programmierung - 28.6.2003 - 8.11.2003

It had to start sometime...

Na toll. Jetzt wird der Python Package Index gespammed - in diesem Fall hat ein Finanzberater sich selbst als Paket an PyPi gemeldet - der Nachteil einer offenen Architektur. Vielleicht wärs doch gut wenn Projekte erst einen Projekt-Key anfordern müssen und nur mit diesem einen Update schicken können - hätte Spam von vornherein vermieden, hätte aber von vornherein mehr Arbeit benötigt, da diese Keys ja manuell freigegeben werden müssen, damit das ganze Sinn macht. Mal schauen wie PyPi das Problem angeht.

Bei Artima Python Buzz fand ich den den Originalartikel.

Home of the 4tH compiler

Ich muss mal wieder meiner - alten und leicht perversen - Neigung zu Forth frönen und hier einen Link auf 4th - einen standalone Forth compiler - posten. So ein Standalone Compiler ist ja was nettes, aber widerspricht eigentlich komplett der Natur von Forth, das ja eigentlich auf einem interaktiven System aufsetzt. Andererseits ist aber ein Compiler, der wirklich minimale Programme erzeugt, doch was ganz nettes. Für kleine Systeme durchaus interessant. Die Website sieht übrigens so aus als wollte sie den ersten Preis für hässlichste Website aller Zeiten belegen Hier gibts den Originalartikel.

Wired News: Anti-Copy Bill Slams Coders

Ein neuer Vorstoss des amerikanischen Rechtssystems jeglichen Kontakt mit der Realität zu verlassen. Nach einer strengen Auslegung der Gesetzesvorlage wäre es dann illegal jeglichen Code zu verbreiten, der nicht Copyprotection-Code enthält, der von einer zentralen Stelle freigegeben ist. Irgendwie hatten wir sowas schon mal mit den Exportbeschränkungen auf Kryptografische Produkte - das Ergebnis war, das ausserhalb der USA die interessanten Projekte entstanden ...

Hier gibts den Originalartikel.

Unsignierte Java-Applets brechen aus Sandbox aus[Update]

Wow, das ist heftig. Durchgriffe durch die Sandbox hat man ja schon ab und an gezeigt bekommen, aber das ein unsigniertes Java-Applet auf die Floppy zugreifen kann, ist definitiv ein Zeichen von Unsicherheit die auch kritische Ausmaße annehmen kann. Das ist schon ein recht heftiger Schlag für die Sicherheit von Java. Aber es ist letzten Endes nicht verwunderlich: auch wenn die virtuelle Maschine in der Spezifikation davon ausgeht das die Sandbox sicher ist, dahinter stecken eben immer Implementationen, die durchaus Fehler auf Java-Ebene oder sogar auf realer Maschinenebene (in der Implementierung der virtuellen Maschine selber) haben können.

Und das der Rechner nach dem Applet dann rebootet werden musste, und das ein Zugriff auf physikalische Medien möglich ist, deutet darauf hin, das hier ein so tiefgehendes Implementationsproblem vorliegt.

Techniken werden eben nicht einfach nur durch Spezifikation und Behauptung sicher ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Atom API

Was mich an dem Artikel von Mark Pilgrim stört, hab ich hier geschrieben. Da ist einiges im Artikel nicht so wie ich es mir von einer fachlichen Erläuterung des Atom-API auf http://xml.com/ wünschen würde. Schade, aber so wird es wohl eher zur weiteren Spaltung beitragen als zur gegenseitigen Akzeptanz der beiden API-Lager. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Microsoft erhält Patent für Cookies

Und wieder ein Patent das die Welt absolut nicht braucht.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

W3C verabschiedet neue Web-Formulare

Meine Gefühle bei sowas sind zwiespältig. Natürlich sind gute Standards hilfreich - vor allem wenn dadurch das Endgerät, der Browser, mächtiger in der Funktion wird und neue, effiziente Benutzeroberfläche auf der Basis implementiert werden können.

