Am Rande notiert ...

41MP Nokia 808 smartphone hints at pixel-binning future for small sensor cameras. Ich hab ja beim ersten Lesen auch gestutzt – 41 MPixel in einem Handy klingt bescheuert, und Symbian klingt nicht wirklich zukunftsgerichtet. DPreview nimmt mal etwas auseinander, was diese 41MPixel genau bedeuten – der Chip ist deutlich größer, die Pixel sind also nicht wirklich kleiner als bei normalen 8 MPixel Handy-Kameras, mehrere Pixel werden für ein übliches Zielbild im 5-8 MPixel Rahmen zusammengefasst (die volle Auflösung ist optional aber auch verfügbar) um dadurch dann Rauschen und andere Artefakte zu verbessern. Von daher am ehesten mit dem Foveon-Konzept vergleichbar, bei dem liegen die Pixel halt nur voreinander anstelle nebeneinander. Symbian ist aber unabhängig vom Fototeil trotzdem nicht zukunftsträchtig.

Temporal Keys, Part 2 | Experimental Thoughts. Man lernt doch immer wieder was neues über PostgreSQL – diesmal PERIOD, ein Datentyp, der Zeitspannen umfasst, und EXCLUDES, eine weitere Form von Constraint auf Tabellen, mit denen sich zusammen mit PERIOD dann Überlappungen von Zeiträumen schon im Datendesign vermeiden lassen. Unter Dynamics AX gibt es sowas in Form der Date Effectivity, wobei das dann noch etwas weiter geht, weil auch automatisches Anlegen neuer Bereiche, Gap-Freiheit von Zeitleisten etc. abgebildet werden, wärend das hier nur die Grundlagen für überlappungsfreie Datensätze sind. Andererseits lässt sich das ja auch wesentlich breiter nutzen, da man beliebige EXCLUDES-Constraints formulieren kann.

ResponsiveSlides.js · Responsive jQuery slideshow. Bin ja Lightbox-Fan, aber diese kleine Library gefällt mir so auf den ersten Blick auch gut – sie ist simpel und einfach einzusetzen und macht nicht tausend Sachen auf einmal, sondern zeigt einfach nur Bilder in einer Slideshow. Speziell zur Animation von Headergrafiken zum Beispiel könnte das ganz interessant sein.

6: Sony infrared conversion service. Interessant – wenn ich irgendwann mal eine Sony über habe (und mir 250 Euro in der Tasche locker sind – also warscheinlich nie), könnte man das ja in Anspruch nehmen. Infrarot-Fotografie ohne Filter ist jedenfalls recht interessant.

The Julia Manual. Hmm, noch nicht so sicher, was ich von dieser Sprache halten soll, aber interessant klingst halt schon – eine Art Matlab, aber auf LLVM aufbauend und sprachlich deutlich renoviert, mit einigen interessanten Ideen (z.B. werden Julia-Ausdrücke intern in einer  Julia-eigenen Datenstruktur gespeichert, so dass man echte Makros realisieren kann).

Deutsche Tastaturbelegung unter Parallels, VMWare, BootCamp und VirtualBox – Info – Schirmacher. Weil ich es gerade brauchte – damit werden die Sonderzeichen die man bei der Programmierung ja nun doch öfter mal braucht auf Mac-ähnlichere Tasten gelegt. Nicht perfekt, aber deutlich besser als die Standard-PC-Belegung, denn da das MacBook in der Regel keine Kennzeichnungen dieser Spezialzeichen hat, sucht man sich sonst den Wolf.

Mac Developer Tips » How to Uninstall Xcode. Gibt auch einen offiziellen Weg, wie man XCode los wird. Nur mal so verlinkt, denn leider kann XCode zwar dynamisch nachladen aus dem Netz was man braucht, aber nicht wieder loswerden – dafür darf man das XCode-Zeug löschen und dann neu (kleiner) installieren. Alleine die iOS Klamotten brauchen nämlich 6G, da kann man richtig was sparen wenn man nicht vor hat das iPhone zu programmieren.

Xcode, GCC, and Homebrew. Schaut gut aus – Apple liefert ein bare-bones GCC Paket mit allen Frameworks, damit braucht man nicht mehr das Monsterinstaller-Teil aus dem AppStore laden, sondern kann sich mit einem 170 MB Paket begnügen und trotzdem zum Beispiel Homebrew benutzen um Open Source OSX Programme zu kompilieren (jedenfalls solange sie keine explizite XCode-Features benutzen). Gerade wenn das eigene Programmieren eh in anderen IDEs statt findet und mit anderen Sprachen ist es ganz nett auf die 8 GB die ein installierter XCode belegt verzichten zu können. Ich überlege stark, ob ich meinem Air nicht auch diese Schlankheitskur angedeihen lassen sollte.

stochastic-technologies/goatfish – GitHub. Schaut interessant aus, ein kleines Python-Modul welches SQLite als Persistenzlayer für beliebige Objekte benutzt. Nicht auf dem Level eines ORM, sondern eher auf dem Level eines komplexeren Key-Value-Stores. Ganz interessant für die üblichen kleinen Hacks bei denen man mal schnell Objekt-Persistenz braucht, aber aufgrund der simplen Strukturen eigentlich keinen Sinn in einer ausgebauten Datenmodellierung sieht – oder wenn man während des Prototypings noch gar nicht weiss, wie die Strukturen aussehen werden.

