HOWTO: Bluetooth GPS and GPSDrive on the Nokia 770 - weil mir letztens jemand erzählen wollte, das Nokia 770 wäre ohne Navi-System unbrauchbar: hier isses.
Archiv 23.1.2006 - 6.2.2006
Kommt einem alles so bekannt vor
CIA lanciert zweifelhafte Beweise gegen Iran
Ein Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" (heute abend 21.45 Uhr im Ersten) wirft ein neues Licht auf den Atomstreit mit Iran. Ein Glied in der Indizienkette der US-Regierung gegen Teherans Atomprogramm ist ein iranischer Laptop, der Daten für den Bau eines Atomsprengkopfes enthalten soll. Doch ein US-Atomwaffenexperte fand in den Computerdokumenten keinerlei Beweise dafür.
Die US-Administration könnte sich doch wirklich mal neue Vorgehensweisen einfallen lassen, oder? Immerhin hat doch die CIA auch als späterer Sündenbock ausgedient: einmal ist ein Versehen, zweimal ist Dummheit ...
lambda bleibt in Python
Let's just keep lambda - GvR gibt auf
Nennt mich einen Pessimisten ...
... aber mir ist bei solchen Ideen unwohl:
Unternehmen sollen in Zukunft das elektronische Äquivalent einer Briefmarke erwerben, wenn sie sicher sein wollen, dass ihre E-Mail die Empfänger auch erreicht. Gegen Gebühren von bis zu einem Cent pro Nachricht sollen die über den Dienstleister Goodmail Systems verschickten Mails ohne Spam-Filterung weitergeleitet und empfangsbestätigt werden.
Ab wann werden Mails von Privatpersonen nicht mehr zugestellt, ausser sie laufen über einen der grossen Provider, die sich an dem Bezahlsystem beteiligen? Ab wann werden Bürgernetze oder privat betriebene Provider ausgegrenzt, weil sie nicht zum Club der Bezahlenden gehören können?
Die möglicherweise kommende Argumentation ist doch simpel: nur wer für seine Website an eine zentrale Stelle zahlt, wird für den HTTP-Zugriff im Zwangsproxy der grossen Provider freigeschaltet - weil er sonst im Verdacht steht, eine Phishing-Site zu sein. Und schon wäre auch ausserhalb der eMail manche Site einfach nicht mehr existent. Passt doch auch prima zu den Bestrebungen der Telcos und Kabelanbieter in den USA, die ja auch bezahlte Inhalte (also den Telcos bezahlte Inhalte) vorrangig ausliefern wollen.
Abgesehen davon, daß ich definitiv eher meinen eigenen Filtern traue, als Filtern, die gegen Bezahlung von irgendeiner Firma im Netz betrieben wird. Wann wird es den ersten Skandal geben, das sich ein Spammer Zugang gekauft hat? Mein statistischer Spamfilter bei mir auf dem Server ist nicht bestechlich - zwar nicht perfekt, aber eben auch nicht bestechlich.
Im Aufbau von weiteren zentralen Filtern und Kontrollstellen jedenfalls sehe ich eine echte Gefahr für die Struktur des Internet - wie schnell Firmen gekauft werden, konnte man ja in der letzten Zeit sehen. Und selbst wenn eine Firma Yahoo heute möglicherweise - aufgrund der für sie nötigen Positionierung gegen Google - ein bischen auf Schmusekurs mit dem Benutzer macht, wer garantiert, das sich kein Mediengigant das ganze unter den Nagel reisst? Nicht jeder ist so unfähig wie Time Warner ...
Ösi-Pässe auch anfällig
Nicht das jemand glaubt, unsere östereichischen Nachbarn hätten bessere Chip-Pässe als unsere niederländischen Nachbarn:
Beim Einlesen der Pässe auf einem offiziellen Lesegerät können die Daten aus kurzer Entfernung von Dritten mit relativ bescheidenem Aufwand mitgeschnüffelt und danach ziemlich einfach entschlüsselt werden.
Die erbeutbaren, elektronischen Daten entsprechen den im Pass schriftlich vermerkten [Name, Geburtsdatum, Wohnort etc.] allerdings ist auch das Passfoto in Form eines JPEG dabei.
Nunja, wir werden wohl auf Dauer auch in Deutschland viel Spaß mit den idiotischen Tags in Reisepässen bekommen ...
BMW bei Google rausgeworfen
Grade erst frisch durch die Blogosphäre gejagt, die Sau, jetzt schon erwischt German BMW Banned From Google. Tja, wenn man Search-Engine-Spamming betreibt, fliegt man schon mal raus aus Google. Da wollten wohl mal wieder ein paar Marketing-Fuzzis all zu schlau sein

Console Password Manager - sehr interessantes Teil, speichert Passwörter GPG verschlüsselt und nutzt bestehende GPG-Keyrings. Dadurch kann man auch Passwort-Files für andere mitverschlüsseln (z.B. shared passwords in der Firma für mehrere Admins). Und es läuft auf der Konsole.
