Archiv 9.1.2005 - 16.1.2005

Using LaTeX in WordPress » LatexRender as a plugin - ja, es ist das was man vermutet: eine Einbindung von LaTeX in WordPress. Weird.

Die Achse der Frommen: Lebt denn d'r alte Darwin noch?

Keine Kirche!

Kreationismus ist Unfug. Grober Unfug. Auf den Rücken von Schülern ausgetragen die mit solchem Mumpitz in Zeiten zurückgedrängt werden, die man eigentlich mit der Entschuldigung der katholischen Kirche bei Galileo Galilei(ok, der war da auch schon ein paar Jahrhunderte tot und so ganz echt war die Entschuldigung auch nicht) überwunden glaubte.

Und es ist erschreckend wie nah diese Welle von Dummheit uns kommt - mit Italien und Serbien sozusagen vor die Haustüre. Und ich bin mir garnicht so sicher das wir wirklich so sicher vor dem Übergreifen dieser Seuche sind, wie wir glauben.

heise online - Huygens Countdown: The day after - das erste Farbbild (ok, immer noch recht monochrom trotz Farbe) und eine Aufnahme des Windgeräusches auf Titan. Leider ist der Server mit dem Sound im Moment überlastet.

Warum Martin Schwimmer vom Trademark Blog Bloglines Bloglines aufgefordert hat seinen Feed aus dem Angebot zu nehmen - passt zur IzyNews Diskussion.

Morganically Grown » MiniPosts Plugin for WordPress - ein Plugin für Blogmarks - diese kleinen Titellosen Postings. Ich mach die noch mit einem gepatchten Template und einer eigenen Kategorie.

no status quo » RunPHP WordPress Plugin führt PHP-Code direkt in Postings aus. Damit kriegt man sowas wie < ?php echo "Makros"; ?> in Wordpress.

PHP Markdown - neuere Version als im Wordpress CVS. Ich hab Markdown aber abgeschworen - die Performance war stellenweise absurd hoch.

argh!

Da kann ich argh! einfach nur zustimmen, dem Kommentar zu Annett Louisan.

Blogs - die neue Geldmaschine?

Ein Plugin das ich sicherlich nicht installieren werde:

BlogMine enables content targeted ads in both feeds and web pages, simplifies and increases revenue generation for bloggers. The service provides a universal way to monetize all blog related content, regardless of whether it is published to the web or as an RSS feed.

DNS Stuff: DNS tools, WHOIS, tracert, ping, and other network tools.

Ein ganzer Sack voll Tools rund um Nameserver, Erreichbarkeiten etc. Sehr praktisch wenn man mal eben prüfen will ob die Reverse Resolution der Serveradresse auch von ausserhalb verlässlich funktioniert. Oder wenn man mal eben einen ganzen Satz von RBLs gegen eine IP testen will (da hatte ich letztens ja auch schon rbls.org für gefunden). eMail-Tests. Routing-Informationen. Und und und ...

ESA - Cassini-Huygens - First image from Titan

ESA - Cassini-Huygens - First image from Titan - da ist es, das erste Bild vom Titan, aufgenommen aus 16 Kilometer Höhe. Ich will mehr davon

Und bei Heise gibt es mehr davon. Klasse. Die Landestelle - wow.

FBI versenkt 170 Mio Dollar Software Projekt - wegen unerwarteter Probleme . Komisch, das die Probleme in der IT immer noch unerwartet sind ...

Gericht stoppt Anzeigenkampagne von Krebsarzt Rath

Schon peinlich das ein solcher Scharlatan nur aufgrund von Formfehlern erstmal gestoppt wird. Man sollte meinen das man solchem Mumpitz schon viel früher das Handwerk legen kann.

Google bekommt Patent auf Suchbegriffhervorhebung

Google bekommt Patent auf Suchbegriffhervorhebung - und damit verstösst meine Website gegen genau dieses Patent. Dank des Search-Highlight-Plugins für WordPress (ist im Standardumfang mit drin) werden bei mir nämlich Suchbegriffe farblich gekennzeichnet, wenn man von einer Suchmaschine auf meine Seiten kommt. Tja, verklag mich doch, Google ...

