HyperLook (aka HyperNeWS (aka GoodNeWS)) - wow. den kannte ich noch nicht. HyperCard in und mit PostScript - auf SUN OpenWindows mit NeWS. Faszinierende Sache - schade, das der ganze Kram irgendwann verschwunden ist.
Archiv 9.2.2007 - 21.3.2007
N800 & Video playback - ooops. Nokia hat andere Chips im N800 benutzt, die den Bildschirm-Update drastisch verlangsamen (1/3 der Geschwindigkeit des N770).
SPD-Sprecher: Online-Durchsuchungen kommen auf jeden Fall - Die "Gespensterdebatten" von Datenschützern und anderen Gegnern einer weiteren Befugnis zur staatlichen Bespitzelung versteht Wiefelspütz dagegen nicht. Da werde immer so getan, "als wären wir ein Überwachungsstaat". Dabei fordere hierzulande niemand Folter oder Guantanamo.
[sugar] Ideas for Sugar development environment from HyperLookSimCity - noch mehr über HyperLook.
Amnesty™ Singles - wandelt google widgets in dashboard widgets um.
EURion constellation - woran Kopierer Geldnoten erkennen.
SQLite Introduction - nur gelinkt, weil ich es möglicherweise für ein Banalprojekt brauch (PHP5 und SQLite - ihgitt, muss mir danach die Tastatur reinigen).
weil sich ein paar Leute gewundert hatten
Die lange Sendepause war Urlaub. Und ich war im Urlaub einfach zu faul irgendwas zu schreiben.
JavaScript for the Macintosh - garnicht mal so doof, die Idee. JavaScript als volle OSA Sprache, integriert mit allen Werkzeugen. Könnte einiges einfacher machen - denn JavaScript hat reguläre Ausdrücke und menschenwürdige Datentypen, anders als AppleScript.
Lingon by Peter Borg - launchd configs mit GUI editieren. Clicky-Bunti-Goodness für Sysadmins.
NetworkLocation - Standortverwaltung. Auf Steroiden.
Python, Django and DB2: we need your input! - klingt als ob es bald ein DBAPI2 modul für Python und DB/2 direkt von der Quelle geben wird.
Script Debugger 4.0 - nachdem ich mich mal wieder mit einem zickigen AppleScript rumgeschlagen habe, wirds wohl doch mal Zeit mir den Script Debugger zuzulegen. Ärgerlich nur, das die Notwendigkeit einzig in der mageren bis nicht-existenten Dokumentation diverser Anwendungen und ihrer AppleScript Dictionaries liegt.
LSL Module For BBEdit/TextWrangler - die besten Editoren der Welt für Linden Scripting Language (in SecondLife) benutzen.
Programming Erlang - klingt gut, und bisher waren die Bücher aus der Pragmatic Bookshelf Reihe ganz brauchbar. Könnte mal wieder eines sein, das man sich antun will.
Shill (LSL syntax files) - diverse Editoren für LSL benutzen. Irgendwas wird wohl für jeden dabei sein.
Bericht: OpenBSD-Entwickler wollten kritische Lücke kleinreden - peinlich, weil Theo immer wieder auf anderen Systemen rumhackt, weil diese ja genau das gleiche machen. Scheinheilig, weil so wohl einfach nur die weisse Weste von OpenBSD bezüglich Sicherheitslöcher hochgehalten werden soll - auf Kosten der Offenheit. Lächerlich, weil OpenBSD immer noch die beste Security-History hat und es wohl eher anstehen würde, einen Fehler zuzugeben und offen zu kommunizieren.
Gen-Mais: Ratten zeigen Schäden an Leber und Nieren - CRIIGEN schließt ihren Untersuchungsbericht mit der Feststellung ab, dass nach den zur Verfügung stehenden Daten der Gen-Mais als nicht sicher bewertet werden kann . Schert ja keinen, wenn der Umsatz stimmt.
Mono on Nokia 770/800 - gut. Damit bestehen Chancen die libSL Geschichten (z.B. Sleek?) auf dem Nokia zum Fliegen zu kriegen. Und damit gibts Chancen für einen minimalen SL Client auf dem Tablett! (ganz abgesehen von der Vielzahl interessanter Programmiersprachen die jetzt auch für das Nokia verfügbar werden)
Nochmal PicoLisp
Also nach etwas gewühlen und geblätter und gelese: PicoLisp ist genial. Was es ist: einfach ein primitives Lisp mit einem sehr kompakten Sprachkern und einigen sehr ungewöhnlichen Design-Entscheidungen.
