Am Rande notiert ...

vim-orgmode – Text outlining and task management for Vim based on Emacs‘ Org-Mode : vim online. Wer OrgMode will, aber die Emacs Tastenbelegung einfach nur krank findet (was ca. 99% aller VIM User sein könnten), gibt jetzt OrgMode auch für VIM. So als Plugin. Ich selbst benutze ja meistens VimWiki, aber vielleicht guck ich mir den VimOrgMode auch mal an, klingt ja recht interessant (allerdings habe ich VimWiki mit Trunknotes verbunden um auch unterwegs Sachen zu editieren – aber dafür gibts ja auch eine iPhone App).

AirPrint Activator v2.0 « Netputing. Geblogmarkt für später – damit kann man seine Drucker im Netz und den PDF-Konverter auf dem Mac als AirPrint Drucker freigeben, so dass man auch vom Sofa vom iPad aus Drucken kann (und da man auch auf einen PDF Konverter drucken kann, muss man nicht einmal Papier verschwenden).

About Weavrs. Social Media Bots. Definiert durch Keywords rennen sie los und simulieren eine definierte Persönlichkeit. Können durch Filter und Themen noch gesteuert werden. Und hier jemand der mit den Bots jetzt loslegt und mehrere „Persönlichkeiten“ in G+ als Antwort auf „Real Namen Pflicht“ loslässt. Natürlich wird sowas auch nicht Google davon überzeugen, dass die Real-Namen-Policy komplett Banane ist. Aber lustig isst schon.

Textastic – Syntax highlighting text editor, FTP, SFTP, Dropbox – for iPad. Den Editor benutze ich auf dem iPad – integriert auch mit PythonMath, denn es hat „open in…“ und Dropbox integriert.

Python Math | Python for iPhone/iPad/iPod Touch. Ziemlich cool, das ist ein echt brauchbares Python auf dem iPad. Keine GUI module oder sowas – nur eine leicht erweiterte Shell und die Standard Library sowie sympy. numpy, scipy und matplotlib sind in der Überlegung. Implementierung ist erstaunlich brauchbar – für kleine Spielereien reichts und man kann das Transcript per Mail exportieren und Files per „Öffnen in …“ Funktionen z.B. aus Mail oder Dropbox holen.

Throwable Panoramic Ball Camera // Jonas Pfeil. Das ist doch mal ein richtig cooles Konzept. Ein Ball mit Polsterung und reingebaut eine Menge kleiner Kameras, die gerade so angeordnet sind, dass der Ball ein volles Rundum-Panorama machen kann auf einen Klick. Man wirft den Ball einfach hoch und kriegt das Panorama zurück. Way Cool. Will haben!

Diaspora* Advanced Sharer. Noch so ein Diaspora-Share-Button, der hier wird bei github gehostet (und ist demnach auch „klaubar“ für Eigenhosting). Bietet eine Auswahl von Pods die man benutzt hat – nicht nur ein einziger Pod. Also für diejenigen interessant, die auf mehreren Pods sind.

Cleaning… – Marco.org. Da ist doch noch einiges etwas seltsam bei iOS 5. Hier das Problem der cache und tmp Verzeichnisse, die jetzt sehr viel aggressiver bereinigt werden, was dazu führt, das manche Anwendungen wesentlich öfter Daten aus dem Netz holen müssen (oder gegen die Apple Guidelines verstoßen und Dokumente doch im Cache speichern). Betrifft vor allem Offline-Reader, denn deren Inhalte sind ja per Definition rekonstruierbar, gehören also in den Cache – dort werden sie aber unter Umständen mal eben beseitigt, was das ganze Offline-Readen ad absurdum führt. Ungut.

Bundestrojaner-Artikel-Sammlung – Farlion Inside. Weils ja doch langsam unübersichtlich wird, hier eine sehr vollständige und ausführliche Linksammlung zum Thema Bundestrojaner, der übrigens jetzt doch auch beim BKA im Einsatz war. Aber natürlich nur in einer abgewandelten Version, was wir natürlich alle glauben, weil die uns ja gerade erst heftigst im Dementi belogen haben.