Patente an sich sind schon problematisch genug, aber solche Banalpatente sind einfach nur Moppelkotze.

heise online - Huygens-Countdown +8h: Doch ein paar Wermutstropfen - Mist, der Wetterbericht fällt aus ...

heise online - Neue Zürcher Zeitung digitalisiert alle Jahrgänge seit 1780 - irgendwie cool. Noch cooler wenn die Ergebnisse frei zugänglich gemacht würden, ich könnte mir vorstellen das es für Historiker ein faszinierender Informationspool sein könnte.

Mordermittlungen: Modemacher Moshammer ist tot | tagesschau.de - wieso lese ich da eigentlich dauernd immer Modeermittlungen?

PECL :: Package :: APC - PHP caching System, Open Source (nicht so komische Stunts wie phpAccelerator und nicht so tot wie turck mmCache)

Raumsonde «Huygens» sendet Daten - Yeah!

Suchbegriffs Zeitgeist ist wieder da

Ich habe wieder einen Suchbegriffs Zeitgeist für dieses Blog. Vorher wurde der ja vom Community Server erstellt, jetzt habe ich dafür ein Pythonscript geschrieben das diesen Zeitgeist automatisch erstellt. Das ganze dann in das Template-System von Wordpress integriert, so das auch das Layout stimmt.

Natürlich habe ich diese Seite in meiner robots.txt für die Suchmaschinen ausgeklammert, damit diese Suchbegriffe und Links auf die Suchmaschinen zurück nicht von diesen wieder zum Pageranking benutzt wird - sonst würden die Benutzer irgendwann nur noch auf meiner Zeitgeistseite laden. Und das wäre dann ja Google-Spamming

Ich find diese Art von Suchbegriffsauswertung (ich werte übrigens einen ganzen Sack von Suchmaschinen dafür aus) immer recht spannend, da damit viel besser zu sehen ist was das Netz interessiert als mit den normalen Auswertungen die Logwerkzeuge so anbieten.

SURBL -- Spam URI Realtime Blocklists - Reatime blocking list die Hostnamen aus URLs prüfen kann.

VW-Zahlungen: Bundestagsabgeordneter tritt zurück

Wieso sind Politiker eigentlich grundsätzlich so blöd zu glauben das ihre Lügen nicht rauskommen? Oder wieso versuchen sie jedes Mal bei solchen Sachen wie den Nebeneinkünften, bei irgendwelchen Miles-and-More-Geschichten oder was sonst auch immer an Kleinkorruption so am kochen ist sich mit wirklich banalsten Lügen rauszuwinden?

Caching für PHP Systeme

Es gibt ja grundsätzlich zwei Wege wie man in einem PHP-basierten System caching betreiben kann. Ok, es gibt viel mehr, aber zwei Hauptwege sind deutlich erkennbar. Ich hab mal zusammengeschrieben was in dem Zusammenhang interessant ist - gerade weil im Moment ein paar Kollegen unter hoher Serverlast zu leiden haben. Das ganze ist allgemein gehalten, betrachtet aber aus begreiflichen Gründen auch die speziellen Folgen für WordPress.

  • Caching von vorkompilierten PHP Seiten
  • Caching von Seitenoutput

Zu beiden Hauptwegen gibt es eine ganze Reihe von Varianten. Die PHP Seiten selber liegen bei Webservern ja als Source vor - unverarbeitet und nicht irgendwie optimiert für den Ladeprozess. Hat man komplexe PHP Systeme laufen, fällt also bei jedem PHP-File das parsen und kompilieren in den internen Code an. Das kann bei Systemen mit vielen Includs und vielen Klassenbibliotheken durchaus beachtlich sein. An diesem Punkt setzt die erste Hauptrichtung des Cachings an: der erzeugte Zwischencode wird einfach weggespeichert. Entweder in shared Memory (Speicherblöcke die vielen Prozessen eines Systems gemeinsam zur Verfügung stehen) oder auf die Festplatte. Hier gibt es eine Reihe von Lösungen - ich selber setze turck-mmcache ein. Der Grund ist hauptsächlich das es nicht im shared Memory cached, sondern auf der Platte (was aber meines Wissens die anderen ähnlichen Lösungen auch tun) und das es für turck-mmcache ein Debian-Paket gibt. Und das ich bisher relativ wenig negative Erfahrungen damit gemacht habe (jedenfalls bei Debian stable - bei Debian testing sieht das anders aus, da fliegt einem die PHP Anwendung um die Ohren). Da WordPress auf einer grösseren Menge von Bibliotheksmodulen mit recht grossem Sourceinhalt basiert, bringt ein solcher Cache eine ganze Menge um die Grundlast von WordPress zu mindern. Da diese Caches in der Regel vollkommen transparent - ohne sichtbare Auswirkungen ausser der Beschleunigung - sind, kann man einen solchen Cache auch generell aktivieren.

