlich für FileVault treibt. So richtig Begeisterung kommt bei mir ob der Vorgehensweise nicht auf.
Zu allererst mal ist ein FileVault nichts weiter als ein sogenanntes Sparse Image - ein Plattenimage bei dem nur die tatsächlich belegten Blöcke gespeichert werden. Wenn es also leer ist ist es wurscht wie gross es dimensioniert war - es belegt nur wenig Plattenplatz. Mit den gespeicherten Daten wächst dieses Image und man kann es aufräumen lassen - dabei werden die Datenblöcke die freigeworden sind (z.B. durch Löschungen) wieder auch im Sparse Image freigegeben, das Image schrumpft dann also. Zusätzlich ist für die FileVault-Images die Verschlüsselung aktiviert. Das Schrumpfen passiert halbautomatisch beim Logout: das System fragt den Benutzer ob es darf. Wenn er zustimmt, wird bereinigt. Das ist aber nur der Mechanismus wie die Files gespeichert werden - eben als HFS+ Volume in einem speziellen File. Wie aber wird es beim Login automatisch geöffnet und wie wird sichergestellt, das Programme die Daten an den richtigen Stellen finden wo sie sie suchen? Dazu muss das FileVault-Image ja gemounted werden. Im Prinzip ist der Vorgang der gleiche wie beim Doppelklick auf ein Image-File - das File wird als Laufwerk gemounted und steht in der Liste der Laufwerke im Finder und auf dem Desktop zur Verfügung. Bei FileVault-Images wird allerdings das Desktop-Icon unterdrückt. Statt des Desktop-Icons und dem Mounten nach /Volumens/ wie es normalerweise der Fall ist, ist das Mounten eines FileVault-Images allerdings etwas modifziert. Und zwar liegt ein FileVault-Image normalerweise im User-Verzeichnis eines Benutzers als einzige Datei. Also bei abgemeldetem Benutzer hugo liegt in /Users/hugo/ ein hugo.sparseimage. Sobald sich der Benutzer hugo anmeldet, geschehen eine ganze Reihe von Dingen. Zuerst mal wird das Sparse-Image von /Users/hugo/ nach /Users/.hugo/ verschoben. Und heisst dort nicht mehr hugo.sparseimage sondern .hugo.sparseimage. Dann wird es direkt nach /Users/hugo/ (das ja jetzt leer ist) gemounted (deshalb muss es auch aus dem Benutzer-Verzeichnis rausgeschoben werden, da es ja sonst nicht erreichbar wäre, wenn ein anderes Filesystem drübergemounted würde).
Jetzt ist also das Volume erreichbar als Homeverzeichnis des Benutzers. Zusätzlich sehen alle Programme die Daten ganz am gewohnten Ort, da es ja direkt nach /Users/hugo gemounted wurde und damit z.B. /Users/hugo/Preferences/ ein gültiges Verzeichnis im Image ist. Beim Logout geht das ganze umgekehrt: unmounten des Images und dann rückverschieben und Entfernen des /Users/.hugo/ Verzeichnisses. Zusätzlich - optional - das komprimieren des Images.
Jetzt wird auch klar welches Problem Backup-Programme haben: wenn der Backup läuft, ist das Homeverzeichnis leer und das Image in das Punktverzeichnis verschoben. Ein Boot in das so erstellte Backup würde das Homeverzeichnis des Benutzers nicht finden und dem Benutzer ein leeres Home präsentieren - es erscheint als hätte er alle Files verloren. Das ist auch eines der grossen Probleme von FileVault: wenn der Rechner crashed wärend man angemeldet ist, sind die Verzeichnisse und Dateien verschoben und umbenannt. Wer also FileVault benutzt und nach einem Crash nicht an seine Files kommt: eventuell hilft es sich mit einem anderen FileVault-freien Benutzer (den man zwecks Backups auch haben sollten!) anzumelden und das Homeverzeichnis zu reparieren . Keine Ahnung ob das Plattenreparaturprogramm von Apple das auch machen würde - bisher ist noch keine meiner FileVault-Installationen gecrashed. Für den Notfall sollte man sich aber das hier vielleicht merken. Insgesamt macht das ganze einen recht gehackten Eindruck auf mich - Lieber wäre es mir wenn das ganze System ohne Umbenennungen und Verschiebereien auskäme. Zum Beispiel könnte das FileVault einfach als /Users/.hugo.sparseimage friedlich neben /Users/hugo liegen und nur gemounted werden - dann hätten Backups keine Probleme, da die Struktur zwischen angemeldet und abgemeldet identisch wäre. Keine Ahnung warum Apple diese eher komplizierte Form genommen hat, warscheinlich wegen der Rechte an dem Sparse-Image und dem daraus folgenden Ablageort im Homeverzeichnis des Benutzers.