Ganz vorne: kein Compiler, nicht mal ein Bytecode-Compiler. Die "virtuelle Maschine" von PicoLisp ist einfach ein effizienter Lisp-Interpreter für Lisp-SEXPRs (die verketteten Listen die man so aus alten Lisp-Interpretern kennt).
Ein weiterer Punkt: nur Listen, Symbole und Zahlen als Datentypen. Keine Floatingpoints (statt dessen einfache Wege skalierte Integer zu benutzen) und Strings sind entweder Listen von Zeichen (die wiederum Symbole sind) oder einfach Symbole.
Auch eher ungewöhnlich: konstant dynamisches Binden von Symbolen, nicht lexikalisches Binden. Alte Lisp-Systeme hatten auch nur dynamisches Binden. Lexikalisches Binden macht Compiler einfacher und beseitigt einige lästige Fehlerquellen, dynamisches Binden aber ermöglicht einige sehr interessante Programmiertechniken (weshalb es in vielen Lisps fluids gibt - dynamisch gebundene Variaben - wie z.B. die globalen Parameter in Common Lisp).
Weitere Besonderheiten: von vornherein auf die Anwendungsentwicklung datenbankgestützer Programme ausgelegt. Es ist eine eigene Datenbank enthalten die alle Merkmale typischer Objekt-Relationaler Datenbanken enthält und eine eigene GUI-Bibliothek, die auf verschiedene HTML-Varianten (HTML pur, HTML mit Java und HTML mit JavaScript) absetzt.
Der Datenbank dann Prolog als Abfragesprache zu verpassen ist nur konsequent weitergedacht - generell ist die Integration von Prolog und Lisp ja nicht neu. Das ganze aber dann wieder derart kompakt hinzubekommen, ist smart.
Was mich daran so begeistert? Nunja, wer von Paul Graham seine Artikel über Arc gelesen hat - die 100-Jahre-Sprache, an der er werkelt - wird erstaunliche Parallelen sehen. Auch PicoLisp beschränkt sich auf das notwendigste, und benutzt recht kompakte Darstellungen und hat auch nur stark reduzierte Datentypen. Bei beiden ist die Idee die gleiche: zurück zur sauberen Abstraktion auf den bekannten Konzepten, nicht die Darstellung des Source durch vorweggenommene Optimierung (Datentypenauswahl) verwässern.
Das Ergebnis? Ein kompakter Lisp-Kern mit sehr interessanten Eigenschaften und einer recht einfachen Möglichkeit Webanwendungen zusammenzudengeln. Aber auch geeignet für typische Scripting-Geschichten (wenn man mal rausgefunden hat, wie man z.B. Programme integriert bekommt). Zusätzlich ein Interpreter mit überschaubarem Source (keine 14000 Zeilen C-Source!), den man leicht um die für eigene Projekte notwendige Funktionen erweitern kann. Insgesamt erinnert mich das stark an die alten TCL-Versionen, nur das hier ein richtiges Lisp unten drin steckt.
Wer selber lesen will, hier ein paar Dokumentationslinks:
Allerdings sind alle Dokumentationen nicht so ganz vollständig - immer wieder tauchen Funktionen in einem der Dokumente auf, die in der Referenz fehlen, oder es werden Funktionen benutzt, die nirgendwo erwähnt werden und deren Funktionsweise nicht ganz klar ist. Aber dazu gibts ja auch noch den kompletten (und nur spärlich) dokumentierten Sourcecode aller Library-Module. Ja, klingt etwas nach Text-Adventure, ist mir klar. Andererseits ist das Volumen an Source gut überschaubar.
Pico Lisp - mini-Lisp-Interpreter, der seit 1988 im praktischen Einsatz für Anwendungsentwicklung ist. Interessantes Konzept - zurück zu Lisp 1.5, schneller Interpreter statt Compiler, hohe Dynamik.
Polen: Minister will "homosexuelle Agitation" verbieten - Polen, das europäische Amerika. Genauso gaga.
SCIgen - Ein automatischer CS-Papiergenerator - urkomisch!
Leica 25mm F1.4 Four Thirds lens - ok, jetzt wird 4/3 interessant. Eine Normalbrennweite mit der gewohnten 1.4er Offenblende, das hat was. Und die Lumix oder Leica für das 4/3 System ist zwar klobig, aber sieht trotzdem ganz nett aus, von den Features.
