Archiv 23.8.2004 - 31.8.2004

Hamburger Senat im Law-and-Order-Wahn

Hamburg bald die grösste Anstalt für offenen Vollzug, mit automatischer Verdächtigung jeden Bürgers? Und das ganze völlig ohne den Schill? Ganz toll. Hat natürlich alles sehr viel mit der vielbeschworenen hanseatischen Weltoffenheit zu tun. Die hamburger Politik-Versager schaffen es noch mir meine Lieblingsstadt zu vermiesen ...

Bei Telepolis News (31.08.2004) gibts den Originalartikel.

Handys bald mit atomgenauer Uhrzeit

Typischer Fall von Over-Engineering: anstatt einfach beim regelmäßigen Einbuchen in die Funkzelle die Uhrzeit mitzuteilen (wobei die Zellen natürlich zentral über Timeserver von einer Atomuhr gespeist werden), macht man sich Gedanken über eine mini-Atomuhr. Voll bekloppt.

Bei NETZEITUNG.DE Wissenschaft fand ich den den Originalartikel.

lemonodor: PlaneT

Cool. PLT-Scheme (das sind MzScheme als Sprache, MrEd als GUI-Bibliothek und DrScheme als IDE) hat ein automatisiertes Paketsystem bekommen, mit dem Erweiterungen aus dem Netz installiert werden können. Sowas wie CPAN für Perl, nur halt in Scheme. MzScheme wird immer interessanter als Script-Alternative.

Bei Planet Lisp gibts den Originalartikel.

Project Schematics - Diverser Scheme-Code für MzScheme, unter anderem Datenbanktreiber, Wiki, PDF-Writer ...

Shitcanned

Schon absurd, wenn eine Mitarbeiterin eines Unternehmens dessen einziges Produkt eine sogenannte Social Network Software ist, gefeuert wird - weil sie ein Blog führt.

Hier gibts den Originalartikel.

Skype - Download Skype for Mac OS X

Ist ja ganz nett, das es jetzt da ist. Aber das es nur ab 10.3 läuft, find ich etwas übertrieben. Dann eben ohne mich.

Hier gibts den Originalartikel.

spgsql - PostgreSQL Treiber der komplett in Scheme geschrieben ist

Zach Beane

Elephant klingt interessant - eine Datenbank für Lisp-Objekte auf der Basis von Sleepycat-DB. Wäre ein weiterer möglicher Baustein für einen Lisp-Rewrite von PyDS oder ähnliche Projekte, bei denen man eine direkt eingebettete Datenbank braucht.

Bei Planet Lisp gibts den Originalartikel.

Berlinerin klagt in Karlsruhe gegen Hartz

Aber laut Wolfgang und dem Bundesgerd ist das ja alles ganz in Ordnung. Wie weit die von der Realität weg sind ist schon garnicht mehr messbar ...

Das Erschreckende daran ist nur, das es diesem Haufen in der Opposition noch lange nicht genug ist, was da zerschlagen wird. Wir können uns also nach der nächsten Wahl auf eine weitere Runde Porzellanzerschlagens einrichten. So lange, bis die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger, die Asylanten und andere laut unseren elitären Politikern nicht vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft da sind, wo sie diese Elite gerne hätte: ganz unten im Dreck.

Bei Pepilog - Berlinerin klagt in Karlsruhe gegen Hartz gibts den Originalartikel.

Io - nette kleine protypbasierte objektorientierte Programmiersprache

Powerbook: 1, God: 0

What can we learn from this? In a kickboxing match between Jesus and Jobs, Steve would win. -

Teufelsgrinsen

Bei Gizmodo gibts den Originalartikel.

Raser unter sich

Komisch. Bei all dem Gejammer über ungerechtfertigte Messungen und Radarfallen fehlt mir ein wesentlicher Hinweis, wie man Knöllchen beim Fahren umgehen kann: einfach nach den Verkehrsschildern richten. Klar, es werden Schilder geändert, Verkehrsführung wird geändert und manches Schild ist nicht notwendig. So what? Einfach an die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten und gut ist. Irgendwie kann ich da absolut kein Problem erkennen. Probleme hat nur der, der gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung verstossen hat. Wozu man dann über die Sinnhaftigkeit der Begrenzung diskutieren muss (womöglich noch mit dem Polizisten, der eh schon genervt ist und einem das Knöllchen ausstellt), ist mir schleierhaft.