Die Zweite Hauptrichtung für das Caching ist das Zwischenspeichern von Seiteninhalten. Hier kommt als Spezialität hinzu, das Seiten ja oft dynamisch abhängig von Parametern erstellt werden - und daher eine Seite nicht immer den gleichen Output erzeugt. Man denke nur an so banale Sachen wie die Anzeige des Benutzernamens wenn ein Benutzer angemeldet ist (und einen Cookie dafür gespeichert ist). Auch aufgrund von HTTP Basic Authentication (die Anmeldetechnik bei der das Popup-Fensterchen für Benutzer und Passwort kommt) können Seiteninhalte unterschiedlich sein. Und POST-Requests (Formulare die ihre Inhalte nicht über die URL mitschicken) produzieren auch wieder Output der von diesen Daten abhängig ist.

Grundsätzlich muss also ein Output-Cache diese ganzen Eingangsparameter berücksichtigen. Eine gute Strategie ist oft die POST-Ergebnisse garnicht zu cachen - denn dort würden auch Fehlermeldungen etc. auftauchen, die abhängig von externen Quellen (Datenbanken) sind und daher sogar bei identischen Eingabewerten unterschiedliche Ausgaben produzieren könnten. Man kann also eigentlich nur GET-Anfragen (URLS mit Parametern direkt in der URL) sinnvoll cachen. Hierbei muss man aber sowohl die gesendeten Cookies als auch die gesendeten Parameter in der URL berücksichtigen. Sofern das eigene System mit basic-Authentication arbeitet, muss auch das mit einfliessen in den Cache-Begriff.

Ein zweites Problem ist, das Seiten selten rein statisch sind - auch statische Seiten enthalten durchaus Elemente die man eigentlich lieber dynamisch haben möchte. Hier muss man also eine wesentliche Entscheidung treffen: reicht rein statischer Output, oder muss ein Mix kommen? Desweiteren muss man noch die Entscheidung treffen, wie sich Seitenaktualisierungen auswirken sollen - wie merkt der Cache, das etwas geändert wurde?

Ein Ansatz den man verfolgen kann ist ein sogenannter reverse-Proxy. Man packt einfach einen normalen Web-Proxy so vor den Webserver, das jeglicher Zugriff auf den Webserver selber technisch durch diesen Webproxy gezogen wird. Der Proxy steht direkt vor dem Webserver und ist somit für alle Benutzer verbindlich. Da Webproxies das Problem der Benutzerauthentifizierung, der Parameter und der POST/GET-Unterscheidung schon gut beherrschen sollten (in der normalen Anwendungssituation für Proxies sind die Probleme ja die gleichen), ist das eine sehr pragmatische Lösung. Auch die Aktualisierung wird von solchen Proxies meist recht gut gelöst - und im Notfall kann der Benutzer durch einen erzwungenen Reload den Proxy ja überreden die Inhalte neu zu ziehen. Leider geht diese Lösung nur dann, wenn man den Server selber unter Kontrolle hat - und der Proxy zieht noch weitere Resourcen, weshalb unter Umständen dafür kein Platz auf dem Server ist. Auch ist es stark von der Anwendung abhängig wie gut sie mit Proxies klar kommt - wobei Probleme zwischen Proxy und Anwendung auch bei normalen Benutzern aufstossen würden und deshalb sowieso gelöst werden müssen.

Der zweite Ansatz ist die Software selber - letzten Endes kann die Software ja genau wissen wann Inhalte neu erstellt werden und was für das Caching berücksichtig werden muss. Hier gibt es wieder zwei Richtungen der Implementierung. MoveableType, PyDS, Radio Userland, Frontier - diese erzeugen alle statische HTML Seiten und haben deshalb das Problem mit der Serverlast bei Seitenzugriffen nicht. Der Nachteil liegt auf der Hand: Datenänderungen erzwingen ein Neuerstellen der Seiten, was bei grossen Sites nervig werden kann (und dazu geführt hat das ich von PyDS auf WordPress gewechselt habe).