Beim rabenhorst gefunden: PGP Corporation stört PGP Freeware Mirror. Ich finds immer wieder zum Kotzen wenn ich mir angucke was aus dem alten PGP Projekt mitlerweile für ein kommerzieller Mist geworden ist. PGP war mal der Antritt überhaupt brauchbare Kryptographie für Normalbürger verfügbar zu machen -und zu Zeiten der PGP 2 Versionen auch durchaus offen verfügbar (bis Version 2.3 unter GPL). Auch genau dem Grund habe ich die PGP-Portierungen nach DOS damals überhaupt gemacht. Und jetzt schlägt die PGP Corporation um sich und geht gegen freie Mirror der Freeware-Versionen vor. Ein guter Beleg dafür warum man besser kein Energie in Projekte steckt die Firmen gehören sondern lieber gleich in Freeware mit free wie in free speech steckt ...
Von daher: benutzt gnupg. Da ist auch der Code besser - ich erinnere mich noch mit Grausen an den Pseudo-Objektorientierten Code in PGP 5, das Zeugs zu reparieren war nicht wirklich unterhaltsam.
Übrigens war der Changelog zur DOS-Version von PGP 5 (nach unten scrollen) mein erstes Weblog, sozusagen - und das hat schon im Oktober 97 angefangen. Schlag ich jetzt Dave Winer?
Photon ist ein sehr nettes iPhoto Plugin mit dem man sehr einfach Bilder von iPhoto in ein MetaWeblogAPI-taugliches Blog (z.B. WordPress) posten kann. Die Bilder die gerade hochgeladen wurden stammen daraus. Photon benutzt dazu die Bilderdaten in iPhoto, man hat also endlich mal was davon seinen Bildern Titel zu geben (bei Schneckig ... hab ich das noch falsch gemacht - deshalb ist der Link so kryptisch). Gefällt mir, das Plugin ... Was natürlich jetzt wieder nicht so richtig klappt ist die Nutzung zusammen mit meinem eigenen Bilderblog auf hugoesk.de - da benutze ich ja für die Fotos ein eigenes WordPress-Plugin das die ganzen Metadaten verwaltet. Mal gucken ob ich mir dafür was hacke das automatisch von MetaWeblogAPI-Posts per Photon dann die fehlenden Metadaten (z.B. EXIF-Daten und Fotozuordnung) ergänzt, oder ob ich da weiter ganz klassisch mit Dateiexport aus iPhoto und anschliessendem Upload arbeite. Übrigens waren die beiden hochgeladenen Fotos vorher RAW-Bilder - iPhoto kommt super mit den RAWs der 10D klar. Und das neue Bearbeitungsfenster in iPhoto ist auch ganz brauchbar. Allerdings hat iPhoto dabei einen blöden Bug: es schreibt nur reduzierte EXIF-Daten in das JPG beim Export auf Platte. Die Blende, Zeit und Brennweite sind drin - aber das originale Datum fehlt. Ziemlich blöd, wenn die Zielsoftware daraus ein Eintragsdatum erzeugt (so wie es hugoesk macht). Ausserdem importiert iPhoto nur die .CRW-Files, nicht aber die .THM-Files (in denen weitere Einstellungsdaten gespeichert sind). Zum Einen fehlen dadurch diese Daten in iPhoto und zum Anderen laufen so Speicherkarten nach und nach voll, da die .THM-Files stehen bleiben und Platz belegen. Jedenfalls wenn man in iPhoto die Originale löschen Option benutzt. Ich hab eindeutig zu viele Bilderverwaltungen im Einsatz
Anwalt als Serien-Bankräuber - kann der sich jetzt selber vor Gericht verteidigen und so Anwaltshonorar sparen?
