Neulich im Internet (Schwarzweiß-Ausgabe)
Ich habe auf Google+ und/oder Flickr neue Bilder hochgeladen. Hier sind sie - unsortiert und unkommentiert. Das ist die Schwarzweiß-Ausgabe.
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couchbase/Android-Couchbase. Als Alternative zu SQLite unter Umständen interessant - vor allem, wenn man weniger mit strukturierten Daten sondern mehr mit Dokumenten arbeitet. Denn CouchDB bietet da echte Vorteile. Zusätzlich bekommt man damit eine Sync-Infrastruktur zur automatischen Replikation von Datenbankänderungen auf einen zentralen Server. Und zwar ohne wie bei SQLite Lösungen dafür Textexporte mit Dropbox-Sync zu bauen. Wobei letzteres erstaunlich gut funktioniert in den Situationen in denen ich das brauche.
Processing on iOS. Gerade drüber gestolpert. Drin was drauf steht - processing.js in einer spartanischen aber nutzbaren Mini-IDE. Nett für zwischendurch. Und passt irgendwie gut zum Tablett. Sketches beenden ist etwas hakelig, man muss oben auf einen Balken tippen oder drücken oder sowas, was einem keiner verrät. Aber sonst eigentlich alles klar. Es gibt noch zwei weitere die ich gefunden habe, eine kostet 89 cent und liefert eine Oberfläche analog PDE und die andere ist pr0c0d1n6 - ist zwar recht teuer mit vierfuffzig, aber hat dafür eine wirklich brauchbare IDE.
... und ohne Backkartoffeln (die sind schief gegangen und wurden zum Salat degradiert). Irgendwie sind Juliana und ich mal auf die Idee gekommen Fisch zu machen und ich dachte mir, so eine schöne Forelle, das wär doch was. Also auf dem Markt eingekauft und Forelle und Pastinaken geholt. Das waren die Zutaten:
Zubereitung war nicht wirklich kompliziert, und es hat auch nicht sehr lange gedauert bis alles fertig war.
Das ganze war super lecker. Wie oben angedeutet, eigentlich gehörten auch noch Backkartoffeln dazu und dazu dann ein Dip, aber das ist uns beides nicht so richtig gelungen - der Dip war zu dünn, eher ne Salatsoße, und die Backkartoffeln wurden nicht rechtzeitig gar. Aber bei der Menge an Fisch hat das auch so ausgereicht.
OpenXION. Der Vollständigkeit halber erwähnt: eine Open-Source-Implementierung einer xTalk-Sprache (die Familie zu denen HyperTalk - die Sprache von HyperCard - gehört) in Java. Könnte man zum Beispiel in eigene Projekte als Scriptsprache reinbringen.
uliwitness/Stacksmith. Und weil wir gerade mal wieder bei HyperCard sind - Stacksmith will einen Clone für OSX bauen. Wobei ich mich schon frage, warum sie selbst bei der grafischen Darstellung sich exakt am (rein schwarz-weißen) Original orientieren.
NovoCard. Jau, auf sowas hab ich die ganze Zeit gewartet. Leider nicht für Android bisher, sondern fürs iPad, aber das könnte mein altes iPad für eine Weile wiederbeleben - ein Hypercard-Clone für iOS, der mit Scriptsprache kommt die in diesem Fall auf JavaScript aufbaut. Alles onboard auf dem iPad, dadurch ideal für Basteleien unterwegs. Und generell bin ich der Meinung, dass die Hypercard-Struktur ziemlich genial auf Tablett-Rechner passt. Werd ich wohl mal mit rumspielen.
Travis Shrugged: The creepy, dangerous ideology behind Silicon Valley’s Cult of Disruption. "Almost seven decades in fact, since Ayn Rand’s “The Fountainhead” first put her on the radar of every spoiled trust fund brat looking for an excuse to embrace his or her inner asshole." - wie die sogenannten "disruptive startups" von Bullshit-Rand beeinflusst sind. Erklärt auch so tolle Ideen wie die vielen Ansätze in denen man in einem Service datentechnisch schon längst verwendet wird, auch wenn man nicht Mitglied ist (Klout zum Beispiel). Viel zu viele übersetzen für sich "disruptive" mit "sei ein egoistisches Arschloch", was zwar gut zu Rand passt, aber nicht so gut zur Realität - selbst in den USA.