Die zweite Richtung ist das Caching aus der dynamischen Anwendung selber: beim ersten Zugriff wird der Output unter einem Cache-Key gespeichert. Beim nächsten Zugriff auf den Cache-Key wird einfach geguckt ob der Output schon vorliegt, wenn ja wird er ausgeliefert. Der Cache-Key setzt sich aus den GET-Parametern und den Cookies zusammen. Wenn Datenbankinhalte geändert werden, werden die entsprechenden Einträge im Cache gelöscht und damit die Seiten beim nächsten Zugriff neu erstellt.

WordPress selber hat mit Staticize ein sehr praktisches Plugin für diesen Einsatzzweck. In der aktuellen Beta ist es schon im Standardumfang mit drin. Dieses Plugin erzeugt wie oben beschrieben für Seiten einen Cache-Eintrag. Und berücksichtigt dabei die Parameter und Cookies - basic Authentication wird bei WordPress ja nicht benutzt. Der Clou ist aber, das Staticize die Seiten als PHP speichert. Die Cache-Seiten sind also selber wieder dynamisch. Diese Dynamik kann jetzt dazu benutzt werden um Teile der Seite mit speziellen Kommentaren zu markieren - wodurch für diese Teile der Seite dann wieder dynamische Funktionsaufrufe eingesetzt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: wärend die grossen Aufwände für die Seitenerstellung wie das Zuladen der diversen Bibliotheksmodule und das Lesen der Datenbank komplett erledigt sind können einzelne Teilbereiche der Site weiterhin dynamisch bleiben. Natürlich müssen die Funktionen dafür dann so aufgebaut sein das sie nicht das ganze Bibliothekswerk von WordPress brauchen - aber zum Beispiel dynamische Counter oder Anzeigen der gerade aktiven Benutzer oder ähnliche Spielereien lassen sich auch in den Cacheseiten somit weiter dynamisch halten. Matt Mullenweg benutzt es zum Beispiel um auch auf Seiten aus dem Cache ein Zufallsbild aus seiner Bibliothek anzuzeigen. Staticize löscht bei Erstellung oder Änderung eines Beitrags einfach den ganzen Cache - sehr primitiv und bei vielen Files im Cache kann das dann schon mal etwas länger dauern, aber dafür sehr wirksam und pragmatisch.

Welche Caches setzt man sinvollerweise jetzt wie ein? Ich würde bei komplexeren Systemen immer gucken ob ich nicht einen PHP Codecache einsetzen kann - also turck mMCache oder Zend Optimizer oder phpAccelerator oder was es sonst noch so gibt.

Den Anwendungscache selber würde ich persönlich nur dann aktivieren wenn er auch wirklich nötig wird durch die Last - bei WordPress kann man ja ein Plugin vorhalten und nur bei Bedarf aktivieren. Denn Caches mit statischer Seitenerstellung haben nunmal so ihre Probleme - Layoutänderungen sind erst nach Löschung des Cache aktiv etc.

Wenn man einen Reverse-Proxy einsetzen kann und die Resourcen auf der Maschine dafür auch ausreichen ist er sicherlich immer zu empfehlen. Alleine schon weil man so selber die Probleme mitbekommt, die in der eigenen Anwendung eventuell bezüglich Proxies drin sind - und die jedem Benutzer hinter einem Webproxy auch Ärger machen würden. Gerade wenn man zum Beispiel Zope benutzt gibt es sehr gute Möglichkeiten in Zope die Kommunikation mit dem Reverse Proxy zu verbessern - dazu ist ein Cache Manager in Zope verfügbar. Auch andere Systeme bieten dafür gute Grundlagen - aber im Endeffekt sollte jedes System das saubere ETag und Last-modified Header produziert und korrekt conditional GET (bedingte Zugriffe die mitschicken welche Version lokal schon vorliegt und dann nur aktualisierte Inhalte sehen wollen) behandeln geeignet sein.