Andererseits gibt es aber durch die Vielzahl an Standards und Substandards so viele technischer Overhead, das es für normale Menschen schwerer wird sich hineinzufinden. Und ganz egal wie wir zu dem Ergebnis an invaliden und teilweise wild zusammengehackten HTML-Halden stehen, genau dieser leichte Zugang und die recht tolerante Implementierung in den Browsern hat überhaupt dazu geführt das HTML und das Web so abheben konnte.

Es ist eben für sehr viel mehr Menschen zugänglich dieses Format zu produzieren - notfalls nimmt man eine andere Site, guckt in den Source und macht es ähnlich. Viele sind so angefangen, viele kommen nicht über das Klauen hinaus - aber das ist egal, sie sind präsent.

Klar, Designer wenden sich mit Grausen, HTML-Standard-Puristen auch, genauso wie Softwareentwickler. Ich selber kriege bei manchem Output Schreikrämpfe, wenn ich das im Web mir angucke. Aber es bleibt der Fakt, das mit komplizierteren Techniken diese Menschen garnicht da wären.

Wäre das Web dadurch besser? Ist es tatsächlich sinnvoll sich durch technische Hürden abzuschotten und das Web elitärer zu machen? Oder ist gerade das wild gehackte und teilweise wirklich grausige genau das was das Web zu dem macht, was es ist: ein beinahe Volksmedium?

Die neuen Standards vom W3C werden immer technischer, immer komplexer. Und setzen damit die Hürde für den Einstieg höher. Klar, HTML 4 existiert noch und wird sicher noch lange unterstützt - aber es wird sozusagen die verdummte Version sein. Der Profi wird mit XHTML und XForms um sich werfen, der Amateur mit schmuddeligem HTML 4.

Ich weiss nicht, was mir mehr Spass machen würde. Ich fürchte aber, es wäre das schmuddelige HTML 4 ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Loadbalancer in Python

Besonderheit dieses Load-Balancers (neben der Tatsache das er komplett in Python geschrieben ist): er benutzt keine mehrfachen Prozesse oder Threads, statt dessen benutzt er asynchrones I/O. Dadurch werden viele Verbindungen gleichzeitig in nur einem Thread abgewickelt, wodurch das System in der Last viel niedriger ist als klassische Balancer, die pro Verbindung einen Prozess oder Thread starten. Benutzt wird entweder Twisted oder das in Python mitgelieferte asyncore-Modul.Und rasend schnell ist das ganze auch - z.B. wird die gleiche Geschichte im Medusa benutzt, einem Webserver in Python, der bei Auslieferungen von statischen HTML-Seiten durchaus an die Leistungen eines Apache herankommt. Hier gibts den Originalartikel.

Twiki API

Wow. Eine API, mit der man per VoodooPad ein Wiki editieren kann. Ich glaube ich werde da mal tiefer reingucken, das könnte interessant sein für den PyDS. VoodooPad könnte dann als Frontend benutzt werden, ich müsste nur alle wichtigen Objekte über dieses API erreichbar machen. Und für Twiki gibts auch schon eine API. Irgendwas muss man mit sowas doch anfangen können ...

Technische Inkompetenz oder Wunschdenken?

Als ich den verlinkten Artikel gelesen habe musste ich irgendwie grinsen. Dann aber überwog das Kopfschütteln ob soviel Unfug. Der Artikel enthält so viele falsche Ideen und Interpretationen von Open Source, das man sich nur wundern kann wie so viel Fehler in einen so kurzen Artikel passen. Der gröbste Fehler ist wohl die wieder mal irrige Annahme das Open Source ein Business Modell bräuchte um zu funktionieren. Absurde Vorstellung - nach einem Business Model in der Entstehung und Verbreitung von Open Source zu suchen ist genauso sinnvoll wie an der Wertschöpfungskette bei Weblogs zu ziehen. Natürlich gibt es Firmen die ein Business Modell auf der Existenz von Open Source aufbauen - ähnliches gibts ja auch bei Weblogs. Aber das Business Modell ist für den eigentlichen Motor absolut irrelevant.