Arduino Due mit 32-Bit-ARM-Mikrokontroller - Pro-Linux. Jau, 32bit embedded boards. Irgendwie schon cool. Nur bei den 84 Mhz Taktfrequenz kommen fast schon nostalgische Gefühle auf.
mono/xwt. Sollte ich mir vielleicht mal anschauen, ein High-Level-GUI-Toolkit für Mono, welches auf dem Mac neben einem GTK Backend auch ein Cocoa Backend hat. Damit könnte man Plattform übergreifend programmieren ohne die Look-and-Feel-Strafe von GTK zu kassieren (das ist auf OSX schlicht und einfach hässlich).
misfo/Shell-Turtlestein. Wenn man mit Sublime Text 2 arbeitet und viel Kommandozeilentools benutzt, kommt das Plugin hier sehr zu Hilfe - man kann die Befehle direkt aus ST2 absetzen und bekommt die Ergebnisse direkt dort angezeigt. Befehle laufen direkt im Verzeichnis des aktuellen Fensters ab oder man kann auch gleich dort ein Terminal starten. Gerade für alternative Buildsysteme praktisch, oder um mal schnell mit grep nach etwas im Verzeichnis zu suchen.
Turning to the past to power Windows’ future: An in-depth look at WinRT. Schöner Überblick über die Historie von Windows APIs und dann ein Detailblick auf WinRT und warum das gar nicht so neu und unabhängig ist, wie Microsoft behauptet und wie es denn wirklich im Systemumfeld aufgehängt ist (TL;DR WinRT ist modernisiertes COM basierend auf Win32 mit automatischen Wrappern für .NET und JavaScript).
wilhelmtell/dis. Falls jemand auf die Idee kommt sowas wie ein verteiltes Twitter auf Basis von git zu bauen: hat schon jemand gemacht, Source gibts hier. Nur mit bash, git und den linux coreutils.
jq. Ein sehr cooles Tool für jemanden der viel mit JSON rumspielen muss, vor allem in der Unix Shell. Das Tool kann JSON Daten verarbeiten mit Funktionen die an sed, awk und grep angelehnt sind. Und man kann jq unix-typisch pipen oder sogar interne pipes in Veränderungsausdrücken ala awk benutzen. Und das ganze kommt als single-executable ohne runtime libraries außer libc - sollte also sogar als statisches binary funktioneren und damit trivial mit scp installierbar sein.
Heute sind Juliana und ich mit dem Zug nach Coesfeld gefahren und von dort nach Billerbeck gewandert und dann mit dem Zug zurück nach Hause. Eine sehr schöne Herbstwanderung, mit vielen bunten Eindrücken. Zwischenstopp war im Kloster Gerleve für Kaffee und Kuchen. Die Tour selber haben wir über Komoot gemacht - dort die Tour erstellen lassen und dann die Sprachnavigation benutzt. Erstaunlich praktisch, so eine Fußgängernavigation. Und das ganze hat uns wirklich auf Wanderwege, Feldwege und Nebenstraßen geführt, nur das letzte Stück nach Billerbeck war entlang einer Landstraße, aber immerhin eine mit Fußweg. Wer sich die Tour angucken will, ich habe sie mal auf Komoot öffentlich gemacht. Die Farben - das hatte wirklich was von Indian Summer.
Heute gab es zwei für unsere Verhältnisse exotische Salate. Eigentlich auch nur durch Zufall, weil ich beim Einkauf für morgen auf die Idee für den einen Salat (den Linsensalat) gekommen bin und durch zufall die Zutaten für den anderen Salat (Topinambur) gesehen habe und neugierig wurde. Beide Salate sind leicht zubereitet. Beide erfordern etwas kochen, aber nichts kompliziertes.