Vesper gegen Ausbau von FMO

Wer einmal am FMO abgeflogen oder angekommen ist, der weiss Landesbauminister Vesper Recht hat mit der Einschätzung das die Erweiterung der Landebahn Blödsinn ist - denn ich kenne keinen anderen derartig toten Flughafen wie den von Münster und Osnabrück. Da ist einfach nur tote Hose. Und dagegen hilft auch keine längere Landebahn - auch nicht der tolle Terminalausbau. Jetzt ist die Halle in der nix los ist einfach nur grösser als vorher. Und mit der längeren Landebahn könnten halt grössere Flugzeuge nicht landen und nicht starten.

Apple - iLife

Das neue iLife05 klingt auch gut - vor allem natürlich das neue iPhoto mit RAW File Unterstützung. Was letztendlich ziemlich fies für mich ist: ich muss mich dann noch mehr fragen wieso ich mir eigentlich iView Media Pro gekauft habe - vor allem wo bei iPhoto 5 ja auch die Kalendersicht mit drin ist und Schlüsselwortsuche gibts ja auch schon lange.

böse heimliche Vaterschaftstests

Ich nehm die Reaktion bei Pepilog mal als Aufhänger. Einfach weil er einer ist den ich im Aggregator lese. Angesprochen sind aber alle Männer.

Was mich absolut fasziniert an der Diskussion ist die reichlich verquere Argumentation des Themas. Es taucht immer wieder das Argument des Kuckuckskindes und er bescheissenden Mutter auf - und wie ein Mann sich dagegen wehren könne, wenn nicht durch heimliche Vaterschaftstests.

Jetzt denken wir einfach mal aus der anderen Richtung über die Sache nach. Was wäre denn, wenn heimliche Vaterschaftstests legal wären. Was wären die Auswirkungen: Väter können ohne Zustimmung und Wissen der Mutter Material des - potentiell gemeinsamen - Kindes zur Genanalyse geben. Wohlgemerkt, das Kind wird vermutlich auch nicht gefragt, was im Säuglingsalter eh nicht ginge. Das gilt dann allerdings für alle Väter - auch da, wo der Vater nur glaubt er wäre nicht der Vater weil er krankhaft eifersüchtig ist oder sich aus der Verantwortung verpissen will oder sonstwie auf den Trichter kommt das Kind wär nicht von ihm. Ich überspitze jetzt bewusst - immerhin bringt die Gegenseite ja auch ständig die bescheissende Mutter als wär das die normalste Situation der Welt. Unterhaltsverweigerungen durch Väter sind aber durchaus eine - nachweisbar - übliche Situation ...

Es wird argumentiert, das man ja nicht das Recht zu der Analyseerlaubnis alleine der Frau geben könnte, weil dann ja der Mann benachteiligt wäre - er könnte sich nicht gegen Kuckuckskinder wehren. Andererseits wird durch den heimlichen Test die Frau komplett ausgeschlossen - wie passt das in die angeblich so gerechte Diskussion? Bei einem heimlichen Test wird sowohl die Frau als auch das Kind soweit ausgeschlossen, das sie nichtmal über das ganze informiert sind - ausser der Vater entscheidet selbstherrlich was er macht.

Der heimliche Vaterschaftstest missachtet das Mitbestimmungsrecht der Frau (es geht nicht um das alleinige Recht der Frau zur Entscheidung - sondern um die Mitbestimmung!) in dem es diese Mitbestimmung komplett negiert. Es missachtet auch das Recht des Kindes - wobei man darüber diskutieren kann ob zu dem Zeitpunkt wo diese Situation wohl üblicherweise auftritt (Kind im Säuglingsalter) das Selbstbestimmungsrecht des Kindes höher einzuordnen wäre als das Mitbestimmungsrecht der Eltern.

Zusätzklich stört mich wirklich gewaltig mit welcher Selbstverständlichkeit von der bescheissenden Mutter ausgegangen wird - hier wird etwas gefordert, das warscheinlich in 90 Prozent der Fälle garnicht zutrifft - die meisten Paare werden wohl immer noch ziemlich gut wissen das ihre Kinder von ihnen gemeinsam sind.

Eigentlich ist das ganze die archetypische Selbstversicherungssucht der Männer, die in jeder Einschränkung einer absoluten Freiheit ihrerselbst gleich vermuten das sie diskriminiert werden - sowas wie ein Emanzipationsneid der sich breit macht seit Frauen um ihre Rechte kämpfen.

Sorry, aber ich muss uns Männern mal eines sagen: eine Einschränkung der Freiheiten zur Wahrung der Rechte Anderer ist nicht zwangsweise eine Diskriminierung von einem selbst!