Ich habe aber daraufhin mal darüber nachgedacht, was es denn wirklich bedeuten würde, wenn SCO gewinnen würde (was ausser der Autorin des Artikels und vielleicht Darl McBride wohl niemand wirklich glaubt). Was würde das für Open Source bedeuten? Nicht viel, die fraglichen Sourcen müssten früher oder später benannt werden und würden einfach aus dem Linux Kernel rausfliegen. Die Version 2.2 ist nach SCO-eigenen Aussagen sauber, die hat auch schon funktioniert, schlimmstenfalls würden Subsysteme auf den Stand von 2.2 zurückfallen. Nicht fatal, allenfalls nervig.

Was würde passieren, wenn der Linux Kernel von SCO verboten würde? Würde das nicht Open Source vernichten? Abgesehen davon das diese Vorstellung ziemlich absurd ist liegt hier der grösste Fehler in dem Artikel - ein Fehler allerdings, der in den Medien nahezu durchgängig gemacht wird. Open Source ist nicht Linux - Linux ist nur eine (sogar relativ kleine, wenn auch bedeutende) Komponente des gesamten Open Source Feldes. Linux ist ein Kernel - und damit zwar wichtig, aber eben nur eine mögliche Komponenten, die leicht ersetzt werden kann. Im Intel-Prozessor-Umfeld könnte man relativ schnell einfach den FreeBSD-Kernel (bedingt durch seine Kompatibilitätsfunktionen für das Linux-API) anstelle des originären Linux-Kernels verwenden. Bei anderen Prozessoren nimmt man einfach NetBSD - viele Open Source ist sowieso nicht auf Linux angewiesen, sondern läuft auf fast allem was Unix-ähnlich ist.

Und was passiert, wenn Firmen aufgrund des Verfahrens Open Source nicht mehr einsetzen wollen? Bitte was? Firmen sollen Abstand davon nehmen etwas einzusetzen das sie umsonst bekommen können, nur weil es in einem Randgebiet ein Gerichtsverfahren gab? Warum sollten Firmen das tun? Wie viele Firmen setzen Raubkopien ein, wohl wissend das das illegal ist, wohl wissend was das bedeuten könnte, weil sie das Geld nicht ausgeben wollen? Solange Geiz existiert, wird Open Source auch kommerziellen Einsatz finden. Und Geiz wird so lange existieren, wie wir eine Marktwirtschaft haben. Also noch verdammt lange.

Aber bestimmt werden Firmen ihre eigenen Sachen nicht mehr unter Open Source Lizenzen stellen? Warum nicht? Es ist eine recht günstige Methode für viele Firmen kostenlose Werbung zu bekommen. Ausserdem bauen diese Firmen auf das Projektgeschäft, weniger auf die Softwareerstellung. Daran ändert sich durch das SCO-Verfahren garnichts. Und selbst wenn das weniger wird - viele Open Source ist von Privatpersonen erstellt, an Unis entstanden oder in lockeren Entwicklergruppen erstellt worden. Firmen haben zwar Sachen beigetragen - aber in der Regel nur genau die, an denen sie selber für ihre eigenen Geschäftsfelder Interesse hatten. Wenn Firmen also nicht mehr zur Open Source beitragen, schaden sie sich primär selber. Open Source entsteht in der Regel dadurch, das jemand ein Problem hat, das ihn nervt - und beginnt eine Lösung dazu zu schaffen. Daran soll sich plötzlich was ändern?

Was mich am meisten daran nervt was in der Presse über Open Source geschrieben wird, ist die völlige Borniertheit der Autoren über die Fakten der Open Source - das es weitaus mehr als Linux gibt, das die auf Linux aufbauenden Firmen absolut nicht zwingend notwendig für den Bestand von Open Source sind und das die Motivation von Open Source absolut garnichts mit Business Modellen zu tun hat: Open Source ist die Begeisterung von Menschen etwas zu schaffen, das andere Menschen genauso begeistert anwenden. Diese Motivation, der Kern der Open Source, kann weder durch Gerichtsverfahren noch durch Verbote gestoppt werden. Open Source würde selbst dann weiter existieren, wenn es per Gesetz verboten würde - dann eben im Untergrund. Denn schöpferische Leistungen von Menschen lassen sich nicht verbieten oder unterdrücken - das gilt in der Softwarewelt genauso wie bei Schriftstellern, Malern oder Musikern.