The End of the Internet?
Eine erschreckende Beobachtung der Telco-Aktivitäten in den USA. Wer meint, das uns das hier nicht schert: viele Carrier in Europa sind US-Ableger. Und die, die reine EU-Unternehmen sind, sind selber oft auch Telcos - und deshalb ähnlich "anfällig" für Größenwahnsinn. Die Bestrebungen der Telcos und Kabelanbieter sind also definitiv kritisch - gerade unter der Diskussion von Quality-of-Service Konfigurationen im Internet sind so nämlich durchaus technische Mittel vorhanden, um Bürgerkommunikation einzuschränken oder zu unterbinden. Nur registrierte Netzblöcke und registrierte Protokolle würden die entsprechenden Bandbreiten bekommen, P2P-Protokolle würden eingeschränkt - da wäre auch die Unterhaltungsindustrie sofort mit dabei, schliesslich bremst man so faktisch den Datentausch ein. Und wie schnell dann die Bandbreiten für Bürgernetze, private Internetprojekte, ausserhalb grosser Anbieter betriebener Weblogs etc. eingeschränkt würde, kann sich jeder selber ausmalen.
Keine schöne Zukunftsvision, das ganze. Ganz besonders nicht, weil wir dabei auf die Vernunft eines Staates und einer Regierung angewiesen sind, die Kriege mit vorgetäuschten Motiven und gefälschten Beweisen anzettelt, deren Regierung noch mehr von Lobbyismus getrieben wird als die in Deutschland, die ihre eigenen Bürger unter dem Deckmantel "Kampf gegen den Terror" ausspioniert und ihre Freiheiten abgräbt und deren derzeitiger Präsident seine Eingebungen angeblich von Gott erhält ...
Bielefelder Schienenklau
Nicht nur Bielefeld gibts nicht - die Schienen in Lohra gibts auch nicht:
Die Firma hatte nach Polizeiangaben mit gefälschten Auftragsschreiben der Bahn zwei Firmen mit dem Unternehmen beauftragt. Mindestens zwei Wochen lang hatten die Arbeiter zu tun. Die auf Stahlschwellen verlegten Gleise wurden gleich komplett aus dem Schotter gerissen. Danach gingen die Gleise zu Rohstoffverwertern. Eine Tonne Schrott kostet zur Zeit 200 Euro.
Also wenn ich mir einen Gag einfallen lassen müsste, würde ich nicht drauf kommen das man ja Schienen klauen könnte. So absurd kann nur die Realität sein ...
Zeichen von Intelligenz
Das US-amerikanische Patent- und Markenamt hat der Public Patent Foundation (PUBPAT) zugesagt, das so genannte JPEG-Patent unter die Lupe zu nehmen. Das geht aus einer Mitteilung der Non-Profit-Organisation hervor. Sie hatte im November 2005 einen formellen Antrag auf Überprüfung des Patents der Firma Forgent mit der Nummer 4,698,672 aus dem Jahr 1987 eingereicht. PUBPAT meint, die Technik sei seinerzeit nicht neu gewesen. Nun habe das Patentamt geantwortet, PUBPAT habe "grundlegend neue Fragen der Patentierbarkeit" aufgeworfen. Die Organisation schätzt die Chancen gut ein, dass das Patent für ungültig erklärt wird.
Das wäre sehr gut, wenn dieses Patent verschwinden würde. Denn auch wenn bisher der Open-Source-Bereich nicht direkt betroffen war - bei solchen Patenten ist es einfach nur eine Frage der Zeit, bis auch der Bereich angegangen wird. Und nochmal den Mist durchmachen der mit GIF gelaufen ist, muss wirklich nicht sein.
Book Review -- The Debian System: Concepts and Techniques | Linux Journal - interessant klingendes Buch über die Konzepte in Debian.
Die Lüge von der Informationsfreiheit
Was das Auswärtige Amt unter Informationsfreiheit versteht:
Vom Antragsteller angefordert war ein Erlass des Auswärtigen Amtes an die Visa-Stellen vom 22. November vergangenen Jahres mit dem Aktenzeichen 508-1-516.20. Derartige Erlasse sind das tägliche Handwerkszeug der Konsularbeamten in den über 150 Visa-Stellen weltweit, das Dokument an eine E-Mail anzuhängen, dürfte einen solchen Beamten wenige Minuten Arbeit kosten.
Und was kam als Rechnung auf diese Anforderung? 107,20 Euro. Für die Kopie eines Standarddokumentes. Soviel zur Verhältnismäßigkeit der Preise für Informationseinsicht. Exakt das, was ich schon erwartet habe tritt ein - das Informationsfreiheitsgesetz wird zur absoluten Farce.