Versteckt in diesem Concatenative IRC Log vom 6.1.2012 findet man etwas von Slava, dem Factor-Entwickler, über dessen (also Factor, nicht Slava) Zukunft – ein paar Bugfixes für die 0.95 plant er noch, aber dann ist für ihn das Projekt im Prinzip abgeschlossen. Schade, denn Factor war immer wieder interessant zum Rumspielen und von den vielen Sprach-Projekten eines der spannenderen, aber in der letzten Zeit ist es doch etwas still darum geworden. Jetzt weiss ich auch warum. Ob die Community genug Power hat um da weiter zu machen wo er aufhört, ist bei der Größe der Community eher fraglich – ja, ein paar Leute sind aktiv und auch durchaus aktiver als er, aber Slava war oft der treibende Faktor (haha) in der Entwicklung und Integration neuer Konzepte und Ideen.

Camelot – See it. Auf jeden Fall mal angucken: das ist ein Python Paket mit dem aus Modellbeschreibungen mit SQLAlchemy automatisch QT GUIs produziert werden. Inspiriert vom Django Administrator liefert es einen schnellen Einstieg in Modell-orientierte Programme, und könnte daher im Bereich von einfachen DB Anwendungen durchaus als eine Art 4GL benutzt werden – und da Python drunter steckt, gibt es all die weiteren Möglichkeiten von Python gleich dazu. Und wenn man das mit SQLite kombiniert, könnte sowas auch recht nett für die üblichen kleinen Desktop-Tools sein, die man so im Laufe seines Lebens zusammendengelt.

generateDS 2.7b : Python Package Index. Ein Kollege hat das gerade gefunden, schaut ganz interessant aus – es generiert aus XSD Files Python Klassenstrukturen. Nicht das sowas unbedingt nötig wäre in Python, aber gerade diskutierten wir darüber, wie man aus einer XSD ein Django-Modell generieren könnte, das Tool hier könnte da ein Ausgangspunkt sein.

zenphoto-publisher – Lightroom 3 Publisher plugin for Zenphoto. Vielleicht auch mal angucken – damit kann ich dann von Lightroom aus direkt nach ZenPhoto exportieren. Ich hab zwar in der Regel meine Bilder in meinem Blog, aber für größere Mengen ist das etwas hakelig, da wäre eine alternative Site für Galerien ganz praktisch, zumal ich ZenPhoto dann wieder in WordPress integrieren kann.

“Collection Publisher” Lightroom Plugin. Hmm, das sieht gut aus – ich könnte damit aus Lightroom heraus meinen Photos-Folder in der Dropbox einfach und simpel verwalten, wenn man automatisch virtuelle Kopien anlegen lässt (was man bei den Collections angeben kann), tritt man sich nicht mal auf die Füße was Änderungen angeht (und es wird in Lightroom nicht extra Platz verbraten, nur in dem Dropbox-Ordner).

CoRD: Remote Desktop for Mac OS X. Hmm, mal angucken, soll gut sein – besser als der Client von Microsoft.

Ich mag ihn ja immer noch gerne lesen und finde, er war einer der besseren Extra 3 Leute. Hier erklärt er, warum das Urheberrecht aus Sicht eines Urhebers vielleicht gar nicht so urheberrechtlich doll ist. Ziehe jeder seine Schlüsse daraus, was das über die EU-Kommission sagt, die immer noch auf Teufel-komm-raus ACTA durchprügeln will und wegen der Proteste jetzt ganz doll schmollt.

Weil es kein Urheber-, sondern ein Verwertungsrechtsabkommen ist. Ein Beispiel: Die Süddeutsche Zeitung druckte Interviews und Texte über Produktionen meiner Firma. Wir stellten es – stolz, na klar – auf unsere Homepage. Eine Anwaltskanzlei mahnt uns ab, und wir zahlen der Süddeutschen jedes Mal 500 Euro für Content, der auf unserer Urheberei beruht. Anderes Beispiel: Der Westdeutsche Rundfunk hat im großen Verlegerbeschwichtigen der WAZ-Gruppe seine Archive geöffnet. Ergebnis : Wenn ich einen alten Beitrag von mir herzeigte, kann mich sowohl die Westdeutsche Allgemeine Zeitung wie auch der WDR verklagen; der Einzige, der definitiv keine Rechte an seinem Werk hat, bin ich – der Urheber. ACTA verstärkt die Macht der Vermarkter gegen Verbraucher und Urheber entscheidend weiter; es ist ein Selbstmordversuch für ideengetriebene Volkswirtschaften. Der Furor vieler Piraten, bei der Gelegenheit das Urheberrecht gleich mit abzuräumen, macht es schwer mitzudemonstrieren.

via Die Woche: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch? – taz.de.

