Archiv 4.4.2005 - 16.4.2005

Grüne geben Widerstand gegen Raketenabwehrsystem auf

Grüne geben Widerstand gegen Raketenabwehrsystem auf - der nächste, der mich fragt wo das Geld für Sozialsystemstützung her kommen soll: MEADS nicht zu machen (zusammen mit vielen anderen hirnrissigen Militärprojekten) wäre ein erster Anfang.

Die über 800 Millionen die jetzt in die Entwicklung von diesem Militärscheiss gesteckt werden wären anderswo besser aufgehoben - und nein, in der Rüstungsindustrie gibts nicht viele Arbeitsplätze zu sichern. Diese Schutzbehauptung der Rüstungsindustrie ist schlicht falsch. Kaum eine andere Industrie ist jetzt schon so weit durchrationalisiert wie kaum eine andere Industrie.

Sehr schön auch wie sich die grossen Parteien da in trauter Einigkeit zeigen - wenn es darum geht das Geld der Bürger für Humbug und hirnlosen Müll auszugeben, dann sind sie sich schnell einig. Genauso wenn es darum geht soziale Leistungen zu kürzen.

Es gibt übrigens eine recht einfache Möglichkeit Soldaten in Auslandseinsätzen vor feindlichen Raketenangriffe zu schützen: keine Auslandseinsätze zu machen ... (und erzählt mir jetzt nicht den Scheiss von der Grundgesetzverteidigung am Hindukush)

Servernamen

Dirk Steins: Servernamen - also Simpsons findet man scheinbar recht oft. Bei uns ist die ganze Produktions-DMZ mit Simpsons-Namen gekennzeichnet. Die Altproduktion sind alles Namen aus Lucky-Luke - was leider bei den Daltons durch Servertod schon eine Lücke gerissen hat (William hats erwischt). Die Frontrechner sind bei uns Southpark-Figuren. Und die Hauptfirewall dann Kyle, deren Failoversystem dann Evil-Kyle

Klappt auch ganz gut, Kyle ist ein riesen Arschloch. Nur Kenny, den wir als der Firewall vorgelagerten Server zum Rumspielen anfangs eingerichtet haben, eigentlich nur damit wir mal "Mein Gott, sie haben Kenny getötet, die Schweine!" rufen können - der will sich einfach nicht töten lassen ...

Lafontaine steht offenbar vor Austritt aus der SPD - wenn man sonst nix mehr zu vermelden hat und auch eher Konzeptlosigkeit ausstrahlt, dann zelebriert man wenigstens noch seinen Austritt. Der linken Wahlalternative kann man jedenfalls nur wünschen das sie diesen chaotischen Querkopf nicht ertragen müssen ...

Widerstand unter Kardinälen gegen Ratzinger wächst - es ist angeblich nur ein Gerücht das überall im Vatikan Rattenfallen aufgestellt werden

"Auch Hondos B-Proben positiv " - tja, das wars dann wohl

Eröffnung des Hauses der Photographie in Hamburg - dann wird wohl mal wieder ein HH-Besuch fällig ...

Selbstgemachtes System als BitKeeper-Ersatz - manchmal stört mich die Arroganz der OSS-Programmierer die immer meinen sie selber könnten alles besser als andere. Wieviel mehr Synergieeffekte kämen zum Tragen wenn diese Programmierer ihre - zweifelsfrei vorhandenen - Programmierqualitäten mal auf wenige Projekte konzentrieren würden? Ein gutes Sourceverwaltungssystem mit schnellem Patchhandling könnten wir alle gebrauchen - aber keinem ist mit zwei Dutzend halbgaren Lösungen gedient ...

Visa-Missbrauch schon im Kohl-Kabinett ein Thema? - die Namen sind anders, die Fratzen die gleichen. Die Sprüche auch. Und wir können uns sicher sein, das dieser Fakt - das die Unionsregierung genau die gleichen Probleme hatte wie die rot-grüne Regierung - von der Union geflissentlich ignoriert werden wird. Freuen wir uns wieder einmal auf einen Wahlkampf der Lügen.