Fischertechnik und der Mac
Fischertechnik hat jetzt einen Roboterkasten, der mit Mac OS X läuft. Wie üblich bei Fischertechnik: deutlich professionellere Programmiermöglichkeit, deutlich professioneller anmutendes Gerät und deutlich höherer Gesamtpreis als bei Lego. Irgendwie schade - ich hab früher gerne Fischertechnik benutzt, aber das Zeug war schlicht und einfach zu teuer um es in ausreichender Menge zu besitzen. Und auch hier wieder - 255 Euro nur für das Interface, da hilfts auch nicht, das der Baukasten selber nur 170 Euro kostet. Und autonome Roboter sind damit nicht möglich, das ganze ist Kabelgebunden.
Also werde ich wohl weiter auf Mindstorms NXT warten, denn für Lego hab ich schon eine ganze Menge Material. Und die RSXe machen ja auch Spaß.
Internet Tablet Talk - Gnumeric 1.6.2 Released - Tabellenkalkulation für das Nokia 770 Tablet. Wow.
Kopf in den Sand
Vogel-Strauß-Politik in der EU-Kommission:
Die EU-Kommission hält die Durchführung einer Verträglichkeitsstudie über die Auswirkungen der im Dezember vom EU-Parlament beschlossenen Richtlinie zur verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung derzeit nicht für erforderlich.
Weil man will ja nicht wissen, was für Auswirkungen die eigenen idiotischen Entscheidungen haben können. Dann kann man nämlich hinterher behaupten, man hätte es ja nicht vorher gewusst. Und vorher Planen - wo kommen wir denn da hin?
Man fühlt sich schon etwas missbraucht ...
... wenn in der monatlichen Traffic-Statistik 1.79 GB für normale Besucher stehen, aber 1.83 GB für Bots und son Zeug. Und wenn man dann feststellt, das 1 GB alleine an den Google-Bot verschwendet wurde, 0.5GB an Inktomi und immerhin noch 125 MB an den MSNBot. Irgendwie scheint das ganze Internet hauptsächlich von Bots gelesen zu werden, nicht von Menschen: Bots hatten 235071 Seitenabrufe, Menschen nur 114158 Seitenabrufe.
Wenn es irgendwann einen Terminator gibt, wird der warscheinlich von einer Internet-Suchmaschine kontrolliert ...
Mandelbrot Set - Labix - Beispielsource der mit PyGame Apfelmännchen auf dem Nokia Tablet malt.
Nokia 770 Internet Tablet
Jau, es ist da. Sehr nettes Teil - seit Dienstag hab ich es. Macht wirklich Spaß - die Integration von Bluetooth und WLAN ist ziemlich klasse gelöst, das Gerät kann mit jedem WLAN Kontakt aufnehmen. Sogar WPA und WPA2 - beides auch mit Zertifikat - funktioniert. Beim Pairing mit Bluetooth-Handys ist es etwas spröde und wählerisch, aber mit etwas Sturheit klappte es dann auch mit meinem Motorola E398.
Die installierte Software ist ganz brauchbar - der Browser ist halt ein abgespeckter Opera, sehr gut benutzbar und ziemlich vollständig in der Unterstützung von HTML, CSS und JS. Allerdings fehlen ihm ein paar der netten Features vom Opera für den Desktop - vor allem speichert er keine Passwörter die man eingegeben hat. Was bei einem Gerät ohne Tastatur doch eher umständlich ist, wenn man da immer wieder Passwörter eingeben muss.
Die Hardware selber ist gut gearbeitet - liegt nett in der Hand, ist deutlich kleiner als ich erwartet hätte und man merkt dem Gerät an, das der Hersteller mit kleinen Geräten Erfahrungen hat. Allerdings hätten sie dem Tablet gerne ein Scrollrad spendieren können, damit man zum Scrollen in Webseiten nicht immer den Stift und den Touchscreen nehmen muss. Die Cursortasten springen nämlich von Link zu Link in der Seite, sind also nicht direkt für das normale Blättern nutzbar. Bei Touchscreens bin ich halt immer etwas skeptisch, was die Langzeitnutzbarkeit angeht - viele von denen haben früher oder später (bei starker Nutzung eher früher als später) Defekte und Kalibrierungsprobleme.
Die Möglichkeit sich weitere Software draufzupacken ist natürlich klasse - vor allem sehr einfach gelöst. Man klickt einfach auf ein Debian-Paket und der installiert es. Spiele, Tools, Anwendungen - es gibt da schon eine ganze Menge. Sogar eine komplette Python-Portierung mit allen Bibliotheken für die Onboard-Entwicklung von Python-Programmen mit GUI für das Tablet gibts. Allerdings sollte man sich dafür wohl eine Bluetooth-Tastatur besorgen - diese witzige Tuch-Tastatur wäre vielleicht ganz interessant dafür.
Naja, die nächste Version der Software soll dann auch VOIP und IM unterstützen - das könnte nochmal etwas interessanter werden, wenn man da ein Bluetooth-Headset mit kombiniert, könnte das durchaus ein recht praktisches Gerät auch für Telefonie sein - zumindestens wenn ein freier WLAN Hotspot verfügbar ist.