Aber die Freiheit der Deutschen definiert sich ja über die Raserei auf der Autobahn. Sozialgesetze können demontiert werden, Steuern erhöht (ausser natürlich der Benzinsteuer), Bürgerrechte beschnitten werden - alles wurscht, Hauptsache Tempo 130 auf der Autobahn kommt nicht.

Bei Telepolis News (30.08.2004) gibts den Originalartikel.

Sony Announces 7 Megapixel Cyber-shot DSC-V3

Klingt ja ganz nett und sieht endlich auch mal wieder wie ein Fotoapparat aus und nicht wie ein Raumschiff - aber ich fürchte, die Kamera wird die gleichen Probleme haben, wie andere Sony Kameras mit grossen Auflösungen.

Bei PhotographyBLOG gibts den Originalartikel.

Visual Studio Magazine - Guest Opinion - Save the Hobbyist Programmer

Ein schon älterer, aber interessanter Artikel der auf ein wichtiges Problem hinweist: Hobby-Programmierer werden immer mehr ausgeschlossen aus der Erstellung von kleinen Hacks und einfachen Lösungen durch die immer komplexeren Systeminterfaces und ständigen Wechsel von APIs und Programmierwerkzeugen in der Windows Welt. Und das ist nicht nur die Windows Welt, die davon betroffen ist. Linux und OS X leiden teilweise genauso darunter.

Klar, es gibt immer noch kleine Helfer mit einfacher Programmiermöglichkeit. Oder Scriptsprachen, die leicht zu lernen und zu benutzen sind - z.B. Python. Aber das ist nicht wirklich eine Lösung für diese Bastler. Was für Hobby-Bastler früher das omnipräsente Basic war, oder zum Beispiel die - wenn auch kranke - Sprache in DBase, das fehlt heute. Kaum noch eine Programmierumgebung die nicht ohne Objektorientierten Ansatz daher kommt. Kaum noch Lösungsansätze die nicht versuchen gleich eine allgemeine Entwicklungsumgebung für komplette Programme zu sein.

Nette Ausnahmen gibts noch - FileMaker auf dem Mac versucht immer noch den Hobby-Hacker anzusprechen. Aber es stimmt trotzdem: die einfachen Einstiege werden weniger.

Selbst AppleScript ist auf dem Mac mitlerweile dermaßen komplex und überfüllt worden, das es kaum noch einem Seiteneinsteiger möglich ist damit gleich mal loszulegen. Einige Ecken von AppleScript sind selbst für alte Programmierhasen wie mich obskur und kompliziert. Dazu kommt natürlich, das es für die ganzen Scriptsprachen zwar viele tolle Möglichkeiten der Integration von Anwendungen gibt - aber gerade diese Teile ausgesprochen mies dokumentiert sind.

Um beim Beispiel AppleScript zu bleiben: zwar gibt es die Anwendungsdictionaries, in denen die AppleScript-Fähigkeit eines Programms dokumentiert wird, aber nahezu alle dort abgelegten Beschreibungen die ich bisher gelesen habe gingen davon aus, das der Nutzer schon komplettes und weitgehendes Wissen über AppleScript und die AppleScript-Strukturen hat (was sind Objekte in AppleScript, wie arbeitet man mit Containern etc.). Obwohl also diese Dictionaries genau dem Hobby-Programmierer als Startpunkt dienen könnten, werden sie von den Erstellern (und das sind die Profi-Programmierer in den Softwarehäusern) so gestaltet, das oftmals sogar nur sie selber damit was anfangen können.

Ähnlich in der Linux-Welt. TCL war mal die Standardscriptsprache für den einfachen Einstieg mit simpler Struktur, geradezu primitivster Erweiterungsschnittstelle und der Möglichkeit selbst für Nicht-Programmierer schnell zu Lösungen zu kommen. Heute besteht TCL in der Standardauslieferung (die dann netterweise oft Batteries-Included heisst - nur dummerweise fehlt die verständliche Anleitung) schon aus Bergen von Paketen, von denen eine ganze Reihe sich mit Metasprachenaspekten beschäftigen (z.B. incrTCL und den darauf und auf TK aufbauenden Widget-Libraries - herrjeh, allein in diesem kurzen Hinweis auf den Inhalt sind mehr für einen Einsteiger unverständliche Wörter drin als Füllwörter), die ein Einsteiger nie kapieren wird.