Goldhamsterstories

Goldhamster wird 75 Jahre alt:

Am 12. April 1930 wurde in der Umgebung der Stadt Aleppo (Syrien) ein Goldhamsterbau ausgegraben, in dem sich ein Weibchen und 11 Jungtiere befanden. Von den Jungen konnten an der Hebräischen Universität von Jerusalem drei Männchen und ein Weibchen aufgezogen und vermehrt werden. Aus dieser vor 75 Jahren erfolgten Bruder-Schwester-Verpaarung stammen alle Goldhamster ab, die sich weltweit in Menschenhand befinden. In freier Natur galt der Goldhamster als verschollen bzw. ausgestorben.

Also das ist jetzt ein Scherz, oder? Alle Haustier-Goldhamster sind aus Inzest hervorgegangen? Alles stammt nur von diesen zwei Viechern am Anfang ab? Und die sind noch nicht zu pelzigem Brokolie mutiert? Wow.

Achja, der Wahlkampf hat angefangen ...

Müntefering: "Profitstreben gefährdet Demokratie"

Es gibt so Tage ...

... an denen Microsoft Berge von Sicherheitslücken ankündigt, die fast alle mit Ausführung beliebigem Codes verbunden sind. Oder Oracle 89 Sicherheitslücken in seiner Datenbank benennt. Und das sind dann die Tage an denen man sich freut diese Software nicht einzusetzen ...

Nur so als Hinweis ...

... wenn bei Zugriff auf euer Weblog bei mir folgende Meldung kommt:

Sorry, your IP address is listed in the local realtime blackhole list. You may not enter this site.

dann habt ihr was per Definition falsch gemacht. Denn Weblogs sind als Mittel der Kommunikation gedacht - und alberne Kommunikationsverhinderer zu installieren nur weil man keine Links in seinem Referrer-Log haben will die von Spammern kommen ist schlichtweg hirnrissig. In dem Fall könnt ihr euer Weblog auch einfach ganz aus dem Netz nehmen.

Jetzt ist es offiziell: Contax brand comes to an end. Kein Verkauf an einen anderen, keine Weiterführung - der Name Contax als Kameramarke ist erstmal wieder vom Markt fort. Vielleicht wird Zeiss (die ja wohl den Namen Contax selber besitzen und nur lizensiert haben) ja jemand anderen dafür holen - die Contax Sucherkamera (nicht die G-Serie, sondern die neue auf dem Voigtländer-Gerät aufbauende) hat ja auch schon einen anderen Partner. Aber das Contax das wir seit den späteren 70ern kennen ist damit Geschichte.

dvddisaster ist ein kleines Programm das für DVDs und CDs auf einem externen Medium Fehlerkorrekturdaten speichert so das eine CD oder DVD die durch Alterung Probleme bekommt unter Umständen trotzdem gelesen werden kann. Dazu werden Kontrolldaten im Volumen von ca. 15% des Originaldatenträgers woanders gespeichert.

Geeignet ab 6 Jahre

Beim Spreeblick drüber gestolpert: was eine Spielefirma unter ab 6 Jahren geeignet versteht:

Ihre Aufgabe: herrschen Sie über Ihre Insel, auf der Piraten und Gefangene hausen. Diese zwei Bevölkerungsgruppen müssen völlig unterschiedlich behandelt werden. Die Piraten möchten ein möglichst ungestörtes Luxusleben genießen, um sich von ihren anstrengenden Raubzügen zu erholen. Die Produktivität der Gefangenen steigern Sie am besten durch die Verbreitung von Angst und Schrecken.

Bordelle bauen (und mit weiblichen Gefangenen füllen), wahllose Hinrichtungen, Kielholen - halt alles um die Piraten zu vergnügen und die Gefangenen zu ängstigen. Schönes Trainig für die Kleinen für unsere herrliche Welt.

Hey, mit Politikern, Bänkern und Wirtschaftsbossen statt Piraten und Arbeitslosen und Ausländern statt der Gefangenen könnte es fast realistisch sein ...

PostgreSQL 8.0.2 released with patent fix

Gerade gefunden: PostgreSQL 8.0.2 released with patent fix. PostgreSQL hat also eine neue Minor-Version bekommen in der ein patentierter Caching-Algorithmus (arc) gegen einen nicht patentierten (2Q) ausgetauscht wurde. Das interessante: das ist eines der Patente die IBM für Open Source freigegeben hat. Und warum haben die trotzdem gewechselt? Weil IBM diese Patente für Open Source Nutzung zwar freistellt, aber nicht für kommerzielle Nutzung - PostgreSQL ist aber unter BSD Lizenz, die explizit auch kommerzielle Nutzung völlig frei stellt.