Könnte sein, das ich mich jetzt dran mache mir eine Organizer-Software mit Django zu schreiben - denn die könnte ich dann über das Gerät überall abrufen und auch von normalen Rechnern aus benutzen. Wäre warscheinlich langfristig praktischer als diese ganzen nicht so richtig funktionierenden Synchronisationslösungen.
Schickt Münte in Rente
Denn er will den Renteneintritt mit 67 noch früher einführen als geplant. Sorry, aber in Zeiten in denen wir Rekordzahlen bei Arbeitslosen haben und Menschen über 45 als schwer und Menschen über 55 als garnicht vermittelbar gelten, ist eine Anhebung des Renteneintritts mit 67 eine absolute Frechheit. Vor allem, wenn man dazu dann noch die Hartz IV Regelung mit dem schrittweisen Abbau von privaten Rücklagen und Absicherungen anguckt. Soll der späte Renteneintritt jetzt garantieren, das auch ja jeder normale Arbeitnehmer vor Renteneintritt zum Sozialhilfeempfänger wird?
Solange Menschen in unserem Land nicht tatsächlich bis zur Rente arbeiten können, ist es eine bodenlose Frechheit, diese Zeit auch noch zu verlängern.
Verraten, überwacht und verkauft
Regierung will Daten an Wirtschaft verkaufen - Name, Adresse und Geburtsdatum aus den Personalausweisen. Die haben ja wohl einen an der Waffel?

Biometrischer Reisepass unsicher
Biometrischer Reisepass gehackt - ok, erstmal nur der holländische, aber:
Auch der neue deutsche ePass, der seit November vergangenen jahres ausgegeben wird, ist mit RFID-Technik ausgerüstet. Er ist mit 56 Bit verschlüsselt, was Experten ebenfalls für zu wenig halten.
56-Bit-Verschlüsselungen sind definitiv zu wenig heute - und wenn einige Komponenten des Schlüssels dann auch noch algorithmisch aus den Daten des Passes ermittelt werden, ist die Katastrophe perfekt. Das Ergebnis ist eben genau das Gegenteil vom gewünschten Ergebnis: es wird im Endeffekt die ganze Technik unsicherer, denn eine Kette ist nur so sicher wie das schwächste Glied.
Bisher ist das schwächste Glied der Mensch - ein Mensch muss beurteilen, ob ein Pass zu einem Benutzer gehört. Mit einer höheren Automatisierung und elektronischer Abfrage wird sich das verschieben - der Mensch wird Verantwortung auf die Maschine verschieben. Menschen sind so - sie vertrauen eher dem Computer als den eigenen Augen. Ist aber der biometrische Pass schwach, wird das Gesamtergebnis schwächer als die Kontrolle per Hand und per Mensch.
Dummschwätzer
'Nuff said:
Die Trendausgabe 3/2006, die die iBusiness-Redaktion gegenwärtig vorbereitet, enthält übrigens einen Ausblick auf die Zukunft nach dem gegenwärtig heiß diskutierten Web 2.0: Premium-Mitglieder erfahren kommende Woche, was uns bei Web 3.0 erwartet. !

Eiffel For OS X - das was draufsteht ist auch drin. Nur diese grauenhafte Hintergrundgrafik auf der Site ...
Just-In-Time-Scheme
plt-scheme bekommt einen JIT Compiler - was dann nochmal einen deutlichen Schub für DrScheme, das beste Scheme der Welt, bieten sollte. Bisher war es ja ein rein interpretiertes System, mit einer eigenen virtuellen Maschine - und die war schon verdammt flott. Aber ein JIT Compiler kann gerade bei grösseren Stringbergen oder Listenfressereien und Zahlenverwurstelungen einiges bringen. Es wird spannend, wie das sich dann gegen z.B. Gambit-C und Chicken darstellt.
Übergewichtig
sind die iLife und iWork Applikationsbundles von Apple: iLife 06 belegt 7.2 GB in der Vollinstallation und iWork 06 belegt 3 GB in der Vollinstallation. Wenn man beides draufpackt, hat man glatt 10 GB Plattenplatz weniger. Autsch. Das ist heftig.
ApplicationCatalog - Maemo Wiki - Anwendungen für das Nokia 770 Internet Tablet
Springer und die Ministererlaubnis
Springer war offenbar gegen Ministererlaubnis - aber da gings ja nicht um sie selber:
Für eine Anwendung der Ministererlaubnis im Pressemarkt ist aus verfassungsrechtlichen Gründen kein Raum", heiße es in dem Papier. Damals ging es um den Erwerb des Berliner Verlags durch die Holtzbrinck-Gruppe.
Diesmal werden sie sicherlich genau begründen können, warum das jetzt alles ganz anders ist.