Und auf die desolate Situation unter Windows mit dem Scripting-Host und den OLE Automation Schnittstellen (oder wie auch immer die Dinger heute heissen werden) brauche ich garnicht eingehen - wer da einmal einen Versionswechsel einer Anwendung mitgemacht hat und seine komplette Lösung komplett neu schreiben durfte dank des totalen Wechsels des Scripting-Modells von zum Beispiel Access, der weiss wovon ich rede.

Letzten Endes nehmen wir (wir == professionelle Programmierer) damit den Endanwendern ein Stück Freiheit weg - die Freiheit rumzuspielen und ja, auch die Freiheit sich selbst in den Fuss zu schiessen. Und ich denke, das gerade in der Welt der freien Software die Programmierer anfangen sollten hieran wieder mal ein paar Gedanken zu verschwenden. Es ist ja nett, das nahezu jedes grössere Programm irgendeine Scripting-Sprache einbettet. Aber weniger nett ist, das nahezu garkeine dieser Einbettungen eine vernünftige Dokumentation ihrer Möglichkeiten hat und nur primitivste Beispiel sowie Komplettlösungen sehr komplexer Anwendungen als Startpunkt fürs Lernen da sind. Gerade Hobby-Programmierer lernen nun mal am einfachsten durch das Lesen vorhandener Tools. Und ja, auch ich bin da nicht unbedingt ein gutes Beispiel, denn der Python Desktop Server hat zwar eine Reihe von Erweiterbarkeiten, die auch gerade für Endanwender gedacht sind - aber auch ich hab da viel zu wenig Dokumentation geschrieben. Irgendwie schade, denn so werden viele Projekte zu inzestuösen Veranstaltungen, weil die eigentlichen Endanwender aussen vor bleiben. Nein, eine echte Lösung hab ich keine - denn gerade bei freien Projekten ist nunmal die Dokumentationserstellung ein oftmals nerviger und unbeliebter Anteil des Projektes und wird deshalb stiefmütterlich behandelt. Ausserdem sind die meisten Programmierer sowieso nicht in der Lage allgemeinverständliche Dokumentationen zu erstellen. Vielleicht ist das aber auch eine Chance für Projekte, die versuchen die Aktivität in Grossprojekten der Open Source Gemeinschaft auf bisher geringer beteiligt sind. Mir fällt da spontan debian-women ein (da Jutta sich damit derzeit beschäftigt). Denn einer stärkeren Beteiligung von Frauen wäre sicherlich auch Dokumentation und Information die nicht unbedingt einen vollausgebildeten Master-Hacker voraussetzt hilfreich. Schliesslich hat nicht jeder Mensch Lust sein ganzes Leben auf das Lernen von immer neuen APIs und Tools zu verwenden ... Hier gibts den Originalartikel.

Why Most Landscapes Suck

Wow, da war jemand aber mal richtig begeistert über Landschaftsfotografie: >Since most people have pretty bad taste, they easily mistake the cutesy postcards for good photography, especially if they are displayed as large, impeccably sharp prints. Hence the success of photographers like Alain Briot, Michael Reichmann, and Ken Rockwell. Their photography is pure Socialist Realism, only not as honest about its program -- relentlessly upbeat, eager to please, depicting the world not as it is, but as it surely should be ... and utterly devoid of power to evoke anything but the most trite and saccharine-sweet of emotions.

Ich muss aber zugeben, das ich durchaus ein Faible für die von ihm so kritisierten Postkartenmotive habe. Ich selber produziere einige davon für mich selbst. Und ich finde nix schlimmes dabei - allerdings sollte man es in Grenzen halten (der Velvia ist dann manchmal wirklich zu viel des Guten). Allerdings habe ich seit einigen Jahren dafür dann doch meistens Schwarzweissfilm in der Kamera, denn für mich ist an der Landschaft oft das Spiel des Lichtes der interessanteste Teil - und der geht bei Farbbildern oft unter. Farbbilder haben für mich eigentlich immer dokumentatorischen Charakter.