Und genau um die Wahrung der Rechte der Frau - nämlich der Mitbestimmungsrechte was das Kind angeht - werden durch heimliche Vaterschaftstests definitiv missachtet. Denn ganz egal ob der Vater der Vater ist oder nicht: die Frau ist nachweislich die Mutter. Ihre Rechte stehen auf keinen Fall in Zweifel. Aber sie werden durch den heimlichen Test missachtet und ihr abgesprochen - mit der Begründung das der Mann sich ja anders nicht wehren könne. Arme Mann schaft, wenn solche Ängste uns bewegen ...

Passend sagt der Bundesgerichtshof das er auch nichts von heimlichen Vaterschaftstests hält. Zumindestens vor Gericht sind sie nicht als Beweis zulässig.

Geheime VW-Richtlinie für Zahlungen an Politiker?

Ist doch beruhigend zu sehen wie Parteien für die Versorgung ihrer Politiker sorgen. Nein, das ist ganz bestimmt keine Korruption, sowas kann man sich doch garnicht vorstellen, das Politiker korrupt sind und das Konzerne sich Vorteile davon versprechen wenn sie Politikern Geld in den Arsch blasen.

Glossary für WordPress

Ich habe ein kleines Wordpress Plugin geschrieben das ein Glossary ähnlich wie bei Radio Userland oder PyDS implementiert. Mit dem Glossary werden einfach Texte die durch | (Pipe) Symbole begrenzt werden durch einen Ersatztext (der auch XHTML Markup enthalten kann) ersetzt. Spart Tipperei ...

Das Plugin installiert eine kleine Managementseite im Wordpress-Backend, das ganze funktioniert also nur mit Wordpress 1.5 (oder evtl. 1.3). Die nötige Datenbanktabelle wird nach Aktivierung des Plugins automatisch erstellt beim ersten Zugriff auf die Managementseite.

heise Security - News - Aufgedeckt und angeklagt

Wie Unternehmen ihre Inkompetenz durch Macht auszugleichen versuchen. Ich hoffe das französische Gericht entscheidet gegen diese absurden Forderungen. Full Disclosure ist oft die einzige Möglichkeit für Kunden sich gegen Sturheit und Unwillen von Herstellern zu wehren - man kann das schön in der Historie sehen, wie Firmen (selbst Branchenriesen wie SUN) sich über Jahre weigerten Fehler anzuerkennen und erst durch Listen wie Bugtraq dann letztendlich dazu gezwungen wurden was zu unternehmen.

Firmen müssen endlich einsehen das Sicherheit nicht im stillen Kämmerlein funktioniert, sondern nur dann wirkliche Sicherheit ist, wenn sie auch einer öffentlichen Betrachtung und Analyse standhält. Security by obscurity is no security at all ...

Kommentarspam

Da Kommentarspam auch bei Wordpress-Blogs in letzter Zeit vermehrt auftritt und ich nicht erst in den Spamtopf fallen muss um zu reagieren, habe ich mal vorsorglich Spam-Karma installiert. Das ist ein ziemlich mächtiges Tool bei dem man zum Glück einen Haufen Optionen auch abschalten kann. Ich hoffe das damit ein sicherlich irgendwann anstehender Sturm auf meine Kommentarfunktion abgewendet wird.

Natürlich hat so ein Tool immer auch potentielle negative Auswirkungen. Wer also keinen Kommentar los wird, es gibt immer noch das normale Feedback-Formular das dann eine ganz normale - und ungefilterte - Mail an mich absetzt. Sofern diese dann durch meinen Mail-Spamfilter durchkommt, weiss ich bescheid was los ist (bei 300-400 Spams am Tag alleine zu Hause kann ich nicht garantieren das ich eine fälschlich als Spam erkannte Mail bemerke - allerdings geht mir scheinbar recht wenig dabei verloren, statistische Spamfilter regeln halt).

Irgendwie schon strange wie wir unsere Kommunikationsmittel künstlich kastrieren müssen, nur weil Menschen grundsätzlich alles was auszunutzen ist auch irgendwann ausnutzen ...

Update: nachdem es einen Trackback vom Schockwellenreiter gefressen hat, hab ich es erstmal abgeschaltet. Das Hauptproblem dabei war, das der Trackback mit einer Meldung gefressen wurde, die angeblich in genau der von mir eingesetzten Version behoben sein soll.