Domain-Engel wird pampig
Wenn angebliche Domain-Engel gegen Bloghoster mit dem Anwalt drohen, steckt meistens eine beleidigte Leberwurst dahinter. In diesem Fall wohl ein mir bisher unbekannter Vogel, der aber scheinbar schon öfter auffällig geworden ist - und diesmal Lanu (der von DotComTod und BooCompany) wohl wegen ihrer Postings über ihn an den Kragen will - und mangels Impressum jetzt den Dirk Olbertz (den von blogger.de) meint zur Herausgabe der Daten zwingen zu können.
Wird ja sicherlich spannend, was da weiter passiert - wieder mal der Versuch zur Meinungsunterdrückung mit dem Anwalt. Ob das jetzt durch die Blogs gehende Rauschen seinen eh schon verdorbenen Ruf des Domain-Grabbers wieder aufbessert, ist wohl eher fraglich.
Wenn man dann allerdings sieht, das als Anwalt Syndikus mit im Spiel ist, wundert einen garnichts mehr.
Strickmoden - Stricken mit Strickmaschine, Strickdesign und Strickmuster - alles rund ums Maschinenstricken. Jaja, ich weiss, wirkt hier etwas deplatziert
ThoughtFix on the Nokia 770: USB Power Injector 2 - externes Batteriepack für das Nokia Tablet - auch für andere Geräte mit USB-Powering einsetzbar (iPod etc.). Zum Selberbasteln.
Fussball-Leinwände und Webseiten
Der Netreaper meint, ich solle etwas für Nordwalde trommeln, damit die ne WM-Leinwand zum Fussballgucken bekommen. Ok, ich weiss nicht so recht warum ich das den Nordwaldern antun soll, aber ok - ich wohn da ja nicht mehr
Was mich aber dann wirklich begeistert, ist die tolle Voting-Funktion, bei der vor dem Voting ein Captcha abgefragt wird. Welches nur Grussbuchstaben und Ziffern enthält. Die nur schwer zu unterscheiden sind, weil ein selten dämlicher Font gewählt wurde. Und der Clou: man soll keine Grossbuchstaben verwenden. Ist das ein Captcha mit eingebautem Intelligenztest?
Na egal, wenn ihr die Nordwalder in den Wahnsinn treiben wollt, voted halt für die Leinwand dort, auf das Horden von behämmerten Fussbalfans da rumstehen und Fussbal glotzen. Am besten beim Endspiel, und am besten wenn Deutschland früh rausfliegt und keiner mehr weiss, was er dort soll
Guido van Rossum und Web-Frameworks
Guido van Rossum fragt nach Webframeworks - an sich nix spannendes. Er hat halt bisher damit nix gemacht und will sich mal informieren. Stellt einige Behauptungen auf, die nicht ganz stimmen (z.B. das Djangos Templatesprache ähnlich zu PHP wäre), ist aber bei der wohl vorliegenden Kürze des "anguckens" verzeihlich.
Lustig wird es in den Kommentaren zu seinem Beitrag. Berge von Frameworks, die alle nicht fertig sind. Haufenweise Kommentare der Art "nimm XYZ, das ist toll und in den nächsten Monaten wird es bestimmt brauchbar" - ganz besonders häufig kommt das bei TurboGears als Vorschlag.
Sorry, was? Wenn ich ein Web-Framework suche, dann suche ich keines, das in ein paar Monaten benutzbar wird. Dann will ich eines, das jetzt und heute benutzbar ist und für das es jetzt und heute klare Aussagen zur Fitness gibt. Wir brauchen wirklich nicht noch mehr Webframeworks die nicht fertig werden.
Ich hab ja nix gegen Vielfalt an Frameworks - das macht das Leben spannend und interessant, weil man nie weiss, ob man auf das richtige Framework gesetzt hat - aber unfertige Frameworks die von ihren Benutzern gepitched werden als wären sie das beste seit geschnittenem Weissbrot gibts wahrlich mehr als genug.
Übrigens benutze ich genau aus diesen Gründen auch Django: das Zeug ist schon geraume Zeit im Einsatz und hat bewiesen, das es für grosse Sites und hohe Last geeignet ist. Es wurde aus echten Anwendungen rausgearbeitet und ist nicht das Nebenprodukt eines unwichtigen Web2.0-Dingens von dem ich außerhalb der TurboGears-Clique noch nie gehört hab. Es wurde auch nicht von einem Kid alleine zusammengedengelt, der sich für den neuen Einstein hält und meint das nur er weiss wie Frameworks zu sein haben. Und es ist auch kein Projekt, das im Prinzip schon seit über einem Jahr tot ist, weil der Autor selber schon längst was anderes macht. Und es wird nur deshalb als 0.9 derzeit bezeichnet, weil API-Änderungen und Aufräumarbeiten in den Innereien anstehen (was bei jedem Projekt das zwei Jahre lang im Lifebetrieb entwickelt wurde angebracht wäre) - nicht weil es nur zu 90% fertig wäre.