Der Artikel ist übrigens trotzdem lesenswert (oder gerade deswegen): er betrachtet den Kontext eines Fotos und die Möglichkeiten der Fotografie auf sehr interessante Weise. Fotografie steht eben selten alleine - irgendwas ist immer als Beiwerk dabei, und sei es nur der Titel.

Hier gibts den Originalartikel.

Zitat des Tages

Jau, diese abartigen Werbefuzzis, die jeden Mist verticken wollen, sind schon nervig. Teilweise so dämlich, das sie schon wieder komisch sind. Aber dieser Lottomist nervt wirklich - vor allem wenn am Ende die Drohung kommt: diese Einladung haben Sie morgen in Ihrem Briefkasten . NEIN DANKE! Ich spiele kein Lotto, ich will keine Werbung für Bürgerabzocke. Bei das Netzbuch gibts den Originalartikel.

eBay wird von einem Haufen Idioten betrieben

eBay macht scheinbar (ich weiss nicht ob wirklich) Prüfungen von Kreditkartennummernverwendung bei Anmeldung von neuen Konten. Jedenfalls habe ich zwei Mails von eBay erhalten, das meine Kredtikartennummer die bei eBay hinterlegt ist für die Eröffnung von neue Konten benutzt wurde.

Ich wollte jetzt nur eine Bestätigung von eBay, das dieser Sachverhalt wirklich stimmt. Die Mails kommen augenscheinlich (sowohl Received-Zeilen als auch andere Elmente sind ziemlich eindeutig) von eBay, es müsste also wirklich eine Mail von denen sein.

Man sollte jetzt annehmen, das es für diese Missbrauchsituation bei eBay eine einfache und direkte Möglichkeit der Kontaktaufnahme gibt. Vergesst es.

In der Mail selber steht nur was von lapidar Kontakt aufnehmen. Aber nicht wie. Auf den Webseiten gibt es zwar die Möglichkeit der Kontaktaufnahme, aber die passende Kategorie für diesen Fall muss man erst mal suchen - sonst landet die Mail beim falschen Haufen. Natürlich ist Kreditkartenmissbrauch nix was man direkt vorne an für Kunden erreichbar machen muss, nein.

Dann schickt man da eine Mail hin und kriegt die banale Standardantwort, das Mails gefälscht sein können. Ja und? Ich wollte das garnicht wissen, ich wollte eine Bestätigung, ob meine Kreditkarte wirklich für andere Konten benutzt wurde und wollte wissen wie eBay damit weiter verfährt. Ob die Mail die mich darauf gebracht hat echt ist oder nicht sollte dabei egal sein, oder? Vergesst es.

Ich schicke also meine Mail an deren tolle spoof-Adresse. Da kommt dann erstmal die lapidare Antwort, man wüsste nicht worum es geht und was mein Anliegen ist und meine Mitgliedskennung braucht man. Ok, also alles nochmal erklärt und Mitgliederkennung genannt. Fein. Jetzt wollen die noch die Header haben, obwohl ich schon längst drauf hingewiesen habe, das die Header auf eBay zeigen. Auch die Received-Zeilen - wieso meint dieser armselige Bot bei eBay mir eigentlich was von kryptischen und für Laien unverständlichen Headerzeilen faseln zu müssen? Ich bin kein Laie, danke, ich kann meine Header selber lesen.

Und jetzt kommt der Hammer: ich darf für diese banale Auskunft, wie eBay bei tatsächlich vorliegender Mehrfachnutzung von Kreditkartendaten vorgeht nicht von einer anderen eMail-Adresse schicken, sondern muss von der schicken, die bei eBay hinterlegt ist. Weil das ja so viel sicherere ist. Und weil das verdammt noch mal bei einer reinen Forwarderadresse wie ich sie benutze für eBay nicht möglich ist. Idioten. Mir was von Headern vorfaseln, und von potentiell gefälschten Mails (und davon, das sie keine Anhänge empfangen können, weil da ja Virengefahr droht - was das unverfälschte Einsenden von Mails natürlich unnötig erschwert), aber zur Sicherheit will man den Absender haben, der bei eBay hinterlegt ist. Als ob der nicht leicht zu fälschen wäre.