Open Source wird - egal was die Vertreter der proprietären Software versuchen zu unternehmen - weiterexistieren. Stellt euch darauf ein. Es gibt kein Zurück.

Hier gibts den Originalartikel.

Gute Frage

Die Frage danach, was mit Java passiert wenn SUN pleite geht, ist doch ganz einfach zu beantworten: wir löschen es und benutzen alle Python!

Teufelsgrinsen

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Multithreaded Python für DOS

Ein Python 2.2.1 für DOS, das alle wesentlichen Eigenschaften unterstützt. Hmm. Wenn jetzt noch jemand die ganzen Zusatzmodule portiert, müsste man da sogar den Python Desktop Server drauf laufen lassen können Oder wie wäre es mit einer AS/400 oder mit VMS? Hier gibts den Originalartikel.

PyDS 0.6.0 ist raus

Mal etwas Eigenwerbung: ich habe gerade die Version 0.6.0 vom Python Desktop Server zusammengestellt. Da sich die schon seit über 3 Monaten in der Entwicklung befindet, gibts dementsprechend viele Änderungen. Updates lohnen sich definitiv. Neu-Installationen natürlich auch

Hier gibts den Originalartikel.

Replikation für PostgreSQL

Hab ich garnicht mitbekommen: die kommerzielle Replikationslösung eRServer ist seit Ende August Open Source! Zwar scheint es so zu sein, das nur eine Einwegereplikation (vom Master zu den Slaves) implementiert ist, aber immerhin, sowas hilft schon mal.

Hier gibts den Originalartikel.

Abteilung seltsame Versionsnummern

This is the first stable release. - steht als Eintrag an Data Mine 0.0

Hier gibts den Originalartikel.

SSH2 Implementation in Python

Eine komplette SSH2 Client-Implementation, die komplett in Python geschrieben ist. Interessant um sich die inneren Strukturen des Protokolls anzuschauen, aber auch für rein praktische Zwecke (zum Beispiel Administrationsscripte, die auf mehrere Maschinen zugreifen sollen). Allerdings ist Python 2.3 die Minimalvoraussetzung, ausserdem wird pycrypto benötigt (die Verschlüsselungen sind also nicht in reinem Python geschrieben, nur das SSH2 Protokoll selber).

Hier gibts den Originalartikel.

DrawBot: Python, PyObjC, and Cocoa based 2D drawing environment

Eine komplette 2D-Grafikapplikations-IDE in Python für OS X (benötigt PyObjC). Und das ganze ohne Project-Builder, sondern alles Python - selbst die Applikationserstellung wird per Python-Script erledigt.

Bei bbums rants, code & references gibts den Originalartikel.

quiz-zeit

Hmm. Ich bin laut Test sowohl linguistic thinker als auch "naturalistic thinker". Weird. Ok, beim linguistic thinker steht dabei das diese oft in Wörtern denken und Sprachen einsetzen um Probleme zu spezifizieren und zu lösen. Passt exakt auf mich. Allerdings fehlt in den Berufsrichtungen die Angabe des Programmierers - dabei ist meiner Meinung nach gerade in der Programmierung die Sprache ein essentielles Werkzeug. Und Programmiersprachen sind eben genau das - nichts weiter als Sprachen für Computer, auch wenn sie etwas formaler sind als die Sprachen der Menschen. Leider wird halt immer noch in den Köpfen der Menschen zu stark zwischen dem ästhetischen Bereich und dem logischen Bereich getrennt - als ob diese beiden Bereiche unvereinbar wären. Das Ergebnis ist Softare-Engineering, wo die Programmierung rein auf das Formale heruntergebrochen wird, als wäre die Intuition und Kreativität des Programmierers irgendwas ekliges, das man lieber verschweigen oder gar ausmerzen sollte ...

Bei sec.digigeek.net gibts den Originalartikel.

Freiheit der Software wird von der UNO als schuetzenswert anerkannt

Ok, wer hat ne Sektflasche parat? Bitte den Korken knallen lassen!

Bei Markus Kniebes Journal gibts den Originalartikel.