Für den Topinambur Salat braucht man folgendes:
Zur Zubereitung einfach die Topinambur mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen und 15 Minuten kochen lassen, damit sie schön weich sind. Besser nicht so unterschiedlich dicke nehmen wie wir, sondern wie bei Kartoffeln einfach drauf achten, dass die Größen aller Wurzeln ähnlich sind, dann gehts besser. Wärend die Topinambur kochen die Tomaten klein schneiden. Nach dem Kochen die Topinambur mit kaltem Wasser abschrecken. Kleinschneiden und mit den Tomaten mischen. Zitronensaft drüber, Pfeffer, Salz, Basilikum und Oregano zum Würzen dran. Ordentlich durchmischen, Olivenöl drüber und nochmal kurz mischen und dann einfach stehen lassen. Sollten ruhig eine Weile ziehen (bei uns waren es so 2-3 Stunden).
Für den Linsensalat braucht man folgendes:
Zur Zubereitung einfach die Linsen in Gemüsebrühe aufkochen und dann 30 Minuten kochen lassen. Wir haben einfach einen halben Gemüsebrühwürfel genommen. Während die Linsen kochen die Tomaten und Lauchzwiebel kleinschneiden. Eine Vinegrette aus Öl, Essig, Zitronensaft und Gewürzen machen. Zusätzlich Gewürze über die Tomaten und Lauchzwiebeln geben. Die Vinegrette enthielt bei uns noch zusätzlich normale Zwiebeln. Die fertig gekochten Linsen über die Tomaten geben und durchmischen. Dann die Vinegrette drüber und nochmal mischen. Stehen lassen, auch hier waren es 2-3 Stunden. Vor dem Essen noch frischen Koriander auf den Linsensalat schneiden und verteilen.
Das ganze dann mit Baguette servieren. Juliana fand den Topinambur Salat besser, ich fand den Linsensalat besser, geschmeckt haben aber beide. Mahlzeit!
XKCD plots in d3. Und damit in JavaScript und direkt im Browser. Wäre doch mal was für die Mathe-Fans da draussen, die immer meinen Plots posten zu müssen.
IBM Worklight - Mobile application platform. Eclipse-basiert und vermutlich IBM-typisch Java-infiziert und überladen, aber trotzdem vielleicht mal einen Blick wert: eine IDE für Mobile Anwendungen die a) sowohl Client als auch Server umfasst und b) mehrere Zielsysteme unterstützt (iOS, Android, Web-Anwendungen). Also im Prinzip sowas wie Titanium Appcelerator oder Phonegap, nur mit einer Serverinfrastruktur und Verwaltungswerkzeugen noch mit dazu. Und man kann wählen, wie portabel man sein will und native Erweiterungen integrieren, wenn man es braucht (und dabei dann natürlich Teile der Portabilität opfern).
Lomography Belair X 6-12. Krass - Lomography hat tatsächlich mal ein interessantes Produkt. 6x12/6x9/6x6 Mittelformat mit Wechselobjektiven (zwei kommen gleich mit) und das ganze dann für einen extrem moderaten Preis (einsteigen bei unter 200 US$) - ok, die Linsen werden wahrscheinlich Lomo-typisch eher Flaschenböden sein, aber hey, wen schert das - es sind Wechseloptiken! Da wird sich früher oder später jemand finden und Linsen aus Glas bauen. Einziger Nachteil ist die Verarbeitung von 120er Rollenfilm - das wird mitlerweile zum Abenteuer (oder zur Versandorgie). Ist aber trotzdem das erste Mal, dass mich der "preorder" Button auf einer Lomography-Seite in den Fingern juckt.
BBC News - Apple loses UK tablet design appeal versus Samsung. Und kreativ ist das Urteil auch noch: Apple muss Anzeigen schalten mit dem Inhalt, dass Samsung nicht kopiert hat. Besonders in Hinblick auf die laufenden anderen Verfahren meinte der Richter, nur eine auffällige Aktion kann die Wahrnehmung der Verbraucher korrigieren. Ich glaub, das tut Apple jetzt so richtig weh.
Und wieder mal eine Folge von "Kochen mit rfc1437" - diesmal war Juliana die Köchin und ich nur der Fotograf und Helfer. Und es gab einen Salat mit Waldpilzen, in unserem Fall Steinpilze, schliesslich ist ja die richtige Jahreszeit dafür. Unsere Zutaten:
Für die Zubereitung haben wir wieder fleißig fotografiert, die Punkte hier orientieren sich also an den Bildern oben.