Für PostgreSQL selber hätte das kein Problem bedeutet: solange es BSD bleibt, hätte weiter die Nutzung des IBM-Patents keine Probleme gemacht. Nur ein späterer Lizenzwechsel - wie er z.B. entsteht wenn jemand die BSD-Software für ein kommerzielles Produkt als Basis wählt - wäre ausgeschlossen.

Ein schönes Beispiel wie selbst liberal gehandhabte Softwarepatente Probleme machen. Denn gerade mittelständische Firmen die kommerzielle Produkte auf Open Source aufbauen hätten also eine bisher verfügbare Basis verloren - nur aufgrund des patentierten Cachingalgorithmus (effiziente Speicherung von und effizienter Zugriff auf Daten - also nach Clements' Vorstellung patentierbar).

Im Falle von PostgreSQL ist es unkritisch abgelaufen: der patentierte Algorithmus ist nicht schneller oder besser als sein nicht patentierter. Und für die Software selber ist nichts wirklich weltbewegendes verändert worden. Aber das muss (und wird) nicht immer so glimpflich ablaufen. Im Bereich Audioprocessing und Videoprocessing sind die patentierten Minenfelder viel weiter ausgebaut und damit viel kritischer für freie Projekte.

Ok, man mag jetzt noch argumentieren das mit GPL Lizenz dem PostgreSQL das nicht passiert wäre. Aber mit GPL Lizenz sind eben manche Formen der Verwendung wie sie bei PostgreSQL heute schon existieren (z.B. das Firmen Spezialdatenbanken auf PostgreSQL aufbauen ohne diese Spezialdatenbanken zu Open Source zu machen) nicht möglich. Man mag dazu stehen wie man will - Ideologie hin oder her - das PostgreSQL Projekt hat nunmal die BSD Lizenz als Basis gewählt.

Selbst wohlwollende Patenthandhabung im Kontext von Open Source Software wäre also problematisch. Genau sowas ist der Grund warum ich generell gegen Softwarepatente bin.

Dauerthema SORBS

Sorbs hatte ich ja schon mal. Viel verbessert hat sich dort nicht. Heute hatte ich mal wieder einen Server drin in deren Listing. Und wollte wissen warum - aber abfragen darf man die Datenbank nur, wenn man registrierter Benutzer ist und angemeldet ist. Um Benutzer zu werden muss man erst mal einen Haufen Fragen beantworten, z.B. Telefonnummer und Adresse.

Ok, sorry, aber nett kann man das nicht mehr formulieren: die Betreiber von SORBS sind Filterfaschisten. Otto Orwell hätte an den Spinnern seine helle Freude - Administratoren werden durch deren unfähigen Betrieb von Sperrlisten behindert in ihrer Arbeit und sollen dann noch ihre Daten offenlegen. Und natürlich ist auch für die Delistung ein Benutzer Pflicht.

Das deren Webinterface eine Zumutung in Bezug auf die Useability ist, brauche ich wohl nicht extra betonen. Welche Felder Pflichtfelder sind erführt man nur häppchenweise, welche Funktionen eine Registrierung erfordern erfährt man nur nach der Anwahl der Funktion (und nach dem Abschicken des zugehörigen Formulars!) und noch so diverse andere Böcke.

Und wenn man dann durch deren Reifen gesprungen ist, kriegt man so Mist wie das hier als Begründung für die Listung: "Likely Trojaned Machine, host running unknown trojan" - nein, meine Maschine hat keinen unbekannten Trojaner installiert. Vermutlich sind die Deppen nur mal wieder über einen denen unbekannten Port gestolpert (Ports 8080, 8081 und 9999 sind auf der Maschine in Benutzung - übrigens mit ganz normalen Servern dahinter) und behaupten mal wieder kackendreist das die Maschine korrumpiert wäre - dabei sind die einfach nur zu blöd eine brauchbare Liste aufzubauen.

Und ja, die schwachsinnige Forderung das man das Delisting nur von der gelisteten Maschine aus machen kann und dafür wieder durch deren albernes Webinterface rennen muss (das mit Lynx ziemlich hässlich zu bedienen ist - klar, auf Servern betreibt man nach diesen grossartigen Sicherheitsexperten warscheinlich grafische Oberflächen und VNC ...).