Imaginary Python books that I would like to read

Witzige Vorschläge für Python-Bücher, die man vielleicht lesen würde, wenn es sie gäbe. Besonders die 12-Bändige Zope-Reihe wäre definitiv etwas das ich manchmal brauchen könnte

Bei Python owns us gibts den Originalartikel.

Sophos kauft ActiveState

Ob Sophos wirklich das gleiche Engagement im Open Source Umfeld haben wird wie ActiveState? Das müssen die erst mal beweisen, das sie das wirklich so tun. Ich bin da ja eher skeptisch.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Rainer Joswig's Home

Cool, Rainer hat ein Weblog (sort of). Ok, kein RSS Feed, aber immerhin wieder eine Lisp-Website. Früher hatte er da auch mal einen grossen Linkdump, aber irgendwie war der verschwunden und ich hab seine Webseiten ein bischen aus den Augen verloren. Rainer ist derjenige der mich vor Jahren endgültig auf den Lisp-Trip geschickt hat - und mich mit dem Wunsch infiziert hat, mir eine Symbolics Lispmaschine zu besorgen (die ich mitlerweile habe). Ausserdem hat er mir meine ersten Lisp-Maschinen - Kisten von Xerox - vermittelt. Und war so nebenbei mein erster Netz-Dealer - auch wenn ich die FTP-Downloads dann auf Disketten mitnehmen musste ...

Mist, jetzt fühl ich mich wieder schuldig weil ich viel zu wenig mit Lisp arbeite

Hier gibts den Originalartikel.

AppleScript Studio Tutorial

Nettes kleines Tutorial für AppleScript Studio. Zumindestens um mal ein Startprojekt anzulegen und einen ersten Einstieg zu kriegen.

Hier gibts den Originalartikel.

Dosenfleisch ///

Nur eine Warnung: ich benutze noch eine veraltete POPFile Version. Jutta benutzt eine neuere, aber nicht Mailsmith, sondern Mail.app - egal, man kann die beiden Scripte leicht verheiraten Der Hauptunterschied ist, das mein Script nach einem Doppelpunkt und Blank sucht und das dahinter als Link verwendet, wärend die Version von Jutta den Text zwischen einem < und einem > als Link benutzt. Wenn mir jetzt noch jemand verrät wie man vernünftig Stringbearbeitung in AppleScript macht, könnte ich den etwas umständlichen Source ein bischen aufräumen - denn im Moment zerlege ich den String komplett in Einzelzeichen und ratter auf denen rum. Irgendwie unschön.

Schön hingegen war, das die Portierung von MailSmith auf Mail.app nur minimale Änderungen erforderte. Diese Standard-Dictionaries von Mac-Programmen sind schon eine feine Sache ...

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Turn Your Radio On

Tja - ich hoffe, das das nicht so implementiert ist, wie Jake Savin das auf der radio-dev Liste angekündigt hatte: http://groups.yahoo.com/group/radio-dev/message/7946

Das Problem: man kann bei Weblogs, die noch keine Kommentarbenachrichtigung haben, recht einfach die Kommentarbenachrichtigung hijacken, auch wenn die Option 2 aus der Mail benutzt wird (Option 1 steht wegen der nicht-Änderbarkeit sowieso nicht zur Debatte).

