Soso. Die Leistungsverbesserung ist also nichts weiter als die Kastration des Musiksharings. Gut, mir ist das wurscht, da ich das sowieso weder nutzen konnte (Firewall) noch nutzen wollte (Sicherheit), aber irgendwie finde ich das Apple seine User nicht für blöd verkaufen sollte. Sowas sollten die lieber Microsoft überlassen ... Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Also lassen wir uns das nochmal zusammenfassen:
- SCO behauptet alle Rechte an Unix zu haben
SCO behauptet das in Linux Rechteverletzungen drin sind
SCO hat selber bis vor kurzem aktiv ein Linux Vermarktet, dieses sogar noch nach der eigenen Klage gegen IBM
SCO hat bis heute noch Support für das eigene Linux mit Downloadmöglichkeiten für aktuelle Kernelversionen für ihre Distribution
SCO hat garnicht alle Rechte, da ein Teil der Rechte auf Seiten von Novell liegen
SCO hat bis heute den Beweis nicht erbracht, wo denn nun die Rechteverletzungen liegen
Habe ich in diesem Possenstück einen wesentlichen Teil noch vergessen, oder ist das schon alle Blödheit von SCO auf einem Haufen?
Bei heise online news gibts den Originalartikel.
Und fleissig wird weiter am nächsten Feindbild gearbeitet, damit bloss niemand merkt wie desolat der Zustand im eigenen Land ist und welchen Anteil die Bush-Administration daran trägt.
Bei tagesschau im Internet gibts den Originalartikel.
Das ist auch etwas, das mich immer mehr stört an Studenten und der universitären Ausbildung: warum glauben alle die müsse an den Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet sein? Müssen wir tatsächlich Wissen und der wissenschaftliche Diskurs wirklich den monetären Interessen unterordnen? Ist nicht die wissenschaftliche Arbeit und Ausbildung - und das soll ja wohl der Sinn der Universitäten sein - wirklich so wenig wert?
Ich finde das die universitäre Ausbildung weiterhin frei sein soll von den Zwängen die die Wirtschaft allem aufpressen will. Denn wenn das geschieht, werden wir ganz schnell von der Weltspitze verschwinden.
Wirtschaftliche Interessen sind kurzfristig, Wissenschaft ist langfristig. Bitte weiter in das Langfristige investieren, auf Dauer haben wir alle davon weit mehr als von kurzfristigen Gewinnen, die eh nur in die Taschen von Gesellschaftern und Aktionären fliessen.
Und an die Studenten: klar, die spätere Arbeit ist wichtig. Natürlich muss man gerade in der heutigen Situation natürlich vorplanen was man beruflich machen will. Aber das Studium sollte trotzdem eher von der Begeisterung für ein Thema getragen werden als von der Überlegung ob es wirtschaftlich sinnvoll ist. Alles andere wäre sehr schade. BWL-Studenten haben wir schon viel zu viele ...
Bei Ligne Claire gibts den Originalartikel.