Ich sags nochmal: ich werde keine grossen Handstände unternehmen wenn irgendwer diese vertrottelte und unbrauchbare Liste in seinen Server einträgt und aufgrund dessen Mails gebounced werden. Wer SORBS benutzt und deshalb von mir keine Mail bekommen kann, ist schlicht zu blöd für diese Welt und kann sich woanders einen Spielplatz suchen. Ich hab die Faxen dicke mit unfähigen Sperrlistenbetreibern und unfähigen Mailadmins, die diese lahmen Listen benutzen ...

/IE7/ ist ein Projekt das mittels JavaScript-Library dem IE6 CSS vernünftig beibringt. Damit sollen auch :before und :after in Kombination mit content: funktionieren - für HTML-freie rounded corners oder HTML-freie Link-Kennzeichnung durch Symbole nicht ganz unwichtig ...

Im Netzbuch gefunden: Cameropedia - ein Wiki mit Kamerainformationen.

Simulation von :before mit content: in IE6

Der IE6 kann ja nunmal nicht mit :before klarkommen, wenn man darüber per content: über das CSS Inhalt in die Seiten bringen will. Ziemlich nervig, wenn man das benutzt. Das IE7-Projekt von dem ich im vorigen Artikel schreibe funktioniert bei mir aber auch nicht verlässlich - z.B. unter einem Citrix-Server will er das nicht ausführen, warscheinlich fehlen ihm irgendwelche Sicherheitseinstellungen dort. Strange. Egal, ich hab mir das Problem selber mal angeguckt und eine recht kompakte Lösung gefunden, jedenfalls für meine spezielle Spielart des Problems: ich will nämlich nur Icons vor einen Link stellen.

Dazu haben Links eine von drei Klassen oder keine Klasse: class="zu" definiert ein zugeklapptes Navigationselement, class="auf" ein aufgeklapptes, class="ohne" einen Link der nicht speziell angehübscht werden soll und alle anderen Links kriegen ein Standard-Icon.

Dazu hänge ich einfach unten in die Datei kurz vor dem /body folgenden Code:


var links = document.getElementsByTagName("a");
for (var i=0; i

Den ganzen Kram packe ich dann am besten noch in einen bedingten Kommentar für den IE, so das er nur von diesem überhaupt ausgeführt wird. That's it. Simpel und wirksam. Deaktiviertes JavaScript ist in meinem Fall nicht kritisch, da ohne JavaScript auf dem System (ist eine Business-Lösung mit hoher Interaktivität) demnächst eh nix mehr laufen wird- Ajax braucht nunmal JavaScript als eine Komponente ...

delicious:days ist ein optisch klasse gemachtes Food-Blog aus München.

Lickr: Flickr, without the Flash

Wer wie ich kein Flash im Browser mag, aber trotzdem ab und an neugierig auf Flickr-Links klickt, kennt das Gefühl: man fühlt sich verarscht, weil kein Bild kommt. Und fragt sich, was das Flash da eigentlich soll, schliesslich will man nur ein popeliges Bild anzeigen ...

Die Lösung für uns Anti-Flasher: Lickr: Flickr, without the Flash - ein Greasemonkey-Script das den Flash-Kram vor der Anzeige umschreibt in eine normale HTML+JavaScript-Geschichte, die einwandfrei im Firefox ohne Flash funktioniert. Und endlich kann man auch all die blöden Bilder bewundern

Meine Firefox-Erweiterungen

Neues Meme bei Pepilog: FireFox-Erweiterungen posten. Nagut, ListZilla macht das ganze recht einfach, hier sind meine:

  • [Adblock][1] 0.5.2.039
  • [Bookmarks Synchronizer][2] 1.0.1
  • [BugMeNot][3] 0.6.2 (irgendwie scheints die nicht zu tun)
  • [Conkeror][4] 0.18
  • [Disable Targets For Downloads][5] 0.8
  • [Google Pagerank Status][6] 0.9.4
  • [Greasemonkey][7] 0.2.3
  • [Html Validator (based on Tidy)][8] 0.5.6
  • [JustBlogIt][9] 0.2
  • [ListZilla][10] 0.5.1
  • [Live HTTP Headers][11] 0.10
  • [mozcc][12] 1.0.0
  • [QuickTabPrefToggle][13] 0.0.4
  • [Resizeable Textarea][14] 0.1a
  • [SessionSaver .2][15] 0.2.1.025

Multimap - nettes Spielzeug

Bei Call it YASBLOG gefunden: Multimap erlaubt das reinzoomen in eine Karte, bis auf Masstab 1:5000 - man kann gut an dem Link sehen wo ich wohne, falls mich mal jemand aus dem Orbit nuken will

Ok, technisch nicht so cool wie Google-Maps, aber dafür funktioniert es mit deutschen Adressen. Ganz praktisch wenn man anderen einen Ort genau angeben will - einfach einen Link auf die Karte setzen.