Ich hab meine 10D mit einem 100er Canon Makro beglückt - wirklich ein feines Objektiv. Ein paar Ergebnisse meiner ersten Spielereien damit hab ich bei hugoesk.de hochgeladen. Ich bin schon ganz zufrieden damit - vor allem wenn man bedenkt das die alle aus der freien Hand gemacht sind. Das 100er hat an der 10D einen Bildwinkel vom 160er und ist damit für mich eine nette mittlere Telebrennweite - vergleichbar zum 180/2.8 an meiner Contax. Von daher sehr flexibel einsetzbar und meiner Meinung nach sein Geld wert. Mein bisheriges 50er Makro wird aber nicht arbeitslos, auch wenn es nur bis 1:2 geht: es ist einfach deutlich kleiner und damit klasse als Allround-Objektiv geeignet.
Beim Schockwellenreiter gesehen: QTAmateur, ein einfacher QuickTime-Player der auch exportieren kann - könnte tatsächlich das ständige QTPro-kaufen beenden, denn eigentlich brauche ich nur sehr wenige der Exportfunktionen von QT.
Experten plädieren für Mehrwertsteuer-Erhöhung - guckt man sich dann diese angeblichen Experten an, findet man den IW-Direktor Hüther und den Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Völlig neutrale Experten , klar. Wieso machen die angeblich so professionellen Journalisten solchen Mist? Jeder Vollspacke aus irgendeinem Arbeiggeberverband oder arbeitgebernahem Institut oder Grossbank wird als Experte tituliert - wenn aber was aus dem Arbeitnehmerlager kommt, sind es Kritiker aus den Gewerkschaften . So wird schön die neoliberale Scheisse hochgehalten und schön dem Bürger erzählt wo er seine Experten zu suchen hat - ganz egal ob diese Experten alles andere als Experten sind (ich denke noch mit grausen an den mathematisch komplett unbegabten und auch sonst ziemlich unfähigen Finanzexperten Mertz) oder eine eigen politische Agenda verfolgen. Das in diesem speziellen Fall einiges faul sein muss mit den Experten müsste auch dem dümmsten Journalisten auffallen: zwar soll die Merhwertsteuer gehoben werden, aber natürlich nur mit begleitenden Massnahmen. Guckt euch diese Massnahmen an. Der eine schreit nach Absenkung der Lohnnebenkosten als begleitende Massnahme und der Abschaffung des Solidaritätszuschlages - nur letzteres ist aber für den Konsumenten relevant. Und jetzt guckt euch an was jemand mit Sozialhilfe oder ALG II an Solidaritätszuschlag zahlt - nix. Aber die Mehrwertsteuererhöhung macht derjenige trotzdem voll mit.
Der Andere redet davon, das das Risiko der Konsumminderung in Kauf genommen werden müsse, da die Vorteile aus der Minderung der Arbeitskosten überwiegen - denn auch er will diverse Zahlungen senken. Immerhin für beide Seiten - zumindestens hat er nicht explizit nur von der Arbeitgeberseite geredet, aber vermutlich hat er einfach nur vergessen das es auch eine Arbeitnehmerseite gibt. Und auch hier: die Sozialhilfeempfänger und ALG II Empfänger werden davon nicht entlastet und kriegen voll die Mehrwertsteuererhöhung ab.
Keiner der sogenannten Experten hat davon gesprochen das eine Mehrwertsteuererhöhung mit einer Erhöhung der Sozialhilfe und des ALG II einhergehen muss. Beide nehmen in Kauf das Menschen die heute schon verarmt sind dann noch beschissener dran sind und das mehr Menschen unter die Armutsgrenze fallen. Sie tun so als wären sie Experten - sie sind aber letzten Endes nur Schergen der Ausbeuter und Abzocker und wollen nur genau das gleiche was die Arbeitgeberseite schon die ganze Zeit fordert: die Arbeitnehmer noch mehr auszuquetschen.
Die Mehrwertsteuer ist die unsozialste Steuer die wir haben. Zum Einen ist sie sowieso nur für Konsumenten relevant, und zwar für Inlandskonsumenten. Zum Anderen richtet sie sich nach dem Verbrauch - und der kann nunmal nicht unter ein gewisses Mass drunter gehen, denn leben muss jeder und dafür muss man bezahlen - und damit trifft diese Steuer die am härtesten die am wenigsten haben. Denn deren Konsum ist kaum noch zu reduzieren.