Natürlich macht das ganze mit Rückantwort etc. zeitlich eine Woche aus, denn eBay antwortet nur einmal täglich. Eine Woche von Information eines Kunden über möglichen Kreditkartenmissbrauch und noch immer keine brauchbare Antwort, was eBay zu tun gedenkt - ob sie zum Beispiel Anzeige erstatten, oder ob ich das muss, ob die Informationen rausgegeben werden (ob sie überhaupt gesichert werden) etc.

Was für eine Scheisse. Gäbe es einen direkten Kontaktpunkt für die doch ziemlich gängige Situation des Kreditkartenmissbrauchs (vorzugsweise über das Webinterface, da sie dann auf die Anmeldedaten zurückgreifen können, was wesentlich sicherer ist zur Identifikation), und würden am anderen Ende nicht nur Bots sitzen, sondern für diese nicht ganz unwesentliche Frage kompetente Mitarbeiter, hätte das ganze innerhalb von maximal 2 Tagen abgearbeitet sein können. Aber nein, man muss es ja extra kompliziert und extra dämlich machen.

zorniges Gesicht

Unnötig zu erwähnen das eBay zwar darauf hinweist das die verwendete eMail-Adresse Mail empfangen können muss um sich anzumelden, aber nirgendwo darauf hingewiesen wird, das man von der eMail-Adresse auch Mails senden können muss.

GmailFS - Gmail Filesystem

Na das ist doch mal ne bekloppte Idee: ein unter Linux mountbares Filesystem, das über HTTP auf den Google Mail Dienst zugreift und dort die Inhalte des Filesystems speichert. Und das ganze ist auch noch in Python geschrieben. Also wenn das nicht verrückt ist ...

Mit den neuesten Änderungen von Google gibts da allerdings wohl Probleme, weil Google versucht Scripte auszuschliessen. Von daher könnte es sein das es jetzt nicht mehr funktioniert.

Hier gibts den Originalartikel.

vnc2swf - Screen Recorder - Shockwave Filme von laufenden Aktionen auf dem Bildschirm erstellen

Der neue Duden ist da

Die absolute Kompetenz in allen Fragen. Wo kriege ich jetzt Katzenbilder her? Unsere Katze ist doch schon seit Jahren tot ...

Teufelsgrinsen

Bei Wortfeld gibts den Originalartikel.

Ihr wißt es sowieso schon alle

Schön wärs schon, wenn man mit Zeppelinen reisen könnte. Würde mir wesentlich besser gefallen als mit Flugzeug ...

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Leica Announces CM ZOOM Film Camera

Nicht uninteressant. Ok, mir wäre definitiv die CM lieber ( Jutta hat ja eine, wirklich ein feines Gerät), einfach weil ich ein Festbrennweitenfetischist bin, aber wenn man schon eine Zoom-Kompakte haben will, ist die CM Zoom sicherlich interessant. Ok, nur dann wenn man den absurden Preis zahlen will. Aber der ist bei Leica ja normal

Bei PhotographyBLOG gibts den Originalartikel.

Maut gegen die Wand fahren

Das hat irgendwie was. Ich mein, die verballern Millionen für Unfug und dann klauen sie die Kartenmaterialien, weil sie dafür zu geizig sind? Ich wusste es schon immer - keine Satire und keine Groteske kann so absurd sein wie das wahre Leben ...

Bei Die wunderbare Welt von Isotopp gibts den Originalartikel.

USB-Cams: Der K(r)ampf mit der GPL

Schade. Auch der Heise-Ticker hats nicht verstanden. Die Webcam-Nutzer müssten nicht auf dem Trockenen sitzen, wenn der Modul-Maintainer nicht beleidigte Leberwurst spielen und sein armes Ego pflegen würde. Denn als Modul ausserhalb des Kernels wäre es weiter ohne Probleme möglich den Support zu bieten (und wenn die Hardware wirklich so verbreitet ist, würden sicherlich Distributionen wie Suse etc. das in den Distributionskernel mit reinnehmen).

Niemand hat ein festes Anrecht im eigentlichen Kernelsource zu sein mit seinem Modul. Oft macht es nichtmal Sinn - denn manche direkte Kernelsource-Module sind nicht brauchbar gepflegt und damit ein steter Quell des Ärgernis bei Änderung von Kernelschnittstellen.