Allerdings weiss ich nicht so genau, ob das Linken erlaubt ist. In deren Nutzungsbedingungen steht folgendes:

The reproduction, copying, downloading, storage, recording, broadcasting, retransmission and distribution of any of the maps and digital data shown on this site is not permitted without prior written consent of Multimap.com.

Hmm. Links sind auch digitale Daten und demnach dürfte ich den Link der mir unten unter der Karte ausgespuckt wurde nicht benutzen ohne schriftliche Erlaubnis ...

Nett finde ich das das Charivari-Puppentheater mit in der Karte steht - das kennen die wenigsten Münsteraner ...

SISC - Second Interpreter of Scheme Code

SISC Scheme ist ein in Java geschriebener, sehr vollständiger Scheme-Interpreter und Compiler. Besonders interessant: es gibt ein continuation-basiertes Webframework dafür.

Weitere interessante Eigenschaften sind die gute Integration in die Java-Welt durch das Java-Scheme-Interface. Im Prinzip stehen alle Bibliotheken aus der Java-Welt auch in Scheme zur Verfügung.

SISC Scheme unterstützt auch SLIB (eine Erweiterungsbibliothek für Scheme mit vielen nützlichen Modulen) und diverse SRFIs (Scheme Requests for Implementation - der formale Weg zur Erweiterung der Scheme Sprache mit Standardmodulen).

Das Studs MVC Framework ist eine Portierung und Erweiterung des Java Struts Frameworks nach PHP. Dabei sind Frameworks die erstmal eine J2EE-ähnliche Grundstruktur für Servlets in PHP abbildet. Für mich klingt das natürlich nach Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

Tags aus Terms

Jonathan Luster hat sein Y! Terms Extraction Plugin für WordPress veröffentlicht. Es benutzt die Yahoo-Services um aus einem Postingtext relevante Schlüsselwörter herauszuholen und präsentiert diese dann als Technorati-Tags im Posting. Wenn jemand das mal ausprobiert: mich würd interessieren wie gut das mit deutschen Texten klarkommt.

Ausserdem würde mich natürlich auch mal interessieren wann blogg.de ein API anbietet, ich mein, wird doch langsam mal Zeit mit den Features von Technorati und Yahoo aufzuholen, oder?

Aus für Berliner Symphoniker - Hubschrauber gegen Sprayer ist ok, aber Geld für die Berliner Symphoniker gibts nicht. Wozu auch Kultur, son Unfug, da könnten Leute ja Spass dran haben ...

Resizeable Textarea

Bei fx3.org gefunden: resizeable Textarea, ein Plugin mit dem man in Formularen im FireFox ein Textfeld grösser ziehen kann, wenn es zu klein ist. Gerade für jemanden der öfter mal mit Weboberflächen von CMSen oder Datenbanken hantiert ist das sehr praktisch.

SLR-Objektive an der Leica M benutzen

Neues vom Gott der Kamera-Objektiv-Querbeet-Adapter: ein Adapter von SLR-Bajonett auf Leica M mit Messsucherkoppelung. Krank: man fokussiert mit dem Adapter und liest am Adapter die Entfernung ab und überträgt diese Entfernungseinstellung identisch auf das SLR-Objektiv. Also nur eine halbe Koppelung, aber besser als garnix.

Ok, ich würde damit kein 100/2.0 von Zeiss an meiner M fokussieren wollen bei Offenblende, aber für die üblichen Verdächtigen könnte das ganze durchaus praktikabel sein. Man spart unter Umständen halt die Anschaffung eines recht teuren Leica-Objektivs.

Andererseits kostet der Adapter mit $325 dann doch ein bischen viel nur um solche Exotenkombinationen zu benutzen. Und unter Umständen ist es einfach besser sich die günstigeren Voigtländer-Objektive zuzulegen.