FDP will Offenlegung von Managerbezügen blockieren - da sieht man wen die FDP wirklich vertritt.
Pauschalkriminalisierung bei der WM 2006 befürchtet - ganz Deutschland wird zum Knast mit Dauerüberwachung umfunktioniert. Im Namen der Sicherheit und des Fussballs. Glaubt wirklich jemand das die Sicherheitseinrichtungen nach der WM demontiert werden?
Kodak confirm SLR/n and SLR/c discontinued - nachdem Kodak einer der ersten war der digitale SLRs gebaut hat, und zwar nicht mal so schlechte, ist es jetzt wohl erstmal damit aus. Ok, die SLR/n und SLR/c machen auch eher schlechte Eindrücke, im Vergleich zu aktuellen SLR-Bodies von Canon oder Nikon. Dabei waren frühere Kodaks wie die 6xxer und 7xxer richtig klasse Geräte.
Sony BMG: "Sterile" Audio-CDs sollen illegale Kopien verhindern. Daraus: Es gehe lediglich darum, dem gewöhnlichen Anwender das Kopieren zu erschweren. - aber die gewöhnlichen Anwender dürfen sich ganz legal Kopien machen. Die professionellen Raubkopierer hingegen werden sich nicht drum scheren. Nur ein weiteres Beispiel das es der Musikindustrie garnicht wirklich nur um die Ausmerzung der Raubkopierer geht - sie wollen explizit die Privatkopie eleminieren. Denn die werden durch solche Kopierschütze kriminalisiert - denn das Umgehen selbst solcher Lächerlichkeiten wird ja per Gesetz verboten. Den Profi-Raubkopierern ist die Illegalität der Umgehung eh wurscht.
Wer keinen Bock hat Microsoft für Virtual PC zu bezahlen und mit den anderen bekannten Alternativen auch nicht in Begeisterungsstürme ausbricht, kann sich ja mal eine unbekanntere angucken: iEmulator PC Emulator for MAC OS X ist ein auf QEmu aufbauender Emulator für den Mac. Das besondere: nicht nur die normalen 32bittigen Intel-Chips können emuliert werden, auch die 64bittigen und Sparc, ARM und PPC. Ziemlich klasse, das Teil. Und wem selbst die 25 Dollar für den iEmulator noch zu viel sind (oder wer Hardcore-OSS-Nutzer ist), kann sich QEmuX holen - eine freie grafische Oberfläche für QEmu auf dem Mac.
Um da mal einen Testflug zu machen kann man sich passende präparierte Images von FreeOSZoo holen.
Bei ersten Tests hab ich das übliche Problem: die Tastaturbelegung passt vorne und hinten nicht. Man kriegt nur sowas ähnliches wie eine deutsche Tastaturbelegung hin, exakt passen tuts nicht - die Umlaute haken, die Sonderzeichen sind zum Teil falsch, das ganze ist irgendwie in dem Punkt ziemlich unrund. Nicht das Virtual PC da besser wäre: die spitzen Klammern und das Pipe-Symbol hab ich unter Virtual PC auch nie richtig eingeben können (was für Programmierer ziemlich bescheuert ist).
Eine häufig (auch von mir) übersehene Scheme-Implementation ist der CHICKEN Scheme Compiler. Das besondere an dieser Implementation: nebem dem interaktiven Interpreter gibt es einen Compiler der portables C produziert und mittels C-Compiler in ladbare Module kompiliert. Dadurch ist dieser Compiler besonders gut bei der Integration von C-Libraries. Im Prinzip ist das noch recht ähnlich zu Gambit-C, einer anderen Scheme-Implementierung die auf C als Zwischensprache aufsetzt.
Aber Chicken geht beim generierten C-Code noch über Gambit-C hinaus - das System ist explizit darauf ausgelegt das es mit C gemixt wird, wärend Gambit-C einfach nur C als portablen Assembler benutzt. In Chicken sind die FFIs (Foreign Function Interfaces) wesentlich einfacher. Das zeigt sich dann in fertigen Interfaces zu diversen Datenbanken wie metakit (wird im Python Desktop Server benutzt), PostgreSQL und sqlite.