Und rein binäre Anteile eines Kernelmoduls sind nunmal ein Sicherheitsrisiko, da ihre Funktion nicht überprüft werden kann. Und sie widersprechen direkt der GPL - das hat nix mit überpenibler Auslegung zu tun. Binäre Kernelmodule oder auch nur Anteile daran sind immer ein Problem. Und Hooks, die nur dazu dienen einem solchen Teil den Zugang zum Kernel zu bieten sind nicht unbedingt das was ich unter sicherem Kerneldesign verstehe ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Kieferknochen aus Rückenmuskel verpflanzt

Wow.

erstauntes Gesicht

Bei NETZEITUNG.DE Wissenschaft gibts den Originalartikel.

librep - Sehr schlanker Lisp-Interpreter speziell für einbettung von Lisp in Programme als Scriptsprache

Lush: Lisp Universal SHell - Interessanter Lisp-Dialekt mit eigenem statisch getypten Lisp-Derivat für effizienten Compiler

mod_rep - Integration von librep (Lisp-Interpreter) in Apache ähnlich mod_perl

Rhizome - Interessantes Wiki mit Fokus auf semantische Inhalte - Seitenbezüge werden semantisch definiert

SourceForge.net: Projektinfo - Common Lisp JPEG-Bibliothek - JPEG-Encoder/Decoder in Common Lisp

thunk webserver - interessanter Webserver komplett in Scheme - zur Portierung von TooFPy geeignet?

Bigloo homepage - Bigloo ist eine der mächtigsten Scheme Implementierungen mit verschiedenen Codegeneratoren (.NET, JVM und C-Code)

Entwickler und ihr Unverständnis von Open Source

Schon erstaunlich. Hier ist ein Entwickler eines Kerneltreibers für Phillips Webcams. Dieses Kernelmodul funktioniert, aber um vollständig die Kameras zu unterstützen, braucht es ein binary-only Modul. Die Kernel-Entwickler aber haben entschieden mit den binary-only Modulen aufzuräumen. Auch das Phillips Webcam Modul ist davon betroffen. Als Ergebnis hat der USB Subsystem Maintainer einen Hook aus dem Kernel-Modul rausgeworfen, über den das binary-only Modul sich an den Kernel anhängen kann.

Der Entwickler des Moduls heult jetzt rum, das sein Modul dann zum 2. Klasse Modul degradiert würde, weil es nur als extern verwaltetes Modul verteilt werden könnte, aber nicht im Kerneltree direkt - denn ohne den Hook kann ja sein binary-only Modul nicht geladen werden. Aus Trotz wirft er die Brocken hin und will das Modul garnicht mehr unterstützen.

Wo ist jetzt der Denkfehler? Bei den Kernel-Entwicklern, die binar-only Module ablehnen und auch keine Backdoors für binary-only Module im Kernel wollen? Wohl kaum.

Der Modulentwickler könnte einfach sein Modul ausserhalb des Kernels weiter betreiben und verteilen. Er kann nur nicht mit dem Hook direkt im Kernel verteilt werden. Er könnte Kernel-Patches verteilen, die den Hook in den Kernelsource patchen. Beide Möglichkeiten lehnt er ab.

Solche oder ähnliche Diskussionen kommen immer wieder hoch, wenn einzelne Entwickler mit ihrer tollen Idee scheitern - und ja, manchmal kommt das Scheitern erst nach ein paar Jahren, weil vorige Maintainer das ganze lockerer gesehen haben. Aber die binary-only Module im Linux-Kernel sind ein ständiges Ärgernis: nicht nur das man sie nicht reparieren kann, weil man den Source nicht hat. Man kann auch keine Security Reviews machen. Und sorry, aber Hooks über die sich unprüfbare binäre Module in den Kernel einklinken können, will ein anständiger Admin eh nicht auf seinem System.

Letzendlich läuft das ganze darauf hinaus, ob Linux jede Hardware unterstützen muss, auch wenn es keine Open Source Treiber für diese Hardware gibt. Das Linux auch proprietäre Schnittstellen bedienen kann, ist klar - einfach Subsysteme ausserhalb des Kernels entwickeln und in den Kernel integrieren. Der Support dafür ist im Kernel drin. Aber muss der Kernel selber solche Module unterstützen?