Sigma DP1 - auch nicht uninteressant. Kompaktkamera mit Weitwinkel-Festbrennweite und anständiger Sensorgrösse. Mit dem Aufstecksucher erinnert mich das Ergebnis ein bischen an die Bessa-L, nur nicht mit dem extremen Bildwinkel (dafür aber digital).
Alioth: Debian Root Software Raid Documentation: Detail: 303419 XFS issue / solution - wichtiger Tip für lilo, RAID1 und XFS.
Debian Administration :: Migrating To RAID1 Mirror on Sarge - nachträgliches aktivieren eines Raid-Systems, wenn das Hauptsystem schon eingerichtet ist.
RAID-1, Part 2 | Linux Journal - noch was über RAD1 nachträglich einrichten - geht auch auf LILO ein.
Cargo Cult Science - Feynman. Klassiker.
Bewährungsstrafen für FTPWelt-Betreiber - gut wenn der Rechtsanwalt Bernhard S. 10 Monate auf Bewährung und 90000 Euro Strafe aufgebrummt bekommt für den FTP-Welt Stunt. Noch besser, wenn er wegen der Geschichte jetzt noch Ärger mit der Anwaltskammer bekäme. Aber ob illegales handeln automatisch zum Ausschluss führt? Wohl nicht, oder? Stört ja auch bei Bundesministern nicht ...
Darwin Streaming Server unter Ubuntu/Debian - die Seite von Apple dazu mit dem Link zur Doku.
QuickTime Broadcaster - freies Tool von Apple zum Streamen von Video-Inhalten zu einem Quicktime Streaming Server. Könnte für Second Life ganz spannend sein, wenn ich da Videos streamen kann.
Streaming mit Linux - einfacher Einführungsartikel, auch ein paar interessante Tips drin.
Using Nicecast with Streaming Server - MP3s über den DSS streamen. Auf Dauer könnte ich meine Shoutcast-Streams damit loswerden. Mal antesten.
Build Me A Tapeworm - alles was ihr schon immer nicht über Bandwürmer wissen wolltet.
rzip - neue Kompressionsvariante mit höherer Kompressionsrate bei sehr grossen Files.
Die Mehrheit der Schweiger - Lesen!
Jungerl - a dense and chaotic Jungle of Erlang code - ist drin was drauf steht.
personal computers will never have gigabytes of RAM - autsch. Da hat sich jemand aber böse verkalkuliert ... (besonders witzig die Frage danach, ob man 6 Minuten auf den Start seiner Textverarbeitung warten wollen würde)
GrandPerspective - grafische Anzeige der Plattenbelegung. Nützlich um rauszufinden, was denn die riesige Platte jetzt schon wieder zumüllt.
The largest drain hole in the world - wenn der Abfluss mal verstopft ist ...
Schneier on DRM in Windows Vista - viele Gründe die Pfoten von Vista zu lassen.
Scientist finds new ocean in inner earth - wow. Klingt fast wie Jule Verne. Wann sie wohl die erste Roboter Sonde runterschicken? Klar, langer Weg, aber wär doch spannend und sicher aufschlussreich für die Überlegungen über potentielles Leben auf anderen Planeten und Monden.
soaplib - ab und an gibts doch mal was neues. Neben dem doch recht langsam daherdümpelnden SOAPpy und den meiner Meinung nach etwas overengeneered ZSI, gibts jetzt mit soaplib noch eine weitere Python-Bibliothek für SOAP Webservices. Mal angucken.
boto - eine Library zum Zugriff auf Amazon Webservices. Unterstützt werden S3, SQS und EC2 - genau das, was ich brauche. Dokumentation sieht auch ganz brauchbar aus.
Jython 2.2 Beta - endlich mal wieder was neues von Jython, der Python-Implementation für die Java VM. Immer noch Python 2.2 Syntax Stand, aber immerhin ein neuer Release. Allerdings liest sich die Roadmap etwas krass, wenn da von der Code-Qualität gesprochen wird ...
Caught in the Network - es beginnt. Ein Professor bekommt wegen Benutzung von TOR Besuch von der Security. Auch bei uns wird ja schon vereinzelt in Richtung TOR und anderer Systeme geschossen. Gerade unter Betrachtung der derzeitigen Paranoia und Kontrollwut der Behörden nicht ganz unwichtig.