Natürlich wird jetzt nach diesem Artima-Beitrag alles auf GvR gucken und warten was er nimmt. Und natürlich springen alle Webframework-Autoren auf und ab und wollen sich bemerkbar machen. Und natürlich wird jedes Wort analysiert und dem anderen unter die Nase gerieben. Und eine ganze Reihe von Projekten werden kurzfristige Schnellschussänderungen machen, weil sie hoffen das GvR ihr Framework wählt. Was alles eine wirklich wahnsinnig sinnvolle Zeitverschwendung ist. Manchmal gehen mir diese Kinder in den OSS Projekten tierisch auf den Senkel.
"Bruder Johannes" gestorben
Auch wenn ich beileibe nicht immer seine Meinung und Haltung gutgeheissen habe, mit dem Tod von Johannes Rau geht auch ein gutes Stück NRW-Politik-Geschichte zu Ende.
Immerhin hat der Mann einen grossen Teil meiner bewussten Auseinandersetzung mit Politik geprägt - die meiste Zeit davon als Ministerpräsident von NRW. Er wird definitiv fehlen - auch wenn er manchmal ein recht konservativer Knochen war, und seine Predigten doch schon das eine oder andere Mal nervig waren. Irgendwie hat er trotzdem zu NRW gehört.
PythonForMaemo - Python for Maemo - Python auf dem Nokia 770 Tablet (die Versandbestätigung ist heute eingetroffen, hoffentlich trifft auch das Gerät bald ein) benutzen.
twill: a simple scripting language for Web browsing - in Python scriptfähiger Web-Client. Interessant für automatisierte Seitenabrufe und für spezialisierte Robots. Möglicherweise auch für das Testen von Webanwendungen.
Wir tun uns immer noch schwer
die Gleichberechtigung für Homosexuelle umzusetzen:
Homosexuellen Beamten mit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft steht kein Zuschlag wie Ehepaaren zu. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Die Lebenspartnerschaft sei keine Ehe, sondern ein eigenständiger Familienstand, entschieden die Richter. Der Gesetzgeber könne die Ehe gegenüber anderen Lebensgemeinschaften bei der Besoldung begünstigen. Dies verstoße weder gegen den Gleichheitsgrundsatz noch gegen das Diskriminierungsverbot nach Europarecht. (Az.: BVerwG 2 C 43.04).
Selten eine so an den Haaren herbeigezogene Begründung gelesen. Wir definieren einfach das ganze wie es uns passt, das spart dem Staat Geld und scheiss auf die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Diskriminierung findet nicht nur dann statt, wenn man eine einzelne Gruppe schlechter stellt als die anderen - sondern auch, wenn man eine einzelne Gruppe besser stellt als die anderen. Das der Gesetzgeber eine Hetero-Ehe besser stellen darf als eine Homo-Ehe ist absurd - und genau der Grund, warum die eingetragene Lebenspartnerschaft eben kein vollwertiger Gegenpart zur Ehe ist, auch wenn mancher Politiker was anderes behauptet.
Hirnfürze von Ex-Ministern
Ex-Minister Scholz will über deutsche Atomwaffen diskutieren - hoffentlich aber sonst niemand. Es gibt schon viel zu viele Atomwaffen in der Welt, wir brauchen garantiert keine deutschen Atombomben. Manchmal fragt man sich wirklich, was für Vollidioten sich alles in der Politik rumtummeln. Es gibt keine andere angemessene Reaktion auf nukleare Bedrohung als die totale nukleare Abrüstung. Wenn jemand Atombomben auf ein Land wirft, ist es völlig irrelevant für das Überleben, ob der angegriffene Staat auch Atombomben hat - und nein, das Drohszenario ist kompletter Blödsinn wenn man nicht auch bereit ist, diese Monstrositäten einzusetzen. Und genau damit beginnt dann der Wahnsinn.
Interessanter Hybride von Olympus
Olympus stellt eine Spiegelreflexkamera mit Vorschaubild vor - entweder über einen Hilfs-CCD mit AF-Unterstützung oder mit Spiegelarretierung über den Haupt-CCD. Letzeres hätten meines Erachtens die Hersteller schon lange einbauen können - denn für Makrofotografie wäre es ein echter Segen, wenn man für die ersten Einstellungen mit dem normalen Chip Vorschaubilder bekommen könnte.
Leichte Übertreibungen bei der Netzzeitung
Der Titel Kleinster erdähnlicher Planet entdeckt ist dann doch ein bischen strange. Ok, wenn man "erdähnlich" als "kreist um eine Sonne und ist kein Gasplanet oder Eisklumpen" definiert, mags hinhauen. Aber was bringt so eine Definition dann noch? 5.5x so groß wie die Erde, die Entfernung zur Sonne 3x so weit, die Sonne schwächer als die der Erde und die Temparatur um 220 Grad Minux - sorry, das ist wirklich nicht sonderlich erdähnlich ...
Spiele-Protokolle und Firewalls
Wenn sich mal jemand Second Life angucken will:
Second Life needs to connect to ports 443/TCP, 12035/UDP, 12036/UDP, and 13000-13050/UDP. You should configure your firewall to allow outbound traffic on those ports, and related inbound traffic.