Meiner Meinung nach nein. Es ist natürlich eine Degradierung von Modulen mit rein binären Anteilen, wenn diese nicht im Kernel mitverteilt werden können. Aber Module mit rein binären Anteilen sind sowieso schon Module zweiter Klasse in einem Open Source System.

Klar, für den Anwender ist es unter Umständen komplizierter (wobei es z.B. bei Debian GNU/Linux ziemlich trivial ist, Modulsubsysteme zum Kernel dazu zu installieren), aber es kann kaum das Ziel eines Open Source Systems sein, seine eigenen Grundsätze aufzuweichen um etwas einfacher zu machen, das gar nicht im Fokus dieses Systems liegt.

Die wirkliche Ursache in dem Problem liegt nicht im Verhalten der Linux Subsystem Maintainer. Die wirkliche Ursache liegt in der Sturheit von Phillips, Teile des Treibers nicht freigeben zu wollen.

Das der Modul-Autor jetzt auf verbrannte Erde macht (löschen der Downloads, löschen der Mailbox, löschen der Sourcen, der FAQ etc.) beweist nur, das er es nicht kapiert hat. Nunja, irgendjemand anderes wird vermutlich den Source und das ganze Geraffel nehmen und weiter betreiben - vermutlich ausserhalb des Kernels. Auch das hat der Autor nicht kapiert. Statt dessen spielt er Trotzköpfchen.

Hier gibts den Originalartikel.

Linda and Service Oriented Architectures - Beschreibung von TupleSpaces - PDF Version

Optimal syntax for Python decorators - eine deutlich bessere Alternative zur derzeitigen Decorator-Syntax in Python

Psyche - Ein Scheme in Python, das mit Python-Funktionen erweitert werden kann

QScheme - kompaktes und schnelles Scheme auf Basis einer eigenen VM

Schemix - Scheme als Kernel Modul im Linux Kernel

Welcome to Myghty! - Perls HTML::Mason nach Python portiert

A Conversation with Manfrend von Thun - Faszinierend wenn ein K (APL-Descendant) Fan den Macher von Joy (einer Art funktionales Forth) interviewed.

Candygram - Erlang Thread Primitives für Python - interessant für ToofPy

Debian Backports - Backports von Debian Paketen - die Antwort auf "stable ist veraltet"

Google Mail Invites verfügbar

Also ich hab zur Zeit 6 Einladungen für Google-Mail Accounts verfügbar. Wer einen Account will, einfach mir eine Mail über das Kontaktformular (das kleine Briefsymbol rechts unten im Sidebar) schicken. Bitte den Namen aber mit ausfüllen, ich hab keine Lust lauter Invites an Donald Duck oder so zu verschicken

Main page for the programming language JOY - Joy ist so eine Art funktionales Forth

The Pentax OptioX

Könnte man es nicht nur drehen, sondern zusätzlich das Teil mit dem Display vor die Optik klappen, wärs ja wirklich genial. Ok, ich geb zu, ich hätte keine Idee, wie man sowas hinkriegen sollte, aber trotzdem - das wär genial.

Bei Engadget gibts den Originalartikel.

Ilford Goes Into Administration

Oh shit. Jetzt auch noch Ilford.

Bei PhotographyBLOG gibts den Originalartikel.

Microsoft bekommt "sudo-Patent" zugeteilt

Na toll, das US-Patentamt hat mal wieder keine Ahnung und Microsoft kriegt ein Patent auf etwas, das es seit den 80ern für Unix schon lange gibt

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

News: Ärger um cdrecord

Ja, auch manche Programmierer von GPL-lizensierter Software haben den Sinn und die Auswirkungen wohl nicht ganz verstanden ...

Hier gibts den Originalartikel.

SourceForge.net: Project Info - DoXFS Document Management System - Dokumentenarchiv mit XFS und PHP-Frontend

vnunet.com - Micro Focus lifts and shifts Cobol to Linux

Der Horror lässt mich nicht los: die ersten 10 Jahre meiner beruflichen Tätigkeit habe ich genau mit diesem Compilersystem programmiert. Ein Warenwirtschaftssystem. Und jetzt kommt das Monster nach Linux ...

Hier gibts den Originalartikel.