Noch ein sinnvolles Urteil!

Rund und gesund: Jan Ullrich auf Mallorca

Business as usual beim Team Telekom T-Mobile. Wilde Gerüchte, alberne Ideen (Zabael nicht zur Tour? Was für ein Blödsinn) und ein zu fetter Jan Ullrich. Und die Konkurrenz lacht sich wieder ins Fäustchen ... Nunja, wenn Armstrong wirklich die Tour nicht fährt, hat wenigstens einer der anderen Fahrer (Klöden oder Basso?) eine Chance.

Second p0st: cElementTree hat jetzt eine C-Variante zur Beschleunigung des Ablaufs. Damit wird es eine echte Alternative zu anderen DOM Implementierungen.

symbolics.com ist die älteste noch registrierte Domain. Very cool. Ich hab übrigens eine Symbolics bei mir im Zimmer stehen

Und mal wieder Handy-Krampf

Mein Handy-Vertrag war mal wieder kurz vor Ende und die T-Mobile begierig darauf das ich verlängere. Also haben sie mit Handys nach mir geworfen. Ein Motorola E398 ist es geworden - hey, mein modernstes Handy war ein Nokia 6110 und das hat Jutta sich gegriffen so das für mich nur das S3 Com blieb, wenn ich das Firmenhandy nicht nutzen wollte ...

Nunja, das E398 ist nett - es hat alles was man sich vorstellen kann. Und noch ein bischen mehr. Wer die technischen Daten wissen will, Motorola verrät die sicherlich gern. Mich interessiert eigentlich nur eines an dem ganzen Gesumsel: das Apple mit dem Handy zwar Daten austauschen kann und es als Modem benutzen kann, aber iSync nur über Kabel damit synchronisiert. Warum nur muss alles im Umfeld von Handys immer völlig unlogisch, kompliziert und wirr sein?

Achja, und das das Handbuch zum Motorola zwar ne Menge Text enthält, aber in weiten Teilen nichts erklärt, muss ich ja nicht extra erwähnen. Prall ist die Dokumentation der ganzen Optionen die man einstellen kann: im Handbuch sind diese Optionen nochmal aufgeführt. Und benannt. Und das wars. Keinerlei Erklärung was man da jetzt genau eintragen soll und wo man die Informationen her bekäme. Und unter APN, IMPS, etc. kann sich jeder natürlich was auf Anhieb vorstellen. Genauso wie man natürlich spontan weiss welche IM-Technik der IM-Client benutzt, wenn das nirgendwo steht. Nur mit Hilfe von Google habe ich einiges rausfinden können.

Handys sind doof.

Wired News: Verizon's E-Mail Embargo Enrages

Verizon beweist mal wieder seine Inkompetenz. Der Pressesprecher von Verizon, Edwards schlägt auf Mail aus Europa wartenden Kunden alternative Kommunikationswege vor: "If it's really important you might want to make a phone call," he said. Sorry, aber wenns wirklich wichtig ist, wechselt man wohl besser gleich den Anbieter ... (via Schockwellenreiter)

Andere Apple-Neuigkeiten

Der Apple - iPod shuffle ist schnuffig - könnte eigentlich auch iPod Schnuffel heissen, so niedlich wie der ist. Ich hätte nur Angst das Jutta den mit einem Feuerzeug verwechselt und genauso verschludert wie dieselbigen ...

Und iWork macht auch einen netten Eindruck. Ok, nur Textverarbeitung und Präsentation - trotzdem mal ein Anfang für eine Apple-eigene Office-Anwendung die etwas moderner als das alte AppleWorks ist. Und ganz ehrlich: alleine schon das es billiger ist als die bisherige Keynote Lizenz finde ich schon bemerkenswert.

Gut, und warum ist noch nicht Weihnachten, damit man eine Ausrede hat das ganze Zeugs zu kaufen?