Service to share on any Diaspora* pod [Basshero.org]. Mal geblogmarkt, das sieht schon ganz ordentlich aus. Ein Share-on-Diaspora Button, der erstmal den Benutzer nach seinem Home-Pod fragt und das dann in einem Cookie speichert, damit dieser Share Button auch wirklich mit allen Pods zusammenarbeiten kann. Könnte ich vielleicht mal in ein WordPress Plugin umbauen und in mein Blog integrieren – da dann alles von meinem eigenen Blog kommt, gibts da auch nicht die Probleme wie mit den anderen Share/Like/Tweet Buttons (und damit brauchts nicht so kompliziert wie mit FB, Twitter oder Google+ laufen).

How to speed up the Android Emulator by up to 400%, Nuxeo Developers Blog. Mal geblogmarkt, denn wir werden wohl demnächst etwas mit Apps rumspielen und der Android Simulator ist grottenlahm – damit zu testen macht fast keinen Sinn, da man gerade bei Phonegap Anwendungen das Browserrendering mit Papier und Bleistift und Radiergummi überholen könnte, so langsam ist der Bildaufbau. Mit der Lösung hier hat man zwar keinen exakten Test eines Android-Gerätes, aber zumindestens für die ersten Feeling-Tests sollte es ausreichend sein, da es gerade bei Phonegap eher darauf ankommt, dass die Rendering-Engine die gleiche ist als darauf, dass die CPU die gleiche ist.

A Lesser Photographer – A Manifesto. Habs ja nicht so mit Manifesten, aber hier hat einer einfach nur mal seine Gedanken über Fotografie zusammengeschrieben und sie auf 10 für ihn wesentliche Punkte reduziert. Interessant daran: er hat bei der Gelegenheit sein Equipment drastisch reduziert. Und liefert in seinem Manifest die Ratio dafür. Viel sinnvolles kompakt zusammengeschrieben, da kann man ruhig mal reingucken, da wird man nicht dümmer von.

Staatstrojaner auch in NRW – WDR 2 Der Sender. Gerade im Radio Bericht gehört – und wieder geärgert. Wenn man mehrfach von jemandem belogen wird, warum glaubt man dann wilde unüberprüfbare Behauptungen? Die angebliche „Konfiguration“ des Trojaners ist für die Polizei machbar, die Entwicklung aber nicht? Haha, sehr glaubwürdig. Und die Konfiguration sowie der Einsatz – das sind digitale Spuren, die sind zum Einen trivial fälschbar (ausser es gäbe ein brauchbar kryptografisch signiertes Audit) und zum Anderen eben nicht mehr nachträglich nachvollziehbar. In den Unterlagen über die Fälle steht nur das drin, was der jeweilige Beamte gesagt hat. Ob das stimmt, kann kein Datenschützer und kein Anwalt nachträglich mehr herausfinden – ausser der Trojaner wird auf Geräten gefunden und untersucht. Und genau das ist mit dem bayrischen Trojaner passiert – und die Untersuchung durch den CCC hat ja nun nicht von deaktivierten Features gesprochen, sondern von aktiven Funktionen. Also nochmal, warum glauben immer noch Teile der Presse den Behauptungen der Landeskriminalämter und Politiker?

Kodak Said to Weigh Bankruptcy Filing to Clear Path for Selling Patents – Bloomberg. Outch – das wäre heftig, unter andrem für Leica. Denn deren digitalen Ms bekommen den digitalen Teil von Kodak. Und das könnte dann auch für M8 und M9 Benutzer negativ werden, wenn es dort keine Ersatzelektronik mehr gibt. Ich bin da ja schon einmal von Kodak gebissen worden, als meine DCS 520 gestorben ist (und zwar nur der digitale Teil von Kodak – der analoge Teil von Canon war problemlos).

Ricoh GXR A12 Field Report – immer wenn man meint seine Entscheidung zu haben, kommt jemand und wirft wieder alles hoch und man sortiert von vorne. Klar, die von mir favorisierte NEX 5n hat warscheinlich die besseren Features gesamt – aber der fehlende Anti-Aliasing Filter reizt mich echt, auch die Tatsache, das hier auch Mikroprismen zur Optimierung der Abbildung mit M-Optiken zum Einsatz kommen. Naja, werde ich halt noch ein paar Weilen Grübeln. Aber auch nach dem Artikel wird es wohl beim NEX System bleiben – denn mit der M8 habe ich schon eigentlich eine Kompromisskamera, die GXR liefert nicht wirklich viel das darüber hinaus geht – und die technischen Spielereien (Video und Panoramen) machen mit der NEX einfach Spaß. Zumal in dem verlinkten Text vermutet wird, dass die 5n auch schon einen eher schwachen AA Filter hat.