Die Idee ist aber einfach so verrückt, das sie schon wieder gut ist.

XFN Graph stellt Linkbeziehungen grafisch dar die mit XFN attributen versehen sind.

Schily will Sprayer mit Hubschraubern verfolgen - jetzt ist er völlig ausgetickt. Weil wir ja viel zu viel Geld haben und das für solchen Unfug aus dem Fenster werfen müssen.

VIA legt EPIA-Treiber offen - könnte Jutta interessieren - der ganze X-Bereich und die Spezialchips sind ja bisher ziemlich bescheiden dokumentiert und unterstützt.

Datenschützer: Anonymität im Netz ein gesetzlich verbrieftes Recht

Eine Reaktion aus Kiel auf die Vorwürfe aus Hessen, der Anonymisierungsdienst JAP würde Verbrechen Vorschub leisten:

Man werde sich aber weiter "unzweideutig zur Wehr setzen, wenn Möchtegern-Internetpolizisten ohne Anzeichen von Technikverständnis populistisch den Datenschutz als Täterschutz diskreditieren".

Ob das nach der Bildung der grossen Koalition noch genauso klingen wird?

FeedWordPress ist ein Plugin das mit einer WordPress-Installation eine Planet-Site erzeugt: im Prinzip ein öffentlicher Aggregator, nur das halt die Einträge in eine WordPress-Datenbank laufen.

Jamba vor Problemen in den USA?

Don Alphonso erzählt warum es Jamba demnächst vielleicht nicht mehr gibt. Denn wenn die Klage in den USA erfolgreich verläuft, könnte das ganze nicht nur Jamster platt machen, sondern auch Auswirkungen auf Jamba haben. Irgendwie hätte das was, wenn Jamba von Anwälten zerfetzt würde ...

Die Seite fuer Ural und Dnepr Fahrer - sowas findet man wenn man nach alten (Programmierer-) Kollegen im Netz sucht. Naja, Marc hatte schon immer ein Faible für verrückte Fahrzeuge

Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz

Die Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz - und wettert daher zum Beispiel gegen staatlich geförderte Anonymisierungsdienste. Dabei ist es eben einfach nur der ganz normale Konflikt der Technik: die Anwendung kann in zwei Weisen geschehen. Von den Gründen warum Anonymisierungsdienste und Verschlüsselungssysteme durchaus berechtigt benutzt werden redet niemand, einzig die kriminelle Verwendung ist Thema. Verbieten wir Hammer und Sichel, schliesslich kann man mit beidem Menschen umbringen.

Bedenklich an dieser Entwicklung ist, das über kurz oder lang vermutlich der Einsatz von Kryptographie eingeschränkt - oder wie es neudeutsch heisst: reguliert - wird. Und irgendwann wird die Situation kommen wo verschlüsselte Mails an sich schon als verdächtig gelten. Verdacht braucht es ja sowieso keinen mehr um jemanden auszuspionieren. Und was liegt näher als jemandem der seine Mails verschlüsselt Illegalität zu unterstellen?

Jede Gesellschaft muss mit Missbrauch des Systems und Missbrauch der Gesellschaft klar kommen - und mit denen die völlig aus der gesellschaftlichen Norm fallen. Das ist ärgerlich und in vielen Fällen sogar tragisch - aber nicht zu ändern. Davon, das die gesamte Gesellschaft unter Generalverdacht gestellt wird, löst sich das Problem aber nicht. Was letztendlich über bleibt ist irgendwann eine Gesellschaft die nicht mehr lebenswert und erhaltenswert ist, weil alles auf Überwachung und Denunziantentum aufbaut. Davon das die Rechte des normalen Bürgers eingeschränkt werden gibt es keinen einzigen Verbrecher weniger - eher mehr, weil sich immer mehr Bürger gegen die Auflagen wehren werden (und nach Definition von Menschen wie Otto Orwell dann eben einfach Verbrecher sind).