Apple - Mac mini

Los, jetzt verratet schon welcher Torfkopf bei Apple versehentlich auf einen Cube getreten ist

dirtSimple.org: CLOS-style Method Combination for Generic Functions

Phillip J. Eby beweist einmal mehr das jede Programmiersprache die was werden will dazu verdammt ist irgendwann Common Lisp zu werden

Mir gefällt was er macht - gerade das Objektsystem von Python ist doch etwas primitiv und generische Funktionen und Methodenkombinationen im CLOS Stil sind sehr praktische Mittel bei der Programmierung. Auch seine erweiterte Objektadaption in PyProtocols war schon interessant, aber das recht vollständige Objektmodell mit Anlehnung an CLOS ist definitiv reizvoll.

Ich würde mir ja wünschen das sich Guido van Rossum mehr Gedanken darüber macht wie er PJEs Zeug in Python integriert als darüber wie er optional statische Datentypen einführt.

IBM on Software Patents

IBM's Aktion ist sehr interessant: nicht nur das Patente der freien Software frei zur Verfügung gestellt werden, auch wird klar eine Kampfansage gegen Klagegeister gemacht. Wer mit Klagen gegen Open Source vorgeht, gerät in die Gefahr die Rechte an der Nutzung der IBM Patente zu verlieren. Natürlich ist es jetzt interessant was genau IBM da an Patenten verfügbar macht, aber ich könnte mir bei IBM durchaus vorstellen das da ein paar Knaller dabei sind. IBM ist immerhin eines der Unternehmen mit dem grössten (wenn nicht sogar das Unternehmen mit dem grössten) Patentportfolio.

Creative Communists

Creative Communists

Dank Bill Gates wissen wir ja jetzt endlich was wir sind. Kreative Kommunisten. Da bekenne ich mich doch gerne zu und habe gleich mal dieses Weblog unter eine Creative Commons Lizenz gestellt.

Friendly Fuedalism - The Tibet Myth

Friendly Fuedalism - The Tibet Myth ist ein Artikel der sich kritisch mit den Mythen über Tibet auseinandersetzt, die immer wieder von diversen Pro-Tibet-Gruppen erzählt werden. Passt gut zum Buch von Colin Goldner.

Eine Liste von Domainregistries für verschiedene Topleveldomains hab ich schon länger gesucht, jetzt eine gefunden. Sie scheint auch vollständig zu sein. Wer also auf der Suche nach exotischen Spoilerdomains ist, wird dort vielleicht fündig.

Mile-high Konto [zeitwissen:log]

Vielfliegermeilen sind die meistverbreitete Währung auf Erden - aber auch die unpraktischste. Ausser vielleicht an Flughäfen kann man damit keine Brötchen kaufen, keinen Kinobesuch bezahle und die Produktion erzeugt noch mehr Schadstoffe als die Metall-Münze

:: t e k t o n i c a ::

mo:Blog sollte ich mir nach meinem Wechsel auf Wordpress nochmal angucken, könnte jetzt noch interessanter sein. Vor allem weil es sich jetzt besser integrieren sollte. Vielleicht fange ich ja doch noch irgendwann das mobloggen an, bevor der Trend schon wieder veraltet ist ...

Update: Also erste Spielereien sind eigentlich schon sehr positiv. Was mich noch stört ist die Tatsache das bei einem Bildupload am Ende ein HTTP Timeout kommt. Aber wenn man in den Menüs etwas rumsucht findet man eigentlich alle nötigen Einstellungen. Etwas spartanische Oberfläche, aber es ist ja auch ein Palm.

Was mir allerdings garnicht passt: der Timeout geht auch bei entsprechender Konfigurationsänderung nicht weg. Und gelegentlich crasht das Programm meinen Clie. Das habe ich in der ganzen Zeit noch kein einziges Mal gehabt, erst mit mo:Blog hatte ich schon zwei Systemhänger. Und das wiederum ist ein Grund die Software nicht zu mögen ...

Canned !! -- my Atropine » iG:Syntax Hiliter - und hier gleich noch ein Plugin für Wordpress das Geshi benutzt.

. clare fader & the vaudevillains . cabaret for the 21st century .

Clare Fader bringt wirklich klasse Musik. Ich hab mir gerade die Elephants Baby gekauft, mit Cabin Fever und Isle of Summer drauf. Herrlich.

doom3.jpg (JPEG Image, 800x600 pixels)

Und ich sach noch: zu viel Ballern ist ungesund.

Teufelsgrinsen

GeSHi - Generic Syntax Highlighter :: Home - ein Syntaxhighlighter in PHP. Könnte ich benutzen wenn ich hier Sourcecode poste ...