Das Szenario ist recht einfach: da bei der setPrefs Funktion nicht nur das Passwort mitgeschickt wird (bzw. dessen MD5 Hash), sondern auch alle Daten um einen anderen Server nach der Gültigkeit zu fragen, kann man einfach einen kleinen XMLRPC-Server aufsetzen, der generell "ist ok, Passwort stimmt" zurückliefert. Diesen gibt man dann in den setPrefs Aufrufen mit an als Server, den es zu fragen gilt. Und schon kann man mit einer Schleife mal eben alle numerischen Benutzer auf Userland die Kommentarnachrichten klauen. Klassischer Fall von zu kurz gedacht. Es ist schon erstaunlich wie wenig Leute wirklich bei Security nachdenken, was das letzten Endes bedeutet. Viel zu oft stösst man auf so halbe Lösungen. Klar, Kommentarbenachrichtigungen sind nicht wirklich kritisch. Aber die Funktion, die hier abgesichert werden sollte, heisst ja setPrefs. es ist abzusehen, wann die Programmierer da zusätzliche Einstellungen speichern werden, und wie diese dann auch fremdgesetzt werden können.Wo liegt der Fehler hier jetzt wirklich? In der Kommunikation mit dem Server, das ist klar. Aber der eigentliche Fehler liegt darin, das ein sicherheitsrelevanter Bereich in der Authorisierung mittels eines gekoppelten Systems realisiert wird, bei dem die Koppelung der Systeme durch den Endbenutzer bestimmt wird. Und dieser letzte kleine Teil - durch den Endbenutzer - ist das Problem. Systemkoppelungen in sicherheitsrelevanten Bereichen müssen vom Administrator vorkonfiguriert werden, Benutzer dürfen allenfalls aus Optionen wählen können. Denn nur der Administrator kann festlegen welche Quellen für Authorisierungen vertrauenswürdig sind. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Updated Medusa Release

Ah, die 0.5.4 ist raus. Das muss ich mir mal für den Python Desktop Server merken, damit ich den umstelle in der Dokumentation. Denn da sind wichtige Fixes drin (vor allem der mit der URL-Analyse).

Hier gibts den Originalartikel.

Open Firmware: Password Not Recognized When It Contains the Letter "U"

Es gibt schon seltsame Fehler. Man darf bei Apple-Maschinen kein Passwort mit einem grossen U benutzen. Ich mein, was zum Geier ist an einem grossen U so besonders, das ausgerechnet dieser banale Buchstabe die Passwörter unbrauchbar macht? Ich kann mir jedenfalls keinen Fehler vorstellen, der so ein Verhalten provoziert. Weird.

Hier gibts den Originalartikel.

FaceSpan 4.0 Public Beta

Hmm. Macht Facespan in Zeiten des (kostenlosen) AppleScript Studio eigentlich überhaupt noch Sinn? AppleScript Studio kann ja auch komplett auf AppleScript basierende Software erstellen, mit Hilfe des Interface Builders gibt es auch eine sehr gute GUI-Gestaltungssoftware und die Integration ist auch sehr hoch. Und vor allem können Erweiterungen und Performancekritische Bereiche recht einfach in Objective-C realisiert werden. Ich weiss nicht, ob FaceSpan da wirklich noch Sinn macht.

Bei welcome to macscripter.net | applescript and script resource gibts den Originalartikel.

AppleScript to open POPFile links from Entourage X

Ein kleines AppleScript das den Link nach Popfile anspringt, der in Messages drin ist, die von Popfile gefiltert wurden. Leider für Entourage, ich glaub ich muss das mal auf Mailsmith umschreiben. Dafür müsste ich nur wohl etwas mehr über AppleScript wissen ... Hier gibts den Originalartikel.

Postscript mit Python produzieren

Wer Postscript-Files (auch mehrseitige Publikationen) mit Python produzieren will, kann das mit PyScript machen. Der Ansatz ist ganz interessant: im Prinzip eine Grafikbibliothek, die nach Postscript umsetzt. Man kann also alles in Python entwickeln, alle Grafiken dort verändern, kombinieren, layouten etc. und das Ergebnis dann als Postscript-File verwenden (z.B. in PDF wandeln).

Hier gibts den Originalartikel.

mySTEP 1.1

Was es so alles gibt: eine Portierung eines OpenStep Subsets auf den Zaurus, damit man mit Mac-Tools und Mac-Sourcen Programme für den Zaurus bauen kann. Wild.

Bei VersionTracker.com - Mac OS X fand ich den den Originalartikel.

RSS - wo steht der Link auf einen Artikel?

Die sollen einfach die GUID nehmen statt des Inhaltes des Link-Tags. Denn die GUID ist bei Radio blog postings immer der Link auf den Artikel selber (so ist es übrigens auch definiert - nur wenn das GUID Element mit isPermalink="false" gekennzeichnet ist, ist es nicht so). Der Python Desktop Server macht das übrigens ganz genauso, im link element ist der Link des Postings drin, der Link auf das Posting steht in der GUID. Von daher eher ein Problem von NetNewswire, das es nicht den Benutzer fragt welchen Link es als Link an das Blogposting übergeben soll ...

Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

WyPy - Wiki in Python

Das wohl kürzeste Wiki in Python, nur 23 Zeilen von hochgradig unleserlichem und kryptischen Sourcecode. Und damit der Beweis das die zwangsweise Einrückung in Python in keinster Weise bei der Erzeugung von bescheuertem Code hinderlich ist. Hier gibts den Originalartikel.

10 Python pitfalls

Ein interessanter Artikel über potentielle Fallen für Python-Newbies.

Bei Tao of the Machine fand ich den den Originalartikel.

blogg.de: XML-RPC Interface

Na dann will ich das doch gleich mal ausprobieren ...

Bei Nochn Blogg. gibts den Originalartikel.

FaceSpan 4.0

Interessantes Teil - im Prinzip sowas wie Visual Basic, nur mit AppleScript als Sprache. Klar, man kann sowas zum Teil auch mit AppleScript Studio machen, aber FaceSpan war damals unter OS Classic eine recht übersichtliche Software und wenn die das Konzept nach OS X übertragen, könnte es sehr interesssant sein. Vor allem durch die Unterstützung der Scriptingsysteme (Apple Events wie auch Cocoa Scripting) kann man nämlich klasse andere Anwendungen integrieren - FaceSpan wäre damit ideal zur Erstellung grafischer Automationstools. Im Prinzip das was TCL/TK unter Unix ist.

Bei welcome to macscripter.net | applescript and script resource gibts den Originalartikel.

SBCL for OS X

Das nächste freie Common Lisp für OS X. Nett - SBCL ist ja ein nicht ganz unbekannter im Bereich der Common Lisp Implementierungen. Allerdings eher etwas schwerfällig, also eine dicke Maschine für Tests benutzen ...

Bei lemonodor gibts den Originalartikel.

What's New in Python 2.3

Fein! Viele schöne neue Features, die man alle gut gebrauchen kann. Generatoren zum Beispiel sind etwas von Icon, das ich bisher immer vermisst habe. Und der Set-Datentyp ist oft ebenfalls sehr praktisch. Und die Optimierungen in der Laufzeit nimmt man natürlich auch gerne an. Berge von kleineren Syntaxschmankerln sind auch dabei, nicht wirklich wichtiges Zeug, aber angenehm wenn man Programme schreibt, einfach weil es schöner im Source aussieht.

Ganz besonders cool ist natürlich die bessere OS X Unterstützung, mit der direkten Einbindung von Cocoa!

Hier gibts den Originalartikel.

ActiveDeveloper 2.14

Klingt ja ganz interessant - eine interaktiver C/Objective-C IDE. Dynamisches, interaktives compilieren, aber eben mit den klassischen Compilersprachen. Zumindestens um mit Objective-C und Cocoa rumzuspielen wäre das doch ganz interessant ...

Bei VersionTracker.com - Mac OS X fand ich den den Originalartikel.

Cog 0.5

Das sollte ich mir mal angucken. Könnte einfacher als Shelve sein und flexibler als Metakit. Transaktionen brauche ich für viele Zwecke nicht wirklich, da kann ich ohne weiteres mit der Checkpoint-Technik leben.

Bei PyPI recent updates gibts den Originalartikel.

Übersicht über Pings für den Ping-Cacher

So, nachdem der Schockwellenreiter darüber geschrieben hat, ist jetzt auch die Übersichtsseite da. Und oh Wunder der Technik, es ist die gleiche wie die für den Ping. So viel Funktion, und alles mit nur einer Adresse!

Und seine Vermutung, das da Python im Spiel ist, stimmt auch. Der XML-RPC Server ist zwar in PHP (fast original der von Reinvented Technologies, nur auf PostgreSQL portiert), aber der cronjob (das Teil das alle 5 Minuten losrappelt) ist in Python geschrieben.