Was hierbei völlig ignoriert wird, ist meines Erachtens aber der Punkt das Verbrechen eben nicht nur aus dem vielleicht technisch schwer zugänglichen verschlüsselten Kanal bestehen - es muss immer auch Auswirkungen ausserhalb geben. Kinderpornografie wird nicht nur im Internet getauscht - sie wird irgendwann auch produziert. Organisierte Kriminalität organisiert nicht nur den PGP-Schlüssel-Ausstausch im Internet - sie organisiert eben Menschenschmuggel, illegales Glücksspiel, Drogenhandel und was weiss ich noch alles. Jedes Verbrechen hat also immer auch Facetten die ganz offen und erkennbar in der Gesellschaft stattfinden. Die Ermittlungen finden bisher auch primär in diesem Bereich statt - die Lauschangriffe haben bisher keine reproduzierbar besseren Ergebnisse gebracht als durch normale Ermittlungen schon erzielt wurden. Im Gegenteil: die Lauschangriffe, Rasterfahndungen und ähnlichen Ansätze sind bisher alle gefloppt, ganz besonders wenn man die immensen Personaleinsätze (und damit Kosten) dieser Aktionen betrachtet. Und nein, auch beim Moshammermord war die Genprobe nicht ausschlaggebend.

Auch wird eine Reglementierung von Netztechniken nicht die Verwendung für kriminelle Zwecke verhindern - sie wird nur den legalen Einsatz erschweren oder brandmarken. Wer Menschen schmuggelt hat sicherlich weitaus weniger Skrupel gegen Kryptografiegesetze zu verstossen als jemand der Kryptografie nur deshalb benutzt weil ihm nicht passt das der Staat alles mitlesen will.

Source-Verwaltungssystem BitKeeper nur noch kommerziell - für mich war die Wahl von BitKeeper sowieso eine saublöde Idee. Und das Argument das die anderen Alternativen damals noch nicht weit genug waren zieht nicht - dann hätte man eben noch ein Weilchen auf CVS gearbeitet und gewartet bis SVN oder andere Alternativen weit genug sind.

Sun bemäkelt die GPL

Neues vom Pausenclown:

Jonathan Schwartz, Suns Präsident und Chief Operating Office (COO), übt einmal mehr Kritik an der GPL und preist das eigene Unternehmen als größten Förderer von Open Source. Indirekt wirft Schwartz anderen Open-Source-Unternehmen Lügen vor.

Irgendwann muss dieser Hanswurst dem Unternehmen doch peinlich werden

TheMonadReader soll eine regelmäßige Veröffentlichung rund um Haskell werden. Verlinkt ist die erste Ausgabe. Das ganze soll weniger formell als klassische wissenschaftliche Journale sein, könnte also durchaus interessant werden. Über Pugs (Perl6 in Haskell) ist auch ein Artikel in der ersten Ausgabe drin.

Ego-Surfing

Wenn man einen Schauspieler findet der den gleichen Namen wie man selber hat, wünscht man sich natürlich das wäre einer der in Actionfilmen mitmacht, coole Rollen spielt, vielleicht auch irgendwas ernstes, wichtiges macht - halt jemanden, den zu erwähnen nicht peinlich wäre. Tja, shit happens.

Öffentlich Rechtlicher Unfug

ist für mich die Tatsache, das der WDR sein Radioprogramm als Streams nur als RealAudio oder Windows Media Format anbietet - nichts mit halbwegs offenen Formaten wie MP3. Schwach. Sehr schwach. Ich halte nix davon wenn meine GEZ-Gebühren dafür benutzt werden um noch mehr Leuten Spyware auf den Rechner zu kippen und per ÖR die Benutzung dieser Formate auch noch zu fördern ...

Onlinemagazine und journalistische Ehrlichkeit

News - Bombenstimmung im WWW - da regt sich jemand drüber auf, das Otto Orwell nicht schon gleich das ganze Internet zensiert, weil ja so viele Bombenbauanleitungen im Netz stünden. Wenn man dann den Artikel genauer liest, findet man so eine Perle:

Sein Unternehmen, ein Hamburger Internet-Filter-Anbieter, hat bei der regelmäßigen Aktualisierung ihrer Sperrsysteme einen erschreckenden Rekord festgestellt.

Ok, also hat hier ein Online-Magazin nichts weiter gemacht als einem Filterunternehmen kostenlose Werbung zu schalten und das als journalistischen Beitrag zu verkleiden. Und dann als Quelle einfach nur den Link auf den Filterhersteller - klar, Filterhersteller sind ja immer sowas von neutral in der Beurteilung des Netzes ...