IdleX – IDLE Extensions for Python. Da gibt’s tatsächlich ein Projekt, das IDLE auf die Sprünge helfen will und der doch eher stiefmütterlich behandelten Standard-IDE von Python eine ganze Menge neue Tricks beibringt.

Practical Common Lisp – Crawling InterfaceLift with Common Lisp – second try. Interessanter Durchlauf eines einfachen Projektes in Common Lisp bei Einsatz von Quicklisp. Mach wirklich einiges einfacher als wenn man roh in CL programmiert und die ganzen Pakete und Systeme von Hand verwaltet. Das Beispielscript sollte man allerdings nicht unbedingt laufen lassen, denn es verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Interfacelift (und ist nicht wirklich nett zu deren Servern).

arskom/rpclib – GitHub. Da ich letztens soaplib hatte, das hier ist der Nachfolger dazu. Die Kollegen haben damit wohl auch schon Erfahrungen gesammelt (positive Erfahrungen).

Howto to rebuild Debian packages. Weil ich es gerade mal wieder hatte – wichtig vor allem der Hinweis auf dch –local blah, damit man Versionsnummern bekommt, die von den offiziellen abweichen und damit nicht automatisch mit der aktuellen Version aus dem Debian Repository überschrieben werden.

Laurence Tratt: Fast Enough VMs in Fast Enough Time. Interessanter Artikel des Entwicklers von Converge (eine Sprache die Ideen von Lisp – Makros – und Python – Einrückung für Scope und teile der Syntax – aufgreift und zusammenführt) über RPython, die Grundsprache hinter PyPy. Damit versteht man auch ein bischen mehr welche Rolle RPython genau spielt (nämlich die Implementationssprache für Interpreter, die automatisch einen JIT erhalten).

Google Wallet PIN cracked on rooted Android devices | The Verge. Na das ging ja schnell. Ich kann mir ein gewisses Grinsen nicht verkneifen. Google sollte wirklich bessere Leute für die Implementierung von solchen Sachen haben.

ladon 0.7.0 : Python Package Index. Und der hier klingt so ein bischen wie mein alter Toolserver – also ein einfacher Weg um Python-Code als Service bereitzustellen. Dabei wird ebenfalls SOAP unterstützt.

suds. Nur ein SOAP Client für Python, aber dafür explizit die wichtigen Binding Styles (RPC/Literal, RPC/Encoded und Document/Literal) genannt.

About — soaplib v2.0.0beta documentation. Und noch eine neuere SOAP Library für Python, ebenfalls deutlich mehr Aktivität als bei SOAPpy.

pysimplesoap – Python Simple SOAP Library. Klingt als ob ich mir das mal angucken will, denn da sind einige Sachen drin die in SOAPpy fehlen (und da SOAPpy nicht mehr weiter entwickelt wird, ist das eh interessant).

Smile and SmileLab Home Page. Hmm, zum Rumspielen vielleicht nicht uninteressant – Datenanalyse und grafische Aufbereitung mit AppleScript in einer Scripting-Umgebung. Features sehen ganz interessant aus (Diagramme, XML, TCP, HTTP Server und Client …) aus.

Tour de France: Radprofi Contador für zwei Jahre gesperrt. Gut, dass dieses alberne Gehampel (nur durch den recht absurd agierenden spanischen Radsportverband verursacht) endlich zuende ist. Auch wenn sich mitlerweile bei Aberkennung von Tour-Siegen auch nur noch Gähnen einstellt (und Armstrong ja leider seine Siege gelassen werden).

python4delphi – Embedding Python within a Delphi application. Tuts angeblich auch mit Lazarus und Free Pascal, und wohl rudimentär auch unter OSX. Könnte für eines dieser verrückten Projekte die mir immer noch im Kopf rumspuken interessant sein.

Für diese Recherche befragte Anwälte reagieren zudem erstaunt, dass Wulff seinen Namen über mehr als 15 Jahre gratis einer Sozietät zur Verfügung gestellt haben will, ohne dafür honoriert worden zu sein oder Absprachen über eine spätere Kanzlei-Rückkehr getroffen zu haben. Der Geschäftsführer einer Großkanzlei etwa, die selbst ehemalige Regierungsmitglieder beschäftigt, nennt Wulffs Darstellung gegenüber tagesschau.de „absolut lebensfern“: „Dass ein Politiker sein Renommee und damit ja auch seine Kontakte aus purer Nächstenliebe zur Verfügung stellt, ist mir nicht bekannt, üblich sind üppige Honorare“ erklärte der Anwalt, der namentlich nicht genannt werden will.

via Bundespräsident Wulff verschwieg Beziehung zu Geerkens. Manchmal braucht man garnichts mehr dazu zu schreiben, zu den Nachrichten, manchmal sprechen die einfach nur für sich.