Fujifilm FinePix X10. Bin ja ein Sucker für gut gemachtes Retro-Design und das hier spricht alle Trigger bei mir an. Wobei ich dann doch warscheinlich Probleme hätte die Ausgabe von 599 Euro für einen 2/3″ Chip mit fest montiertem 28-112mm Äquivalent Objektiv und einem reinen optischen Tunnelsucher zu rechtfertigen. Aber allein schon die Tatsache, dass Fuji sich die Mühe einer Pseudobelederung gemacht hat. Nett.

Bundestrojaner: Die Privaten hinter dem Bundestrojaner | Politik – Frankfurter Rundschau. Jaja, aber das BKA hat ja schon dementiert. Wird bestimmt noch lustig, gerade weil hier auch mal die „normalen“ Medien das ganze aufgegriffen haben – und wenn Merkel und Konsortien auch Blogs und ähnliches ignorieren, sowas wie die FAZ tut denen ziemlich weh wenn sie es von ihren Pressesortierern vorgelesen bekommen.

Normal ignoriere ich Techcrunch ja, aber die haben diese Story nunmal als erste (jedenfalls hab ich sie noch nicht woanders gesehen):

Now, some company called VS Technologies is suing Twitter, alleging that it infringes on a patent of theirs, entitled “Method and system for creating an interactive virtual community of famous people”. For real? For real.

via Twitter Gets Sued For Letting Famous People Interact Online | TechCrunch.

SuperCollider » About. Das hier ist was unter dem vorigen Projekt als Basis benutzt wird. SuperCollider hat seine eigene Programmiersprache, kann also auch für Live Coding und ähnliches verwendet werden.

Home // Overtone. Bin ja immer begeistert von Krachmachern – das hier ist ein Tool zur interaktiven Soundprogrammierung und Livecoding und Instrumentenbau (also digitalem natürlich), und das ganze in Clojure geschrieben. Vielleicht für den einen oder anderen ein Grund sich mal Clojure näher anzugucken.

Henri Cartier-Bresson | Adam Marelli Photo. Ein interessanter Artikel der die geometrische Basis von HCB Fotos betrachtet und dadurch einen Aspekt der Fotografie von HCB verständlicher macht.

Chaos Computer Club: Der deutsche Staatstrojaner wurde geknackt – Aktuell – FAZ. Das ich mal auf die FAZ verlinke. Und dann noch auf einen Artikel, in dem der CCC von der FAZ als Fachquelle herangezogen wird. Aber sowas passiert halt wenn die eigene Exekutive die Bürger verscheißern will und mal eben so verfassungswidrige Trojaner baut, die dann die Bürger ausspionieren sollen. Und dabei dann z.B. auch so praktische Sachen macht, wie beliebig nachladbaren (und damit ungeprüften) Code realisiert – und das ganze dann als einzige „Sicherheit“ eine Prüfung auf eine IP Adresse auf einen Weiterleitungsserver in den USA hat. Was ja nochmal wieder richtig toll ist. Oh, und man kann mit der Software auch problemlos Daten auf den Computern der Verdächtigen deponieren. Und natürlich ganz ohne Kontrolle. Das würde natürlich kein Ermittler tun, das wäre ja illegal. Ungefähr so illegal wie der ganze Trojaner. Und wir trauen natürlich den Leuten, die solche Sachen konstruieren, oder?

Zeitzonen: tz-Datenbank wegen Klage abgeschaltet. Das ist wohl wieder einer der extra-absurden Fälle von Patentabzocke. Zeitzonen sind wohl kaum Copyright dieser albernen Firma und die banale Zusammenstellung von Fakten die einem nicht gehören hat nun wirklich keine Schaffungshöhe die man groß schützen muss. Patenttrolle nerven.

oryx-editor – Web-based Graphical Business Process Editor. Gerade für einen Kollegen rausgesucht und sieht ganz interessant aus – sollte ich mir mal näher angucken was das eigentlich macht. Für einige Arbeitsprojekte könnte das ganz spannend sein.

virtualenvwrapper 2.10.1 — virtualenvwrapper v2.10.1 documentation. Hmm, hatte ich glaube ich schon mal, aber da ich mitlerweile fast ausschließlich mit virtualenv arbeite sollte ich es mir nochmal angucken – das scheint wirklich einiges zu vereinfachen (allerdings scheint es davon auszugehen, dass alle Umgebungen in einem Hauptverzeichnis liegen, da müsste ich warscheinlich ein bischen was bei mir anpassen).