Ok, also TCP ist mit NAT-Firewalls unproblematisch - aber scheinbar will das auch die ganzen UDP-Ports inbound haben. Und wozu braucht ein Gameclient 51 UDP-Ports in einem Block? Und wieso überhaupt so viele UDP-Ports? Denken Spieledesigner eigentlich manchmal auch über das nach, was sie da veranstalten? Im Fall von Second Life wohl nicht ...
Torvalds: insert foot into mouth
Linus meint mal wieder Ahnung zu haben - diesmal Lizenzen:
So fordert die neue Lizenz, dass mit der Software auch alle Schlüssel geliefert werden müssen, um die Software zum Laufen zu bringen, z.B. im Hinblick auf Trusted-Computing-Systeme, die eine Signatur der Programme verlangen können. Nach Ansicht von Torvalds erfasst die Regelung auch die privaten Schlüssel von Linux-Entwicklern und er sei nicht bereit, seinen privaten Schlüssel zu veröffentlichen.
Jo, klar, wenn ich eine Lizenz auf die absurdest mögliche Weise interpretiere, kann ich vielleicht bei genügend Idiotie auf eine derartig abwegige Idee kommen. Wenn er mir jetzt nur noch belegt, das sein privater Schlüssel nötig ist, um den Kernel lauffähig zu machen (denn genau darum gehts in dem entsprechenden Abschnit der GPL v3), dann würde ich ihm ja zustimmen. Wird allerdings schwer, denn ich hab bis jetzt immer alle Linux-Kernel zum Laufen bekommen, ohne das ich je irgendeinen Schlüssel gebraucht hätte.
Man kann gegen die Umstellung auf GPL v3 sein - es gibt im Kernel mit den extrem vielen Beiträgen und Autoren definitiv ein Problem einer Lizenzumstellung - aber der obige "Grund" ist schlicht und einfach hirnrissig.
Windows-Source offenlegen?
Microsoft gibt im Kartellstreit mit EU nach:
Im Kartellstreit mit der EU-Kommission hat der Softwarehersteller Microsoft nun doch eingelenkt und will den Quellcode des Computer-Betriebssystems Windows offenlegen.
Abwarten wie dieses Offenlegen denn dann aussehen wird. Ob tatsächlich jeder Windows-Lizenzinhaber sich die Sourcen angucken können wird? Und ob die Sourcen auch zum System passen? Und welche Teile vom Source ausgelassen werden? Wird die EU-Kommission in der Lage sein, solche Mogelpackungen zu erkennen?
Opera Mini: Gratis HTML-Browser fürs Handy startet weltweit - Golem.de - definitiv besser als die primitiven eingebauten Browser. Allerdings natürlich - bedingt durch Java - nicht unbedingt der schnellste.
Stigmatisierung von Jugendlichen schon in den Zeugnissen
Ganz toll, NRW kriegt wieder Kopfnoten:
Bewerten sollen die Lehrer nach den Plänen der nordrhein-westfälischen Landesregierung das "Arbeits- und Sozialverhalten" der Schülerinnen und Schüler, und zwar verbindlich für alle Klassen bis einschließlich der zehnten. Punkte wie "Lern- und Leistungsbereitschaft" und "Verantwortungsbereitschaft und Selbständigkeit" sollen mit klassischen Schulnoten von "sehr gut" bis "ungenügend" benotet werden. Im Zeugnis sollen aber auch Eigenschaften wie "Ausdauer und Belastbarkeit" und "Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit" genannt werden, ebenso besonderes schulisches und außerschulisches Engagement wie ehrenamtliche Mitarbeit in Jugendgruppen.
Damit Schüler schon in der Schule möglichst angepasst sind. Du engagierst dich politisch, aber leider in einer anderen Richtung als deine Lehrer? Egal, kriegste halt ne schlechte Note im Sozialverhalten. Was, du kriegst dafür dann später keinen Job, weil dich keiner will? Macht ja nix, gibt ja schon hunderttausende arbeitslose Jugendliche, da kann man dich gleich mit reinstecken. Du willst dich nicht in Kirchengruppen oder ähnlichem engagieren, weil diese ganzen Gruppen in deinem Kaff eh alles nur Kreuzfanatiker sind? Egal, schlechte Noten im ausserschulischen Engagement sind sicherlich kein Problem bei der Jobsuche. Was, du hast Probleme mit deinen Mitschülern und wirst von denen ausgegrenzt, z.B. weil denen deine Hautfarbe oder Nasenform nicht passt? Du bist eben nicht kooperativ genug und nicht teamfähig.
Es gibt gute Gründe, warum diese unsäglichen Kopfnoten rausgeflogen sind. Sozialverhalten ist nämlich schlichtweg nicht mit Noten bewertbar - noch viel weniger als Wissen oder Leistung (da ist schon die Konzentration auf wenige Schlüsselmomente im Schuljahr ein Problem - das wirkliche Wissen wird nicht bewertet, sondern die Leistungsfähigkeit an den Klausurzeitpunkten).