Da laut Impressum das Onlinemagazin eine Chefredaktion hat, meinen die wohl das sie unter die Schublade "professionelle Journalisten" fallen. Nunja, da nehme ich mir doch zehnmal lieber einen Stapel schlechter Blogs als Lektüre als so einen Schleichwerberhaufen ...

Pugs - pugscode ist eine Perl6 Implementierung in Haskell. Noch verrückter: das ganze Projekt wird primär in einem IRC-Chat koordiniert und die gemeinsame Arbeit wird mit SubEthaEdit gemacht. Ist das schon Nirvana?

Urteil in Sachen Musikindustrie gegen heise online

Das Urteil in Sachen Musikindustrie gegen heise online liegt schriftlich vor - und die Richter beweisen mal wieder ihre Internetinkompetenz:

Nach Ansicht der Münchener Richter hat heise online durch das Setzen des Links auf die Eingangsseite der Unternehmenspräsenz vorsätzlich Beihilfe zu einer unerlaubten Handlung geleistet und hafte daher als Gehilfe gemäß § 830 BGB wie der Hersteller selbst. Dem stehe nicht entgegen, dass ein Download der Software erst mit zwei weiteren Klicks möglich sei. Maßgeblich sei allein, dass die Leser der Meldung über den gesetzten Link direkt auf den Internetauftritt geführt werde. Auch sei es nicht relevant, dass die Leser das Produkt auch über eine Suchmaschine finden könnten. Durch das Setzen des Links werde das Auffinden "um ein Vielfaches bequemer gemacht" und damit die Gefahr von Rechtsgutverletzungen erheblich erhöht.

Ich halte mich - und einen Grossteil der deutschen Internetuserschaft - durchaus für fähig mit einer Suchmaschine und einem Herstellernamen sowie Produktnamen das Produkt mindestens genauso schnell zu finden wie mit einem Herstellerlink (je nach Herstellerpräsenz kann der Weg über Suchmaschine sogar effizienter sein).

Ok, wenn sich die Richter explizit aus diesem Kreis von minimalkompetenten Usern ausgrenzen wollen, nur zu. Aber ich betrachte ein Urteil das solche Unfähigkeit bei Usern voraussetzt als persönliche Beleidigung.

Das sie nicht gleich noch die Pressefreiheit mit über Bord geworfen haben kann man da ja schon fast als Glücksfall sehen ...

Zeugen Jehovas: Bald Kirche in NRW? - was für ein Schwachsinn. Mich nervt schon das diese andere Sekte da - die katholische Kirche - als Kirche anerkannt ist und damit staatlich subventioniert wird, aber bei den Zeugen Jehovas hörts doch nun wirklich auf. Die sind nicht einfach nur frauenfeindlich und stur hierarchisch aufgebaut wie die katholische Kirche, deren Struktur baut noch mehr auf der Unterdrückung der Einzelnen auf. Aber irrationaler Unfug hat ja Hochkonjunktur

Der Scientific American hatte einen äusserst bitteren Aprilscherz: Okay, We Give Up -- We feel so ashamed. Kann ich aber irgendwie verstehen.

Papst-Pontifikat: Kritik aus Politik und Kirche - die kritischen Stimmen sollten nicht übertönt werden bei all dem Papst-Abgesang der zur Zeit durch die Blätterwälder rauscht ...

Regierungsstudie warnt vor Blockade durch Softwarepatente

Regierungsstudie warnt vor Blockade durch Softwarepatente:

Dringlich fordert die Studie insbesondere eine Stärkung der Interoperabilitätsklausel in dem geplanten EU-Gesetzwerk ein. Andernfalls drohe angesichts der nach wie vor "großzügigen" Praxis des Europäischen Patentamtes (EPA) bei der Erteilung von Schutzrechten auf Computerprogramme eine Destabilisierung und ein teilweises Absterben des IT-Marktes in Deutschland und Europa.

Aber Clement - unser aller Superpfeife - behauptet immer noch das alles völlig aus der Luft gegriffen wäre und wir die Kirche im Dorf lassen sollten. Was für ein Scharadenspiel auf Kosten unseres eigenen Wirtschaftsstandorts

Und das deutsche Unternehmen gegen Softwarepatente sind, wird ihn auch nicht sonderlich scheren - warscheinlich hört er nix, weil der Kopf noch im Arsch der Grossunternehmer steckt. Das drückt aufs Ohr ...