WordPress Deutschland FAQ » Hinweise zum Datenschutz beim Einsatz von Akismet in Deutschland

WordPress Deutschland FAQ » Hinweise zum Datenschutz beim Einsatz von Akismet in Deutschland. Beim Schockwellenreiter gefunden und auch mal umgesetzt – die Erklärung im Impressum hatte ich ja schon, jetzt ist auch die Checkbox beim Kommentieren dazu gekommen. Ist vielleicht etwas umständlich für die drei Leute die hier ab und an kommentieren, aber ich glaube das ist verschmerzter. Zumal es ja auch andere Wege der Kommentierung gibt – eigene Blogposts, oder Zwittern, Facebooken oder googleplussen (da gibt’s ja auch datenschutzkonform eine Einwilligung des Benutzers), ihr könnt euch also aussuchen wo ihr eure Datenspuren hinterlassen wollt. (und natürlich kann man mir auch einfach an meine im Impressum hinterlegte Mailadresse eine Mail schreiben, das geht dann ganz ohne Einwilligung – aber Vorsicht, mein Mailprovider ist Google! Die sind böse!)

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5 Kommentare zu WordPress Deutschland FAQ » Hinweise zum Datenschutz beim Einsatz von Akismet in Deutschland

  1. Chris sagt:

    Aus diesem Grund nehme ich Akismet auch nicht mehr. Antispam Bee funktioniert genauso gut und vermeidet diese Probleme.

    • hugo sagt:

      Anti-Spam-Bee enthält mir zu viele Cargo-Kult-Methoden und rein reaktive Sachen – also im Prinzip verwirren von Spam Bots. Das tuts nur, solange das nicht weit verbreitet eingesetzt wird und solange der dev sich an neue Entwicklungen aasst. Sobald das breiter eingesetzt wird, ist es trivial maschinell erkennbar und umgehbar. Und sobald der dev keinen Bock mehr hat, wird es ebenfalls degradieren. Akismet hingegen ist banale statistik, von daher gegen sowas geschützt. Zusätzlich hab ich noch captchas wenn akismet meint etwas ist ungewiss – das beides zusammen hält spam gut zurück. Da ich eh nicht so den Fokus auf Kommentare lege, machts auch nicht wenn jemand von der Checkbox jetzt abgehalten wird zu kommentieren.

  2. Chris sagt:

    Danke für den Hinweis, das wusste ich noch nicht. Ich werde aber trotzdem erstmal dabei bleiben, da ich das Gehampel mit der Checkbox zumindest vorläufig vermeiden will. Wobei das zeitweise vermutlich auch automatisierte Spammer abhält.
    Also brauchen wir jemanden, der eine statistikbasierte Spamlösung für Deutschland aufsetzt?

    • hugo sagt:

      Naja, generell ist ja das Problem, dass Weiterleitung von persönlichen Daten eine Einverständniserklärung voraussetzt. Wenn man sich jetzt auf den absurden Standpunkt stellt, die IP wäre persönliche Daten (auf dem Standpunkt stehen die Datenschutzbeauftragten ja), und dass sowas auch auf normale Webseiten wie private Blogs anzuwenden ist (auch auf diesem Standpunkt stehen die), dann ist es ganz egal wo der zentrale Dienst läuft – ohne aktive Einverständnis wird’s nicht gehen. Jeder normal denkende Mensch würde meinen, ein Hinweis würde reichen, denn einen Kommentar zu hinterlassen ist ja schon sowas wie konkludentes Handeln. Aber da Politiker das Internet nicht verstehen und die Datenschutzbeauftragten auch nur noch Politiker sind, die Nebelkerzen abbrennen anstelle sich um wichtige Themen (wie die Ausspionierung der Bürger – das zu verhindern war ja mal die Aufgabe der Datenschutzbeauftragten der Länder, weshalb sie ja von der Idee her auch unabhängig sein sollten) zu kümmern, können wir ja von vernünftigem Denken nicht mehr ausgehen. Also muss die Checkbox her.

      • Chris sagt:

        Ja, es ist albern. Also nicht der Datenschutz an sich, aber das Verhalten deutscher Datenschützer. Und erstmal lasse ich das noch sein und nutze Antispambee (auch wenn es technisch unschöner ist).

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