Zusätzlich hat Chicken mit den Eggs eine nette Infrastruktur an über das Netz installierbaren Erweiterungen bekommen - mit Webserver, Datenbank und vielen anderen Schmankerln. Das hilft natürlich ungemein bei der Programmierung - ich hab eine solche Infrastruktur an fertigem Code mit MZScheme, Python und Perl lieben gelernt.
Chicken kompiliert auch unter Mac OS X. Im Moment rödelt gerade bei mir der Compiler im Hintergrund
... sich Desktop Manager zu installieren, als Transition Cube einzustellen und dann aus lauter Spaß am optischen Effekt ständig zwischen zwei Desktops hin- und herzuschalten
Da ich gerade den Upgrade gemacht habe, kann es theoretisch zu komischen Effekten kommen - wem was auffällt, bitte melden. Ich meine damit komische Effekte die vorher nicht da waren - die andren komischen Effekte die schon länger hier sind sind warscheinlich Absicht
Da wird das Gleis 22 zum zweiten Mal zum besten Musikclub Deutschlands gewählt - und ich erfahr das a) aus der Goslarer Zeitung und war b) noch nie drin.
Irgendwie war bei mir Gleis 22 immer nur mit dem JIB als Jugendeinrichtung (mit Fahrradwerkstatt und Fotolabor) im Hinterkopf, das der Musikclub ganz normal für Jeden ist und dann auch noch Musik bringt die mich durchaus interessieren könnte (Punk, Indie, Alternative), ist mir irgendwie entgangen. Und der Schuppen ist auch noch in absoluter Fussnähe zu unserer Wohnung.
Mann bin ich ne Pfeife. Ich wohn ja auch nur so 13 Jahre in Münster ...

Mehr Bilder aus dem Stadthafen Münster gibts auf einer meiner vielen (zu vielen?) Gallerieseiten.
Schröder und Fischer bedauern Frankreichs Votum: Der Ausgang des Referendums ist ein Rückschlag für den Verfassungsprozess, aber nicht sein Ende" - vor dem Referendum hat er aber noch was ganz anderes gesagt. Schön wie man sich drauf verlassen kann das Politiker sich ihre Welt zurechtlügen - natürlich auch gegen den Wähler. In Frankreich hat die Propagandamaschine versagt, in den Niederlanden wird sie wohl auch versagen. Aber keine Bange, die Stärkung der Macht des EU-Rates und der EU-Kommission wird schon durchgesetzt, sowas wie Bürgerwillen wird doch nicht die grosse Politik aufhalten ...
Hoch radioaktive Flüssigkeit in Sellafield ausgelaufen - aber natürlich beteuern alle Beführworter immer wieder das bei uns im Westen keine solchen Probleme auftreten können. Nein, wir haben keine grossen Unfälle, keine Beinahe-Katastrophen und unbemerkte oder vertuschte Vorfälle. Angeblich ist hier alles toll. Jetzt werden die Beführworter natürlich wieder haufenweise Gründe finden warum das in Sellafield nicht verallgemeinert werden dürfe und warum das alles in Deutschland nicht passieren würde, weil unsere Anlagen ja so toll sind - vermutlich haben die Engländer von sich das gleiche erzählt.
Sorry, aber es gibt an der Atomkraft ein paar absolut verallgemeinerbare Problemfelder:
Aber bei einem Wechsel zu schwarz/gelb wird dann wieder erzählt das nur mit Atomkraft die Emissionswerte eingehalten werden könnten und das alles ja so toll sicher ist und das wir nie einen grösseren Unfall hatten und haben werden weil bei uns ja alles viel besser ist als anderswo.
Eben genau die gleiche Scheisse die die Beführworter in England über Sellafield sicherlich auch erzählt haben ...
Moe blogged drüber, ich hatte es noch garnicht gemerkt. Scheint für mich nicht wirklich wichtig zu sein ...
Denn wie rabenhorst(dessen Site übrigens meinen Safari in die ewigen Jagdgründe schickt) verlinkt: Intel hat DRM-Techniken in die neuen Dual-Core-Prozessoren eingebaut die z.B. Microsoft dazu dienen darauf im System aufzubauen. Danach bestimmt dann Microsoft im Auftrag der Unterhaltungsindustrie oder aus Eigennutz welche Software und welche Daten auf dem System genutzt werden dürfen. Privatkopien stehen dann garnicht mehr zu Diskussion und warten wir ab wann Microsoft dann Open Source als nicht vertrauenswürdig einstuft und blockiert.