Das Ergebnis war sehr lecker, aber für das nächste Mal planen wir eine größere Menge Kopfsalat ein und ich glaube die Salatsoße statt mit Essig einfach mit einem Teil des Zitronensaftes zu machen wäre auch eine gute Idee. Aber es war ein sehr leckerer Salat, der auch hervorragend zur Jahreszeit passt.
Moby ist ein Paket für Racket mit dem man Android Programme erzeugen kann. Integriert in DrRacket hat man auch gleich eine passende IDE in der das meiste auch getestet werden kann. So viel auszuprobieren, so wenig Zeit.
PharoDroid ist eine Implementierung von Pharo, die auf Android Tablets läuft - allerdings wirklich so wie auf dem Desktop, also keine speziell Touch Unterstützung hat. Dadurch eher sperrig zu benutzen, aber es ist ein Anfang.
ownCloud’s Latest Community Edition Adds Video Streaming, and Easy Mounting of Third-Party Storage. Klingt nett, besonders das mounten von Cloud-Storage. Wobei ich mich frage, ob der dann nur auf der Cloud liegt und durchgereicht wird, oder ob der auch auf den Server runtergeladen wird zusätzlich. Aber da könnte ich ja vielleicht mal mit meiner kleinen Installation rumspielen. Der verbesserte Sync klingt auch gut, denn der bisherige ist wirklich etwas strange mit seinem regelmäßigen Timestamp-File-Check.
Streak - CRM in your Inbox. Strange - das Teil ist komplett an mir vorbeigegangen. Ok, liegt vielleicht daran, dass sie es ein CRM nennen und das ist für mich per Definition langweilig. Aber in Wirklichkeit ist es ja gar kein CRM, sondern eine Art Spreadsheet mit Mailintegration und Filtern - man kann Regeln definieren und Mails in Kisten sortieren und diese ganzen Sachen nach verschiedensten Kriterien auswerten, filtern, sortieren, whatever. Und das ganze ist in GMail integriert, direkt in die Webplattform (womit es natürlich auch nur dort funktioniert und nicht zum Beispiel in den mobilen Clients). Und plötzlich ist das ganze dann doch wieder ganz interessant, denn wenn man mit größeren Mengen von eMail gesteuerten Workflows zu tun hat, kann man sowas gut gebrauchen. Zumindestens, wenn man seine Emails in GMail liegen hat. Deren Architektur ist auch nicht uninteressant, da wird so ziemlich alles benutzt was Google zu bieten hat.
LLJS : Low-Level JavaScript. Ich versteh zwar nicht, was es bringt eine Low-Level-Sprache (JavaScript Dialekt mit C-ähnlichen Typdefinitionen und Konstrukten) nach JavaScript zu compilieren, was ja nun nicht gerade low-level im Ausführungsmodell ist, aber im Zweifelsfall gilt das Standardargument: weil es geht! Ist aber wohl eher ein Projekt das ich nur verlinke weil es seltsam ist, aber wohl nicht so schnell selber einsetzen werde.
Comtypes: How Dropbox learned to stop worrying and love the COM. Filed for future use. Zugriff auf COM APIs in Windows aus Python mit recht schlanken Mitteln. Könnte für das eine oder andere Admintool in der Firma interessant sein.
DataNitro. Wer gerne sein Excel-Spreadsheet in Python programmieren will, dem wird da geholfen. Ist vielleicht für den einen oder anderen Zahlenfresser der Excel als Frontend benutzt interessant.
Android-x86 - Porting Android to x86. Hmm, ob das ein lustiges Spielzeug für mein altes eeeBook sein könnte? Ich mein, das wäre ein ziemlich fettes tablet mit integrierter Tastatur und einem inkompatiblen Prozessor, was kann da schon schief gehen?
Pyjnius: Accessing Java classes from Python | Txzone. Sehr interessantes Seitenprojekt von Kivy - damit kann man recht einfach Java-Klassen in Python integrieren und benutzen, ohne auf Jython wechseln zu müssen. Es basiert auf Cython und JNI und integriert sich so direkt in das native Python. So langsam wird Kivy wirklich zu einer Alternative für die Android Entwicklung die ich mir mal genauer angucken sollte.