Straight Talk on Event Loops. Nach seinem wunderschönen Rant „Node.js is Cancer“ geht Ted Dziuba nochmal etwas mehr darauf ein, was mit reinen async-event-Lösungen wie node.js das Problem ist. Als Programmierer eines recht alten Projektes in Python – dem Toolserver for Python – kann ich das ganze durchaus nachvollziehen. Gibt gute Gründe, warum ich in die eventloop integrierte Threads für parallele Verarbeitung bei Bedarf realisiert habe. Dieses „async ist schneller und besser als threads“ ist genau so ein Hype-Unfug wie „NoSQL ist schneller und besser als SQL“ und anderen Säuen die derzeit so durchs Dorf getrieben werden.

Glass cover replacement for Sony NEX LCD screen | Photoclubalpha. Mal geblogmarkt, das könnte sich für meine NEX 3 auch lohnen – das Display sieht ja jetzt doch schon eher doof aus mit der abgerubbelten Anti-Spiegel-Beschichtung.  Zumindestens den nicht mehr sonderlich gut funktionierenden Film entfernen könnte ich – nach Reporten anderer User soll wohl das Glas darunter alleine auch ziemlich gut sein.

The Olympus 45 1.8 Micro 4/3 Lens Review by Steve Huff. Ok, bei Steve muss man immer etwas den Enthusiasmus abziehen, aber das 45/1.8 klingt wirklich sehr spannend. So langsam kommt das Micro 4/3 System wirklich ins Rollen. Einige der letzten Objektive die angekündigt wurden und tatsächlich rauskommen sind sehr interessant. So auch das 12/2.0 von Olympus oder das 14-42 Powered Zoom von Panasonic (jaja, powered Zoom klingt so nach Kompaktknipse, aber hey, das Objektiv ist extrem klein und damit ideal an der GF1 für eine immer-dabei-Kamera mit etwas mehr Flexibilität als mit dem 20er). Ich schwanke immer noch zwischen dem Sony E-Mount und dem Micro 4/3 System, aber letzten Endes wird es auf die Objektive ankommen – was nützt mir das vom Sensor her bessere System, wenn ich die Objektivauswahl zu eingeschränkt ist. Sony liefert definitiv viel zu schnell neue Bodies aus – und viel zu langsam neue Objektive.

Today’s belief in ineluctable certainty is the true innovation-killer of our age. In this environment, the best an audacious manager can do is to develop small improvements to existing systems—climbing the hill, as it were, toward a local maximum, trimming fat, eking out the occasional tiny innovation—like city planners painting bicycle lanes on the streets as a gesture toward solving our energy problems. Any strategy that involves crossing a valley—accepting short-term losses to reach a higher hill in the distance—will soon be brought to a halt by the demands of a system that celebrates short-term gains and tolerates stagnation, but condemns anything else as failure. In short, a world where big stuff can never get done. via Innovation Starvation – Neal Stephenson at World Policy Institute.

Mein Profil auf meinem eigenen Diaspora Pod – falls jemand dort auch ist, einfach gb@pod.rfc1437.de einem Aspekt zufügen. Läuft mittlerweile recht rund und daher isses jetzt sozusagen semioffiziell. Nicht das dort schon sonderlich viel los ist, aber vielleicht treibt sich ja der eine oder andere Leser hier auch auf einem Diaspora Pod rum. Es sind die kleinen Details die mich an Diaspora interessieren – natürlich auch die großen Dinger wie Selbstkosten und verteilte Architektur, aber wenn man dann z.B. sieht, dass als Standard das Profil selbstverständlich einen RSS Feed hat, das ist schon nett. Oder dass einfach Markdown als Formatierung angeboten wird. Und seit den letzten Iterationen ist auch das Mobil-Interface schon ganz nett. Keine App, aber immerhin eine iOS angepasste Oberfläche. Und naja, das verteilte Installieren – so ein bisschen ist Diaspora wie OpenSim. Und das ist ja mindestens als Spielzeug schon ganz interessant. BTW: mir persönlich bekannte Leser können mich für einen Invite anschreiben, wenn sie damit mal rumspielen wollen. Sorry, kein offener Pod, aber ich hab auf das sich aus öffentlichen Systemen automatisch ergebende Heckmeck derzeit einfach keinen Bock.