Aber natürlich sind sie unsagbar praktisch, wenn man angepasste Duckmäuser züchten möchte. "Kind, mach bloss keinen Ärger in der Schule, die Note für soziales Betragen kann über deinen späteren Job entscheiden" - ich hör schon so manche Eltern ihre Kinder "einnorden". Linke Jugendgruppe? Nix da, Jobgefährdend. Ausrutscher im Leben? Katastrophe, kann nur mit mehrjährigem Arschkriechen beim Lehrer ausgebügelt werden.
Oh ja, wir kriegen das beste Schulsystem Deutschlands in NRW. Fragt sich nur, für wen das Schulsystem das beste sein soll - für die Schüler wohl nicht
T-Online darf Nutzungsdaten nicht speichern
Mal sehen wie lange das Urteil gegen T-Onlines Datenspeicherungen bestand haben wird:
Die Wirkung des Darmstädter Urteils ist womöglich nur von kurzer Dauer. Weil das EU-Parlament im Dezember beschlossen hat, alle Internet- und Telefonverbindungen auf Vorrat zu protokollieren, wird es auch in Deutschland ein entsprechendes Gesetz geben. Fraglich ist jedoch, ob die so genannte Vorratsdatenspeicherung mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Grundgesetz? Was für ein Grundgesetz? Schert das noch einen Politiker? Wir haben keinen verfassungsgemäßen Haushalt, die Schnüffelaktivitäten des Zolls wurden verlängert, trotz gegenteiligem Urteil und was sonst noch so alles in letzter Zeit das Grundgesetz untergraben hat. Was ist da ein bischen Vorratsdatenspeicherung?
GVU soll Raubkopierer gesponsert haben
Bei so viel Dreistigkeit der Rechteabzocker fällt einem glatt kein weiterer Kommentar mehr ein:
Nach gemeinsamen Recherchen des Computermagazins c't und des News-Portals onlinekosten.de weisen Indizien darauf hin, dass die GVU bei ihren Ermittlungen gegen Raubkopierer die Grenzen des Erlaubten überschritten hat. Die Redaktionen erhielten bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten, die mittlerweile von einer zweiten Quelle bestätigt wurden. Danach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene regelmäßig bezahlt haben. Auf diese Weise sei sie an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen. Zudem soll sie Hardware zur Ausrüstung der Plattform beigesteuert haben.
Jean-Remy von Matt entkollert - dafür neidisch
Schon witzig, wenn ein angeblicher Kommunikationsprofi so deutlich seinen Neid raushängen lässt:
Viele von Euch schreiben, ich hätte mit meiner Mail ein Eigentor geschossen. Okay, eins vielleicht. Aber wie viele Eigentore schießt ihr gerade, indem Ihr mein Schlagwort „Klowände des Internets“ teils empört, teils genüsslich aufgreift im Sinne eines Agenda Setting verbreitet? Bei Technorati.com war der Suchbegriff zeitweise auf Platz 3!
Tja, so ist das nunmal - es gibt auch andere, die einen Begriff ausschlachten können. Und in den Blogs ist nunmal die Klowand angesagter als der du-bist-Deutschlang-Unfug.
Und zu der angeblichen "Entschuldigung" - sorry, aber das ist eine Entschuldigung, die man so auch von Politikern liest - nichtssagend, schwammig und als einzige Aussage daraus kann man bestenfalls ein trotziges "und ich hab doch recht!" rauslesen. Tja, Marketinghansel halt. Vorne ne grosse Klappe, aber nur ein empfindliches Seelchen und keine Kenne dahinter.
Microsoft macht die Schotten gegen OSS dicht
Erstmal sollen nur noch signierte Treiber akzeptiert werden:
Was Microsoft in seiner Dokumentation als Sicherheitsgewinn und als für Digital Rights Management (DRM) unverzichtbares Feature verkauft, hat einen schalen Beigeschmack: Eine solche Signatur kann bislang nur erstellen, wer sich bei Verisign mit entsprechenden Zertifikaten eindeckt und dafür pro Jahr rund 500 US-Dollar berappt.
Aber von den signierten Treibern (mit denen Open-Source-Treiber schon ein echtes Problem kriegen werden) zu den signierten Anwendungen ist es nicht weit. Und für Open Source Projekte ist es in der Regel nicht so einfach, das Geld für Zertifikate zu bekommen.
pyvm home - eine weitere Python-Implementierung. Ein eigener Bytecode-Interpreter und ein Python-Compiler, der in Python geschrieben ist. Klingt fast wie PyPy meets Parrot - allerdings unter Beibehalt des Python Bytecodes.
A P R E S S . C O M : Practical Common Lisp - gibts jetzt auch als freien PDF Download (auf die Free Download Seite gehen und dort runterladen).