Die Übersichtsseite hilft vor allem beim ersten Ausprobieren - man sieht, wann der Ping durch ist und ob er durch ist. Achja, man sollte nur entweder weblogs.com oder simon pingen, denn sonst kommen komische Fehlermeldungen von weblogs.com zurück

Im Moment natürlich alles noch Beta, wer es also ausprobiert und Probleme feststellt, bitte Nachricht an mich, dann guck ich mir das an.

Hier gibts den Originalartikel.

Neotonic ClearSilver

Hmm. Klingt interessant - eine High-Performance Template Maschine in C, mit Bindings für verschiedene Scriptsprachen unter anderem auch Python. Damit könnte man ja mal rumspielen - Cheetah ist zwar klasse, aber schon manchmal etwas träge. Eine effiziente Template-Sprache könnte es erlauben den Usern auch im Community Server Templates zur Verfügung zu stellen. Mal anschauen.

Hier gibts den Originalartikel.

To Ping Or Not To Ping?

Also die Pings auf Zentralverzeichnisse laufen beim Python Desktop Server schon so ziemlich von Anfang an in einem eigenen Thread im Hintergrund. Ist bei http://weblogs.com und http://blo.gs definitiv zu empfehlen.Ich werde da auch weiter hinpingen, nicht weil ich glaube das weblogs.com selber wichtig ist - aber die changes.xml von dort wird von diversen Diensten als Steuerdatei benutzt, um z.B. bei http://feedster.com/ den RSS-Feed in die Datenbank zu ziehen. Bei Der Schockwellenreiter gibts den Originalartikel.

Ehemaliger FreeBSD-Entwickler startet eigenes Betriebssystem

Hachja, wie sehr mich das doch an die Geschichten mit Theo de Raadt im NetBSD-Projekt erinnert. Vor allem die Begründung kommt mir sehr bekannt vor

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

The Home Page of Squeak for SL Series Zaurus (ZauChu) and Qtopia/iPAQ

Nett. Die Squeak-VM für den Zaurus. Wenn ich mal Zeit habe, probiere ich das aus. Der Zaurus mit einem Smalltalk drauf wäre noch genau das richtige zum Spielen für unterwegs.

Hier gibts den Originalartikel.

Affen können Programmieren

Cool. Ich wusste ja schon immer das Visual Basic ziemlich affig ist, und das Java Stress verursacht

Hier gibts den Originalartikel.

Saturday 5 July Pg : also works with SBCL, OpenMCL and Lispworks

Cool, eine komplette Lisp-Implementation des PostgreSQL Interfaces. Sehr interessant, und läuft in OpenMCL, das heisst das ich damit rumspielen kann

Bei CLiki Recent Changes fand ich den den Originalartikel.

Lispworks 4.3 for OS X

Wow! Leider teurer als Macintosh Common Lisp (das mir schon zu teuer ist), aber trotzdem beeindruckend. Leider wird nicht verraten, ob CLIM Bestandteil des OS X Common Lisp ist. OS X kriegt immer mehr interessante Programmierumgebungen. Aber ich warte im Moment immer noch auf das OS X Native GUI Smalltalk, das wäre für mich der Hammer

Uninteressant finde ich übrigens das Allegro Common Lisp für OS X - kein GUI und ein Preis, der eine echte Unverschämtheit darstellt.

Bei lemonodor gibts den Originalartikel.

Freeware verletzt Apples geistiges Eigentum

Jaja, Apple wie wir es kennen und verabscheuen: als Rüpel im Dschungel von Geschmacksmustern, Warenzeichen und geistigem Eigentum. Eventuell fällt aber mal jemandem bei Apple auf, das ihr tolles geistiges Eigentum am Dock ja nicht so fürchterlich weit her ist, da es auch bloss von ihnen eingekauft wurde.

Wann betrachtet Apple das Nachbilden der eigenen Oberflächen auf anderen Systemen endlich als das was es ist: ein Kompliment? Ohne die notwendigen Unterbauten sind die Nachbildungen eh nur genau das: Nachbauten. Bessere Mimikry. Mehr nicht.

Aber was will man von einem Unternehmen erwarten, das mal geglaubt hat den Papierkorb erfunden zu haben

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.