Algol 68 Genie - An Algol 68 interpreter. Obercool. Algol 68 ist ja zwar eine Vintage Language, aber eine faszinierende: die einzige, wo für die Definition der Sprache selber eine Metasprache definiert wurde, in der die Definition der Sprache selber geschrieben ist. Der Algol68 Report ist immer noch einer der faszinierendsten Programmiersprachenstandards den ich kenne.
Die heutige Etappe war klasse: zwischenzeitlich hatte Simoni - nach Hilfe von DiLuca - schon virtuell das rosa Trikot übergestreift, aber in der Abfahrt und anschliessenden Zielanfahrt hat er es dann wieder verloren. Alle Plätze 1-6 des Gesamtklassements waren in den Führungsgruppen vertreten und kämpften um Punkte. Beeindruckend die recht bunten Koalitionen die sich gebildet haben und recht lange gehalten haben. Salvodelli hat nach 3500 KM Rundfahrt gerade mal 28 Sekunden Vorsprung vor Simoni und 45 Sekunden Vorsprung vor Rujano, dem Etappensieger von heute. Wow. Wär nett wenn sich bei der Tour auch mal anstelle von wildem Taktieren mal so aktiver Radsport zeigen würde.
Und es gibt ein PDF Browser Plugin für den Safari. Für non-commercial-Nutzung frei. Zeigt direkt im Browser PDFS an anstatt einen externen Viewer anzuwerfen. Ich habs allerdings noch nicht ausprobiert.
PithHelmet ist ein Ad-Blocker für Safari. Sehr ähnlich in der Funktion zu dem AdBlocker für FireFox. Sehr praktisch, macht Safari damit wieder durchaus zu einem interessanten Browser. Zusätzlich liefert PithHelmet für Safari selektive JavaScript-Unterdrückung und ähnliche Mechanismen - so wie es auch OmniWeb bietet. Allerdings ist die eine oder andere Regel (vor allem die BadSense-Regel ist mir da aufgefallen) ein bischen aggressiv, aber das kann man ja gut konfigurieren.
Safari WebDevAdditions ist eine Developer Toolbar für den Safari - also Anzeige von Blocklevel-Elementen, Links etc. Macht einen recht praktischen Eindruck auf mich.
saft ist eine Kitchen-Sink-Erweiterung für den Safari. Haufenweise Features drin. Allerdings Shareware, ich habs auch noch nicht ausprobiert.
Scharping kandidiert nicht mehr für Bundestag - käme die Aussage von einem Politiker bei dem man davon ausgehen könnte das er auch tatsächlich gewählt würde, wäre es ja durchaus interessant. Aber Scharping?
Agfa-Photo GmbH geht in Insolvenz - och menno
Basso again! - holt sich den zweiten Tag in Folge den Etappensieg beim Giro. Wow. Das lässt für die Tour hoffen.
Steht so auf dem Brief mit der Geheimzahl für die MasterCard. Strange. Ist doch kein Rubbel-Los ...
Blechtrommeln machen Lärm und wie Heiko werd ich halt weiter auf meine kleine Blechtrommel hauen. Auch wenn ich nur ein Oskar Matzerat von vielen bin.
Digibux - Digitale Bibliothek setzt auf Open Source - cool. Vielleicht bildet sich so endlich mal ein offenes Format für eBooks. Bisher wurden viele Buchinhalte ja als HTML-Sammlungen (nur mühsam mit grep zu durchsuchen) oder PDF (eher auf die Form als auf den Inhalt fixiert) verteilt. Die Software der digitalen Bibliothek hingegen ist speziell auf Recherche und Nutzung der Inhalte ausgerichtet. Was mir noch so einfällt: wie wärs mit nem Spotlight-Plugin für die Software?
LispWorks Personal - die freie (Freibier-freie) LispWorks-Version ist in der neuen 4.4er Release verfügbar und läuft auch mit Tiger. LispWorks ist im Moment die interessanteste Lisp-Umgebung für den Mac, da sie sich relativ gut in das System integriert. Und zum Spielen reicht die Personal Version ohne weiteres.